Energiepreise für manche schon unbezahlbar

Mich bewegt gerade die Frage: Wie geht es wohl den vielen Menschen um uns herum, die jetzt Angst haben müssen, bald ihre Gas- und Stromrechnungen nicht mehr bezahlen zu können, die sich das Benzin für die Fahrt zur Arbeit kaum noch leisten können, während sie zugleich beim Einkaufen im Supermarkt immer weniger fürs knappe Geld bekommen? Wir können uns natürlich konzentrieren auf den Ärger über die verfehlte Energiepolitik (auch ich komme aus dem Kopfschütteln kaum heraus). Aber ich denke: Wir Christen sollten weiterdenken. Ich ahne: Wir gehen auf Zeiten zu, in denen es nicht mehr reicht, einem coolen Prediger im Internet zu folgen oder von Zeit zu Zeit auf ein Worship-Event zu pilgern. Jetzt zeigt sich immer mehr: Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt. Einander beistehen, sich gegenseitig unterstützen, ermutigen und tragen – das können und müssen wir jetzt ganz neu einüben. Und das geht nur in funktionierenden Gemeinschaften vor Ort. Deshalb denke ich: Wir sollten mehr denn je dafür beten, kämpfen und arbeiten, dass überall dort, wo wir wohnen, lebendige Gemeinden wachsen, gebaut auf dem Fundament der Apostel und Propheten, mit Christus als Haupt im Zentrum und gefüllt mit der Liebe Gottes und der Kraft des Heiligen Geistes. Ja, das ist anstrengend, weil Menschen oft kompliziert und schwierig sind und weil gewachsene Strukturen manchmal schwer reformierbar sind. Aber mir scheint: Es gibt keine Alternative. Und auch wenn es aussichtslos erscheint: Bei Gott ist alles möglich! Machst Du mit? Lasst uns als Christen einen Unterschied machen und der Welt etwas davon zeigen, was das Reich Gottes bedeutet. Markus Till FB 290822