Gefühle

Das einzige Gefühl, das ich jemals anstrebe, ist dies: Ich will fühlen, dass ich ein Sünder bin und dass Christus mein Retter ist. Behalte deine Visionen und Verzückungen und Entrückungen und dein Tanzen für dich, das einzige Gefühl, nach welchem ich mich sehne, ist eine tiefe Buße und ein demütiger Glaube; und wenn du, lieber Sünder, dies hast, dann bist du errettet.
Warum glauben einige von euch, dass man erst dann errettet werden kann, bevor man eine Art elektrischen Schock erfährt, etwas sehr Wunderbares, das von Kopf bis Fuß ganz durch dich hindurchgeht.  Nun, höre dies: „Das Wort ist dir nah in deinem Mund und in deinem Herzen. Wenn du mit deinem Herzen an den Herrn Jesus Christus glaubst und mit deinem Mund bekennst, dann wirst du errettet werden.“ Was soll all dieser Unsinn mit den Träumen und übernatürlichen Gedanken? Alles, was zählt, ist dass ich als ein schuldiger Sünder komme und mich Christus hingebe. Ist dies der Fall, ist die Seele in Sicherheit, und alle Visionen des Universums könnten sie nicht sicherer machen.
Charles Spurgeon, A Simple Sermon for Seeking Souls. Predigt in der Music Hall, Royal Surrey Gardens, 12. Juli 1857.

religiöse Gefühle

In den letzten Wochen war viel von „religiösen Gefühlen“ die Rede, und zwar von deren Verletzung. Anlässe waren Karikaturen auf der Kunstausstellung „documenta“ in Kassel, in Zeitungen und Magazinen. Und  zuletzt gab es den in den USA produzierten Film „Die Unschuld der Muslime“.
Wenn etwas, das mir wertvoll ist, verunglimpft oder lächerlich gemacht wird, dann verletzt mich das. Wenn jemand mein „religiöses Gefühl“ verletzt, dann muss ich immerhin eines haben. Für mich kann ich sagen: Ich habe eins, denn mein Glaube ist nicht nur Kopfsache, er hat auch mein Gefühl eingenommen. Christus ist in mir und ich bin in ihm. Wir sind so eng miteinander verbunden, dass es mich natürlich verletzt, wenn man Christus lächerlich macht. Es gibt natürlich auch viele Menschen, deren religiöses Gefühl man nicht verletzen kann, denn sie haben keines. Weiterlesen

Vom Diktat der Gefühle

Zitat

Was uns Plakatwände, Werbeunterbrechungen, Prospekte, Umfragen schon lange einreden, hat sich in unserem ganzen Leben und auch in unserer Gottesbeziehung festgesetzt: Wir vergleichen unsere Gefühle laufend mit unseren Erwartungen. Unsere Gefühle geben den Ausschlag – nicht nur dafür, ob wir das Hotel wieder buchen, sondern auch, ob die Ehe erträglich und ob der Gottesdienst genügend anregend ist. Nicht nur Waren und Dienstleistungen sind emotional aufgeladen. Unser ganzes Leben scheint dem Diktat unserer Gefühle folgen zu müssen. Hanniel Strebel
http://www.hanniel.ch/wp-content/uploads/fac04_2012_S42_45.pdf
http://www.hanniel.ch/?p=6008