Prayer is not meditation

Prayer Part 2
Prayer is not meditation, contemplation, thinking, imagining, feeling, action or work, communion with nature, ecstatic or transcendental experience, Union with the “ALL”, silence ritual or magic. Prayer is not natural but is given by God as part of our full spiritual life with Him. Prayer is personal communication between one person and another Person. Prayer is language – direct, definite, and committed. In the Bible God’s people speak to him in ordinary language. God speaks to us through His Word and creation. We can respond by speaking to Him about His Word that brings us life. Return to God. Bring words with you.
Gebet Teil 2
Gebet ist keine Meditation, Betrachtung, Denken, Denken, Vorstellen, Fühlen, Handeln oder Arbeiten, Kommunion mit der Natur, verzückte oder transzendentale Erfahrung, Union mit dem ′′ ALL „, Stille Ritual oder Magie. Das Gebet ist nicht natürlich, sondern wird von Gott als Teil unseres spirituellen Lebens mit Ihm gegeben. Gebet ist persönliche Kommunikation zwischen einer Person und einer anderen Person. Gebet ist Sprache – direkt, definitiv und engagiert. In der Bibel sprechen Gottes Menschen in gewöhnlicher Sprache zu ihm. Gott spricht mit Seinem Wort und Schöpfung zu uns. Wir können antworten, indem wir mit Ihm über Sein Wort sprechen, das uns Leben bringt. Kehre zu Gott zurück. Bring Worte mit.

Beten ist etwas Großes.

Die erste Lektion in der Schule des Gebets ist die Erkenntnis unserer geistlichen Leere und diese Lektion ist ein Muss. Wir sind es so gewohnt, leer zu sein, dass wir diese Leere gar nichts merken – bis wir versuchen zu beten. Wir spüren sie erst, wenn wir anfangen zu lesen, was die Bibel und andere über die Größe und die Verheißung des Gebets sagen. Dann spüren wir sie endlich, unsere innere Einsamkeit und unseren Hunger. Es ist ein wichtiger, aber irritierender erster Schritt auf dem Weg zur Gemeinschaft mit Gott.Wenn unser Gebetsleben dann endlich aufzublühen beginnt, können erstaunliche Dinge geschehen. Da ist jemand ein selbstmitleidiger Mensch, der (wie er meint) zu Recht wegen irgendetwas verbittert ist. Er fängt an zu beten – und dort, vor dem Angesicht Gottes, wird ihm in einem Augenblick seine ganze Kleinlichkeit bewusst und sein ganzes schönes Selbstrechtfertigungshaus stürzt ein. Oder wir sind voller Angst und Sorgen und während wir beten, fragen wir uns auf einmal, vor was wir da Angst haben. Ist das nicht eigentlich lächerlich? Und wir lachen über uns selber und danken Gott für das, was er ist und was er getan hat. […] Aber Vorsicht: Es kann aus den verschiedensten Gründen zu erneuten Dürreperioden kommen. Es ist nicht so, dass wir nach einer gewissen Zeit in der „Wüste“ für immer zur Freude durchbrechen, sondern die spürbare Neuausrichtung des Herzens und das Gefühl der Nähe Gottes kommen immer öfter und manchmal überraschende Weise, und dazwischen gibt es neue Phasen des Kampfes, ja sogar der Abwesenheit Gottes. Doch wenn wir Gott im Gebet suchen, wird das früher oder später Früchte tragen – weil Gott will, dass wir ihn anbeten (Johannes 4,23) und weil das Gebet etwas so unendlich Reiches und Wunderbares ist.
Beten: Dem heiligen Gott nahekommen, Tim Keller, Seite 32ff

PRAYER (part one)

Prayer is special and ordinary. It is special and wonderful to be able to speak to the Creator of the Universe and know that He hears us and cares about us and what we say to Him. Prayer is ordinary because we can pray at any moment of the day or night for 2 seconds or 2 minutes. We can pray in the middle of working or a conversation or reading or driving (maybe don’t close your eyes). Prayer is ordinary because it brings order into our lives in both time and eternity. Prayer is essential for life.
GEBETE (Teil eins)
Das Gebet ist etwas Besonderes und gewöhnliches. Es ist etwas Besonderes und wunderbar, mit dem Schöpfer des Universums sprechen zu können und zu wissen, dass Er uns hört und sich um uns kümmert und was wir Ihm sagen. Das Gebet ist gewöhnlich, weil wir in jedem Moment des Tages oder der Nacht für 2 Sekunden oder 2 Minuten beten können. Wir können mitten in der Arbeit beten oder in einem Gespräch oder Lesen oder Fahren (vielleicht nicht die Augen schließen). Das Gebet ist gewöhnlich, weil es sowohl in der Zeit als auch in der Ewigkeit Ordnung in unser Leben bringt. Gebet ist lebenswichtig. Ellis H.Potter

Wozu Beten?

„Die Gläubigen beten nämlich nicht, um Gott unbekannte Dinge anzutragen, ihn zu seiner Pflicht zu bewegen, oder den Säumigen zu mahnen, sondern
1. um sich selbst zu ermuntern, ihn aufzusuchen
2. um ihren Glauben zu üben, indem sie über die Verheißungen nachdenken,
3. um sich selbst zu erleichtern, indem sie ihre Sorgen in seinen Schoß abladen,
4. endlich um zu bezeugen, dass sie alles gute für sich wie für die anderen einzig von ihm erhoffen und erbitten.“
John Stott, Die Botschaft der Bergpredigt, s. 167

Beten ohne Unterlass

Der Kampf um ein konsequentes Gebetsleben
Wie viele andere Gläubige habe ich seit jeher versucht, mir jeden Morgen Zeit für Hingabe und Gebet zu nehmen. Und wie die meisten anderen Gläubigen habe ich es immer als Kampf empfunden, konsequent dran zu bleiben.
Stell dir meine Überraschung vor, als ich in Calvins Institutio auf eine Stelle stieß, wo er erklärt, dass es nicht ausreicht, nur einmal am Tag zu beten. Calvin verweist auf die Ermahnung, „Betet ohne Unterlass“ (1Thess 5,17) und sagt, dass jeder Christ danach streben sollte, beständig im Gebet zu verharren. Aber er fügt hinzu: „Da wir so schwach sind und viel Hilfe brauchen, und so lustlos, dass wir angetrieben werden müssen, ist es sinnvoll, dass jeder von uns bestimmte Stunden zum Gebet einplanen sollte.“
Fünf Zeiten zum Gebet
Laut Calvin sollten wir bestimmte Zeiten festlegen, wenn auch nur kurze, in denen wir uns mit ganzem Herzen dem Gebet widmen sollten. Er schlug fünf Tageszeiten vor:

  • nach dem Aufstehen
  • bevor wir mit der Arbeit beginnen
  • mittags
  • nach dem Abendessen (oder nach der Arbeit des Tages)
  • wenn wir uns bettfertig machen

Er fügt jedoch sofort hinzu: „Es darf keine abergläubische Einhaltung dieser Zeiten sein“ – um damit „unsere Schuld bei Gott bezahlen“ und ihn zwingen zu können, dass er uns hört.
Tägliche Gebete zusammenstellen
Obwohl ich diese Ermahnung seit Jahren kannte, habe ich erst kürzlich erfahren, dass Calvin tatsächlich fünf Gebete für diese verschiedenen Tageszeiten vorformuliert und sie in seinen Genfer Katechismus 1542/45 aufgenommen hat. Sie sollten als Beispiele für Einzelpersonen und Familien dienen. Das hat mich ermutigt, seine Gebete als Grundlage für das Verfassen meiner eigenen zu verwenden.
Ich möchte andere ermutigen, dasselbe zu tun, was ich mit Calvins Vorlage gemacht habe: Nimm diese als Beispiele und verwende sie, um deine eigenen Gebete zu formulieren. Etwas Geschriebenes zu haben, das ich lesen und als Grundlage für das Gebet zu Gott verwenden konnte – und für jedes nur eine einzige Minute zu benötigen – war äußerst hilfreich, um mich an die Gegenwart Gottes und die Wahrheiten zu erinnern, die ich am Morgen in der Bibellektüre gelernt hatte. So wird der ganze Tag von Gott und dem Evangelium „umrahmt“.
Nachfolgend die Gebete, die ich verwende. Auch hier gilt: Benutze sie einfach als Grundlage, um deine eigenen anzufertigen.
1. Nach dem Aufstehen: um Liebe
Vater, danke für die Gnade, die mein Leben bis heute erhalten hat. Gib mir genug Liebe für diesen Tag – ein Gefühl deiner Liebe zu mir (damit ich nicht ängstlich bin oder mich getrieben fühle), ein Aufblühen meiner Liebe zu dir (damit ich nicht stolz oder egoistisch bin) und eine daraus resultierende Liebe zu anderen Menschen (damit ich nicht kalt oder abgelenkt bin). Erleuchte meinen Verstand und öffne mein Herz durch deinen Geist. Und weil es keinen Wert hat, zwar gut anzufangen, aber nicht ausdauernd dran zu bleiben, bitte ich dich, dass du deine Gnade in mir erhältst und vergrößerst, bis du mich in die volle Gemeinschaft mit deinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, geführt hast, damit ich seine wunderschöne und gewaltige Herrlichkeit sehe. Halte mich, so wie ich mich nur durch deine Gnade zum Schlafen niedergelegt habe und heute Morgen wieder aufgestanden bin, in einer freudigen, lebendigen Erinnerung daran, dass ich, was auch immer geschieht, eines Tages ein letztes Mal aufstehen werde – zur Auferstehung –, weil Jesus Christus für mich in den Tod ging und für meine Rechtfertigung auferstanden ist. Ich bitte dich in Jesu Namen.
2. Vor dem Arbeitstag: um Durchhaltevermögen
Herr, gib mir den ganzen Tag ein Bewusstsein deiner Gegenwart, lass mich produktiv sein und trotzdem geduldig, wenn du Unterbrechungen schickst, gib mir Weisheit und Mitgefühl in meinem Handeln sowie deinen väterlichen Schutz vor Gefahren und Widrigkeiten. Lass mich jeden Erfolg oder jede Herausforderung in der Arbeit, die du mir heute gibst, akzeptieren, wie groß sie auch sein mögen. Und gib mir vor allem Mitgefühl und die Bereitschaft, in meiner Tätigkeit unterbrochen zu werden, um anderen Gutes zu tun. Ich bitte dich in Jesu Namen.
3. Mittags: um Gegenwart und Erinnerung
O Herr, Gott, danke, dass du mein Leben durch Nahrung und Unterkunft erhältst; dass du mir ein neues Leben durch das Evangelium geschenkt hast; danke für die Gewissheit, dass sich die schlechten Dinge in meinem Leben für immer zum Guten wenden werden und dass meine guten Dinge mir nicht genommen werden können; und für die Gewissheit, dass das beste und vollkommenste Leben noch vor mir liegt. Gib mir jetzt ein freudiges Gefühl deiner Gegenwart und befreie mich von meinen typischen Sünden wie perfektionistischer Werkgerechtigkeit, Angst vor Kritik und Bequemlichkeit. Lass nicht zu, dass sich meine Neigungen in übertriebenen Begierden zu Dingen dieser Welt verwickelt werden, sondern lass mich mein Herz auf die himmlischen Dinge richten, wo Christus, mein Leben, zu deiner Rechten sitzt. Ich bitte dich in Jesu Namen. (Erinnern Sie sich an die Erkenntnisse beim Lesen der Bibel am Morgen)
4. Am Ende des Arbeitstages: für Menschen, mit denen ich mich heute getroffen oder beschäftigt habe
Herr, sende meiner Familie, meinen Freunden und Nachbarn deine irdischen und geistlichen Segnungen. Segne diejenigen, die uns heute Gutes getan haben, und vergib all denen, die uns Übles getan oder gewünscht haben. Gib ihnen Reue und eine bessere Gesinnung. Sei barmherzig zu denen, die in Schwierigkeiten sind und leiden. Sorge entsprechend ihrer Bedürfnisse für sie. Tue dies um desjenigen willen, der umherging, Gutes zu tun, der Schmerzensmann, dein Sohn und unser Erlöser, Jesus Christus. Ich bitte dich in seinem Namen.
5. Beim Schlafengehen: um Erholung
O Herr, beschütze uns heute Nacht vor allen Gefahren und auch vor der Angst davor. Sei uns gnädig, dass wir nicht nur körperlich, sondern unsere Seele und unser Gewissen in deiner Gnade und Liebe auch geistlich ausruhen, damit wir in jeder Hinsicht beruhigt und erleichtert sein können. Und da kein Tag vergeht, an dem ich nicht auf vielfältige Weise sündige, bitte ich dich, dass du alle meine Vergehen in deiner Gnade zudeckst, damit ich deine Gegenwart nicht verliere. Vergib mir um Jesu willen. Zuletzt: Gewähre uns die Gnade, immer so zu leben, dass wir uns nicht fürchten müssen, zu sterben; dass wir, lebend oder sterbend, durch den Verdienst und die Sühne deines Sohnes Christus Jesus, in dessen Namen wir diese unvollkommenen Gebete darbringen, dir gehören. Amen. Gebet 1. Thessalonicher 5,17
Tim Keller
https://www.evangelium21.net/media/1679/beten-ohne-unterlass

Dogmatische Korrektheit reicht nicht

„Wir müssen uns unsere Glaubensüberzeugungen nicht nur intellektuell, sondern auch existenziell zu Eigen machen; sie müssen in unserem Alltag praktisch werden. Dogmatische Korrektheit, die wir nicht auch im Herzen erfahren, führt zum Namenschristentum und letztlich in den Unglauben. Traurig aber wahr: Ausgerechnet viele konservative, um die rechte, gesunde Lehre bemühte Christen vernachlässigen das Gebet und bemühen sich nicht darum, Gott in ihrem Herzen zu erfahren; am Ende ist es dann manchmal auch um die gesunde Lehre geschehen.“
Timothy Keller, Beten: Dem heiligen Gott nahekommen, Gießen: Brunnen, 2016, S. 197f.

Warum erhört Gott mich nicht?

Wer bei Google diese Frage eingibt wird allein anhand der Suchvorschläge feststellen können, dass sie viele Menschen beschäftigt. Interessant fand ich, dass als ähnlicher Vorschlag von Google die Frage „Warum erhört Allah deine Gebete nicht?“ sofort als Frage auftauchte. Die islamischen Antworten darauf enthalten schnell Bedingungen, die der Mensch erst erfüllen muss. Wie ermutigend ist im Gegensatz dazu die christliche Antwort auf die Frage, warum Gott unser Gebet manchmal nicht erhört. Wayne Grudem schreibt:
„Obgleich Menschen beten, werden viele Ereignisse nicht vor der Zeit geschehen, die Gott selbst festgelegt hat. Die Juden beteten jahrhundertelang dafür, dass der Messias kommen möge, und zwar völlig zu Recht, doch erst als „ die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn“ (Gal 4,4). Die Seelen der Märtyrer im Himmel, die frei von der Sünde sind, rufen zu Gott, dass er die Erde richten möge (Offb 6,10), doch Gott erhört sie nicht unmittelbar; vielmehr sagt er zu ihnen, „dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten“ (Offb 6,11). Es ist klar, dass es lange Perioden der Verzögerung geben kann, während denen Gebete unerhört bleiben, weil die betenden Menschen die weise Zeitplanung Gottes nicht kennen.
Manches Gebet wird auch unerhört bleiben, weil wir nicht immer wissen wie wir beten sollen, wie es sich gebührt (Röm 8,26), wir nicht immer nach dem Willen Gottes beten (Jak 4,3) und wir nicht immer im Glauben bitten (Jak 1,6-8). Und manchmal denken wir, dass eine bestimmte Lösung am besten sei, doch Gott hat einen besseren Plan, sogar wenn er darin besteht, dass sein Ratschluss durch mancherlei Leiden und Entbehrungen erfüllt wird. Joseph bat zweifellos ernstlich darum, aus der Grube befreit zu werden und vor dem Abtransport in die Sklaverei in Ägypten errettet zu werden (1. Mose 37,23-36), doch viele Jahre später fand er heraus, wie Gott in allen diesen Ereignissen „gedachte es gut zu machen“ (1. Mose 50,20).
Wenn wir damit konfrontiert sind, das Gebet nicht erhört wird, sind wir in guter Gesellschaft mit Jesus, der betete: „Vater, wenn du diesen Kelch von mir nehmen willst – doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“ (Lk 22,42). Wir sind auch in guter Gesellschaft mit Paulus, der den Herrn „dreimal“ bat, dass sein Dorn im Fleisch entfernt werden möge, doch es geschah nicht; vielmehr sagte der Herr zu ihm: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen“ (2. Kor 12,8-9). Wir sind in guter Gesellschaft mit David, der dafür betete, dass das Leben seines Sohnes gerettet werden möge. Als das aber nicht geschah, ging er in das Haus des Herrn, betete an und sagte über sein Kind: „Ich werde wohl zu ihm gehen, es wird aber nicht wieder zu mir zurückkehren“ (2. Sam 12,20.23). Wir sind in guter Gesellschaft mit den Märtyrern im Laufe der Geschichte, die um eine Befreiung baten, die aber nicht kam, denn sie „haben Ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod“ (Offb 12,11).
Wenn Gebet dauerhaft nicht erhört wird, müssen wir weiter Gott vertrauen, der uns „alle Dinge zum Guten mitwirken“ lässt (Röm 8,28), und unsere Sorgen auf ihn werfen, in dem Wissen, dass er beständig für uns sorgt (1. Petr 5,7). Wir müssen uns ständig daran erinnern, dass er uns für jeden Tag genügend Kraft geben wird (5. Mose 33,25) und dass er verheißen hat: „Ich will dich nicht versäumen, noch dich verlassen“ (Hebr 13,5, vgl. Röm 8,35-39).
Wir müssen auch weiter beten. Manchmal wird eine lang erwartete Antwort plötzlich gegeben werden, so wie es der Fall war, als Hanna nach vielen Jahren plötzlich ein Kind gebar (1. Sam 1,19-20) Oder als Simeon mit seinen eigenen Augen den lang erwarteten Messias in den Tempel kommen sah (Lk 2,25-35).
Manchmal jedoch werden Gebete in diesem Leben unbeantwortet bleiben. Bisweilen wird Gott jene Gebiete erhören, nachdem der Gläubige gestorben ist. Zu anderen Zeiten wird er dies nicht tun, Aber selbst dann werden der in jenen Gebeten zum Ausdruck gebrachte Glaube und ihre zutiefst empfundenen Ausdrücke der Liebe zu Gott und dem Volk, dass er geschaffen hat, dennoch wie ein angenehmer Weihrauch vor Gottes Thron aufsteigen (Offb 5,8; 8,3-4), und sie werden „zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi“ führen (1. Petr. 1,7).  Wayne Grudem: Biblische Dogmatik, S. 434.

Warum erhört Gott mich nicht?

 

O mein Gott ich bitte Dich, nimm meinen leichten Sinn und meinen eigensüchtigen Willen

Zitat

„O mein Gott ich bitte Dich, nimm meinen leichten Sinn und meinen eigensüchtigen Willen, der an den süssen, verderblichen Dingen hängenbleiben will, von mir, ich vermag es nicht, ich bin viel zu schwach.
Ich kann es nicht verstehen, wie heute „fromme“ Leute fürchten um die Existenz Gottes, weil Menschen seine Spuren mit Schwert und schändlichen Taten verfolgen. Als habe Gott nicht die Macht (ich spüre, wie alles in seiner Hand liegt), die Macht. Fürchten bloss muss man um die Existenz der Menschen, weil sie sich von Ihm abwenden, der ihr Leben ist.“ Tagebucheintrag vom 9.8.1942 Sophie Scholl

 

Gebet

„Die Bibel sagt nachdrücklich, dass wir beten sollen, sie fordert uns dazu auf, und sie liefert auch Beispiele für das Gebet. In unserem Denken läuft etwas falsch, wenn es uns vom Beten abbringt; unsere Theologie hat eine Schwachstelle, wenn sie uns sagt, dass man nicht beten müsse. Doch Manchmal geschieht genau das. Es kann sein, dass ein naiver, aber begeisterter Christ im Gebet viel größere Erfahrungen macht als der Theologe, der viel über das Gebet nachdenkt. Oder, wie schon gesagt, manchmal geschieht es, dass ein Christ so sehr die „Lehren der Gnade“ – diese Wahrheiten, welche Gottes Souveränität, Freiheit und Gnade betonen – begreifen und schätzen lernt, dass als eine der ersten Folgen davon das Gebetsleben mächtig leidet. Das war an einem Punkt in meinem Leben mein Problem. Der Fehler lag nicht in der Lehre an sich, sondern bei mir selbst und meiner Unfähigkeit, sie in rechter Weise mit anderen biblischen Lehren zu verknüpfen.“ D.A. Carson

Allmächtiger Gott! Du lädst uns so freundlich zu dir ein

Allmächtiger Gott! Du lädst uns so freundlich zu dir ein, und ob wir auch taub sind, so hörst du doch nicht auf, immerfort die gleiche Gnade gegen uns walten zu lassen. So gib uns denn, daß wir endlich willig werden zum Gehorsam und uns von deinem Wort regieren lassen, nicht nur für einen Tag oder für eine kurze Zeit, sondern daß wir uns beständig dir folgsam erweisen, bis daß wir dereinst unsern Pilgerlauf vollbracht haben und zu deiner himmlischen Ruhe versammelt werden, durch Christus, unsern Herrn. Amen. Calvins Gebete zu Hesekiel 1 – 20

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