Das Gebet des deutschen Astronomen Kepler

Das berühmte Gebet des großen deutschen Astronomen Kepler ist der Lobpreis vieler geworden: »O Gott, ich danke Dir, dass Du mir erlaubt hast, Deine Gedanken nachzudenken!« Dieses Gebet ist theologisch gesund, weil es die Priorität Gottes im Universum anerkennt. Was immer man an Neuem entdeckt, ist alt, weil es nur der gegenwärtige Ausdruck vorhergehender Gedanken Gottes ist.
Die Idee eines Dinges geht diesem stets voraus. Und wenn Dinge im Herzen des Forschers Gedanken aufsteigen lassen, dann sind es die alten Gedanken Gottes, so unvollkommen sie auch begriffen sein mögen. Sollte ein Atheist zum Beispiel feststellen, dass zweimal zwei vier ist, so würde er eine Wahrheit bestätigen und Gottes Gedanken nachvollziehen, selbst wenn er die Existenz Gottes leugnen mag.
In ihrer Suche nach Tatsachen haben die Menschen Wahrheiten mit Wahrheit verwechselt. Das Wort Christi: »Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen«, wurde aus dem Zusammenhang gerissen, um die Menschen zu der Hoffnung aufzustacheln, Erkenntnis würde sie »befreien«. Ganz gewiss hat Christus das nicht gemeint, als Er diese Worte sprach. Der Sohn selbst ist die Wahrheit, und Er befreit die Menschen. Keine Fakten, keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern die ewige Wahrheit selbst erlöst den Menschen, und diese ewige Wahrheit wurde Fleisch und wohnte unter uns!
Aiden Wilson Tozer

Warum Christ werden? Genügt es nicht, ein guter Mensch zu sein?

Ehe ich versuche, darauf zu antworten, muß ich etwas vorwegnehmen. Die Frage klingt, als wäre sie von jemandem gestellt worden, der zu sich selbst sagte: „Es ist mir gleichgültig, ob das Christentum wahr ist oder nicht. Was soll ich mir darüber den Kopf zerbrechen, ob es besser ist als andere Weltanschauungen? Aber eines möchte ich wissen: Wie kann ich ein guter Mensch sein? Mein Glaube muß nicht unbedingt wahr sein; aber ich stelle mir vor, er könnte mir nützlich sein – darum beschäftige ich mich mit dieser Frage.“
Offen gestanden: Es fällt mir schwer, für eine solche Haltung Sympathie aufzubringen. Eine der Eigenschaften, durch die sich der Mensch von den Tieren unterscheidet, ist doch seine Wißbegierde: Er will den Dingen auf den Grund kommen, er will die Wirklichkeit erforschen – einfach um der Erkenntnis willen. Ich finde, ein Mensch ist kein Mensch mehr, wenn dieses Verlangen in ihm völlig erloschen ist. Dabei glaube ich nicht etwa, dass irgend jemandem unter Ihnen dieser Wunsch wirklich ganz abhanden gekommen ist. Eher vermute ich, daß alberne Prediger Ihnen die Ohren vollgeschwatzt haben, wie sehr das Christentum Ihnen helfen würde und wie gut es für die menschliche Gesellschaft sei. Und so haben Sie sich zu der Vorstellung verleiten lassen, das Christentum sei ein Patentrezept.
Die christliche Botschaft selbst hingegen erhebt den Anspruch, ein Tatsachenbericht zu sein. Sie will Ihnen über die Wirklichkeit Auskunft geben. Vielleicht sind ihre Aussagen wahr, vielleicht auch nicht. Da Sie nun aber einmal vor diese Frage gestellt sind, muss Ihre natürliche Wissbegierde Sie doch dazu treiben, die Antwort zu suchen. Wenn das Christentum nicht wahr ist, dann wird kein aufrichtiger Mensch daran glauben wollen, auch wenn es noch so nützlich wäre. Ist es aber wahr, dann wird jeder aufrichtige Mensch daran glauben wollen, selbst wenn es ihm überhaupt nichts nützen sollte.
Wenn das klargeworden ist, so folgt daraus gleich ein zweites: Nehmen wir einmal an, das Christentum ist wirklich wahr; der eine kennt diese Wahrheit, der andere nicht. Dann ist es aber doch ganz und gar unmöglich, daß beide gleich gut ausgerüstet sind, um gute Menschen zu sein. Denn das, was wir über die Wirklichkeit wissen, hat einen Einfluss auf unser Tun. Ein Christ und ein Nichtchrist möchten vielleicht beide ihren Mitmenschen Gutes tun. Der eine glaubt, daß die Menschen ewig leben, daß sie von Gott erschaffen sind und darum ihrem Wesen nach wahres und bleibendes Glück nur in der Gemeinschaft mit Gott finden können, dass sie sich jedoch arg verrannt haben und dass gehorsamer Glaube an Jesus Christus der einzige Weg zurück ist. Der andere glaubt, dass die Menschheit ein Zufallsprodukt blind waltender Materie ist, dass sie von den Tieren abstammt und eine mehr oder weniger stetige Aufwärtsentwicklung durchgemacht hat, dass der Mensch etwa siebzig Jahre alt wird, daß gute soziale Einrichtungen und politische Organisationen sein Glück voll gewährleisten und daß alles andere (z. B. Vivisektion, Geburtenkontrolle, Gesetzgebung, Erziehung) einfach als „gut“ oder „schlecht“ zu taxieren ist, insofern es diese Art von Glück fördert oder hindert.
Natürlich können diese beiden Männer in ihrem Dienst am Mitmenschen über viele Dinge gleicher Meinung sein. Beide werden gewiss eine ausreichende Kanalisation, gute Krankenhäuser und eine gesunde Ernährung gutheißen. Aber früher oder später müssen ihre Glaubensunterschiede auch zu Meinungsunterschieden in praktischen Fragen führen. Vielleicht setzen sich beide leidenschaftlich für das Erziehungswesen ein. Aber ihre Vorstellungen über die Art von Erziehung, die sie den Leuten vermitteln wollen, sind offensichtlich sehr verschieden. Oder: Zur Beurteilung irgendeines Vorschlags wird der Materialist einfach fragen: „Kann seine Verwirklichung die Mehrheit glücklicher machen?“, während der Christ vielleicht sagen muß: „Selbst wenn die Mehrheit dadurch glücklicher würde, können wir es nicht tun. Es wäre ungerecht.“
Und ein großer Unterschied wird sich auf jeden Fall durch all ihre Entscheidungen ziehen: Dem Materialisten müssen Einrichtungen wie Staat, Klasse, Kultur usw. wichtiger sein als der einzelne Mensch; denn das Individuum lebt nach seiner Auffassung nur etwa siebzig Jahre, während soziale Gruppierungen Jahrhunderte überdauern können. Dem Christen hingegen ist der einzelne Mensch wichtiger, denn er lebt ewig; Rassen, Zivilisationen und dergleichen sind daneben nur Eintagsfliegen. Das Weltbild des Christen ist also ganz anders als das des Materialisten. Sie können nicht beide recht haben. Derjenige aber, der unrecht hat, wird in einer Art und Weise handeln, die der Wirklichkeit einfach nicht angepasst ist. Darum wird sein „Helfen“ zur Zerstörung seiner Mitgeschöpfe beitragen, auch wenn er noch so gute Absichten hat.
„Auch wenn er noch so gute Absichten hat…“ – dann ist es aber nicht seine Schuld. Und Gott (wenn es ihn überhaupt gibt) wird doch niemanden für Fehler bestrafen, die er aus bloßer Unwissenheit begeht? Aber: War das Ihr ganzer Kummer? Wollen wir das Risiko eingehen, unser Leben lang im Dunkeln zu tappen und unermesslichen Schaden anzurichten, wenn wir nur die Versicherung haben, daß wir ungeschoren davonkommen und niemand uns bestrafen oder auch nur tadeln wird? Ich möchte nicht annehmen, daß mein Leser auf dieser Stufe steht. Aber selbst wenn er es täte, müßte ich ihm etwas dazu sagen.
Die Frage, vor die jeder von uns gestellt ist, heißt nicht: „Kann man ein guter Mensch sein, ohne dass man Christ wird?“ Sie heißt: „Kann ich es?“ Wir wissen alle, dass es gute Menschen gegeben hat, die keine Christen waren; Männer wie Sokrates und Konfuzius, die das Evangelium nie gehört haben, oder Männer wie J. S. Mill, der es einfach nicht glauben konnte. Angenommen, der christliche Glaube wäre wahr, dann lebten diese Männer in echter Unwissenheit oder aufrichtigem Irrtum. Wenn ihre Absichten so gut waren, wie ich annehme (denn natürlich kann ich ihre geheimsten Gedanken nicht lesen), dann hoffe und glaube ich, Gottes erfinderische Gnade wird den Schaden wieder gutmachen, den ihre Unwissenheit, bliebe sie sich selbst überlassen, ihnen und ihren Mitmenschen sonst zugefügt hätte.
Wenn mich aber jemand fragt: „Kann ich nicht ein guter Mensch sein, ohne dass ich Christ bin?“, dann hat er offensichtlich andere Voraussetzungen. Wenn er nichts vom Christentum wüsste, könnte er diese Frage gar nicht stellen. Wenn er davon wüsste und es ernsthaft geprüft und als unwahr verworfen hätte, dann würde er diese Frage auch nicht stellen. Einer, der so fragen kann, weiß vom Christentum und ist keineswegs sicher, ob es nicht wahr sein könnte. Seine Frage heißt in Wirklichkeit:
„Muss ich mich damit herumschlagen, das zu ergründen? Kann ich nicht ausweichen, einfach so tun, als ob, und mir Mühe geben, gut zu sein? Genügt mein guter Wille denn nicht, um mich sicher und rechtschaffen ans Ziel zu bringen, ohne daß ich an diese leidige Tür klopfe, um herauszufinden, ob jemand dahinter ist oder nicht?“
Dieser Mensch verlangt tatsächlich die Erlaubnis, mit seinem „Gutsein“ durchs Leben zu kommen, bevor er alles daran gesetzt hat zu erfahren, was überhaupt „gut“ heißt; diese Antwort sollte genügen.
Aber etwas muss dazu noch gesagt sein: Wir müssen gar nicht untersuchen, ob Gott ihn für seine Feigheit und Faulheit bestrafen wird; solche Leute bestrafen sich selbst. Dieser Mann drückt sich. Er versucht absichtlich, nicht zu wissen, ob der christliche Glaube wahr oder unwahr ist, denn er befürchtet unabsehbare Schwierigkeiten, falls er sich als wahr erweist. Dieser Mensch ist wie einer, der absichtlich „vergisst“, einen Blick aufs Anschlagbrett zu werfen, weil er befürchtet, er könnte dort seinen Namen entdecken und irgendeine unangenehme Arbeit verrichten müssen. Er ist wie einer, der sein Bankkonto lieber nicht anschaut, weil er Angst hat zu erfahren, was darin steht. Er ist wie einer, der nicht zum Arzt geht, wenn er einen verdächtigen Schmerz zu spüren beginnt, weil er Angst hat vor der ärztlichen Diagnose. Wer aus solchen Gründen ungläubig bleibt, ist nicht in einem Zustand aufrichtigen Irrtums.
Das ist unaufrichtiger Irrtum, und diese Unaufrichtigkeit wird sein ganzes Tun und Denken prägen. Eine gewisse Verschwommenheit seiner Grundsätze, etwas Vages, Unbeständiges in seinem Wesen, eine Abstumpfung seines ganzen Urteilsvermögens wird die Folge davon sein. Er hat seine intellektuelle Keuschheit verloren. Es ist möglich, daß Sie noch nicht sicher wissen, ob Sie Christ werden sollten oder nicht. Aber eines wissen Sie sicher: daß Sie ein Mann sein sollten und nicht ein Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt.
Doch immer noch liegt mir jemand mit dieser erbärmlichen Frage in den Ohren – denn die intellektuelle Redlichkeit ist tief gesunken in unserer Zeit -: „Wird mir das Christentum etwas nützen? Wird es mich glücklich machen? Glauben Sie wirklich, es wäre besser, ich würde Christ?“ Nun gut, wenn es unbedingt sein muß, meine Antwort heißt: „Ja.“ Aber ich will im Augenblick eigentlich gar keine Antwort geben. Hier ist eine Türe und dahinter wartet, wenn manche Leute recht haben, das größte Geheimnis der Welt auf Sie. Entweder ist es wahr, oder es ist nicht wahr. Und wenn es nicht wahr ist, dann ist das, was die Türe tatsächlich verbirgt, schlicht und einfach der größte Schwindel, die ungeheuerlichste Bauernfängerei. Muss es sich da nicht jeder zur Aufgabe machen – jeder, der ein Mann ist und kein Kaninchen – herauszufinden, was wahr ist? Muss nicht jeder aufrichtige Mensch seine ganze Kraft dafür einsetzen, entweder diesem überwältigenden Geheimnis zu dienen oder diesen gigantischen Humbug aufzudecken und damit aufzuräumen? Können Sie sich wirklich angesichts einer solchen Frage damit begnügen, sich einzig und allein um Ihr gesegnetes moralisches Weiterkommen zu bekümmern?
Also denn, das Christentum wird Ihnen etwas nützen, sehr viel mehr sogar, als Sie es je gewünscht oder erwartet haben. Und die erste Portion Nutzen, die es Ihnen bringt, wird Ihnen alles andere als angenehm sein: Es wird Ihnen die Tatsache in den Kopf hämmern, dass alles, was Sie bis jetzt „gut“ genannt haben – all das Gerede von „ein guter Mensch sein“ und „ein anständiges Leben führen“ – nicht ganz so eine großartige und hochwichtige Angelegenheit ist, wie Sie meinten. Es wird Ihnen beibringen, dass Sie in Wirklichkeit aus eigener Kraft gar nicht „gut“ sein können, keine vierundzwanzig Stunden lang! Und dann wird es Ihnen aufdämmern lassen, dass Sie, selbst wenn Sie es könnten, noch immer das Ziel verfehlt hätten, auf das hin Sie geschaffen sind.
Nur nach sittlicher Vollkommenheit zu streben, ist kein Lebensziel. Sie sind für etwas völlig anderes gemacht worden. Die Leute, die bei der Frage stehenbleiben, ob sie nicht auch ohne Christus „gute Menschen“ sein könnten, wissen nicht, was Leben ist. Wenn sie es wüssten, so sähen sie auch ein, dass ein „anständiges Leben“ eine armselige Maschinerie ist im Vergleich mit dem, wozu wir Menschen wirklich geschaffen sind. Es ist unerlässlich, daß wir uns darum bemühen, gute Menschen zu sein.
Aber das göttliche Leben, das sich uns selbst schenkt und das uns dazu beruft, Gotteskinder zu sein, will etwas aus uns machen, von dem unsere eigene Rechtschaffenheit nicht einmal ein Schatten ist. So heißt es in 1.Korinther 13,10: „Wenn das Vollkommene kommt, dann wird das Stückwerk abgetan.“
Die Vorstellung, es ohne Christus zu einem Leben als „gute Menschen“ zu bringen, gründet sich auf einen doppelten Irrtum: Erstens ist es unmöglich; und zweitens haben wir den eigentlichen Sinn unseres Lebens verfehlt, wenn wir diese Art der Vollkommenheit zu unserem Endziel erheben.
Sittliche Vollkommenheit ist ein Berg, den wir aus eigener Kraft nicht erklimmen können. Und wenn wir es könnten, so würden wir doch im Eis und in der dünnen Luft auf seinem Gipfel umkommen, denn uns fehlen die Flügel, mit denen allein das letzte Wegstück zurückgelegt werden kann. Denn erst hier beginnt der eigentliche Aufstieg. Pickel und Bergseil müssen dazu „abgetan“, zurückgelassen werden. Alles Übrige ist eine Sache des Fliegens.“
Auszug aus C.S.Lewis, “Gott auf der Anklagebank”, S. 79-85

AUFBLÜHEN

Wer immerzu griesgrämig guckt, nur negative Dinge sieht und bei jeder Belastung stöhnt, dem wünscht man, dass er endlich mal aufblühen kann. Die ersten Empfehlungen kommen auch gleich um die Ecke: So ein Menschen-Kind sollte sich eine optimalere Lebensführung angewöhnen, sollte lernen, seine Aufgaben zu meistern, sollte Güte einüben und persönliches Wachstum trainieren. Wenn die positive Grundstimmung gegenüber der negativen vorherrscht, beginnt das deprimierte Menschenskind aufzublühen.
Es gibt viele Anleitungen dafür, wie jemand aufblühen kann. Dies und Jenes ist zu tun.
Denk- und Lebensgewohnheiten sind zu ändern. Das mag alles hilfreich sein. Natürlich hängt die Grundstimmung auch mit der Erbmasse und den jeweiligen Erfahrungen zusammen.
Es gibt Menschen, die hatten schon immer ein sonniges Gemüt. Dennoch muss ich fragen: Wo haben sie das her? Haben sie das selber ausgeschwitzt, sich selber angeeignet?
Die Gemeinsamkeit aller menschlichen Aufblühtipps ist: Die Kraft muss ich in mir selber suchen und anzapfen.
Wenn ich jedoch eine Blume blühen sehe, dann wird mir schnell klar, dass sie nicht blüht, weil sie die Nährstoffe aus sich selber holt. Sie blüht, weil sie die Kraft aus dem Boden bezieht.
Wer aufblühen und in Richtung Himmel wachsen will, kann die Nähstoffe dazu nicht selber produzieren. Der Boden dafür ist die Bibel.
Sinngemäß steht in der Bibel:
Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an der Bibel und darin liest und darüber nachdenkt. Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch (Psalm 1,2−3).
Der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Gustav Heinemann, hat es so formuliert:
Wenn Sie die Bibel lesen, werden Sie einiges verstehen; wenn Sie es tun, wird Weiteres hell.
Also: Bibel lesen und das, was ich verstanden habe, anwenden. So bezieht ein Mensch die Nährstoffe für ein aufblühendes Leben. Lutz Scheufler

Vom Segen des Gebets

Das Gebet ist die Wurzel tausendfacher Segnungen. Die Macht des Gebets hat Feuer aufgehalten, Löwenrachen verstopft, Kriege beendigt, Elemente beschwichtigt, Dämonen ausgetrieben, Todesketten gesprengt, die Tür des Himmels geöffnet, Krankheiten geheilt, Städte vor der Zerstörung bewahrt….Das Gebet ist eine unerschöpfliche Schatzkammer, ein bodenloses Bergwerk, ein reiner und wolkenloser Himmel. Es ist die Wurzel, die Quelle, der Hintergrund tausender und abertausender Segnungen. Chrysostomos

Wie gestalte ich mein geistliches Leben?

Ich vermute, dass sich diese Frage jedem Christen immer wieder stellt. Da schleichen sich in das geistliche Leben Routine, Vergesslichkeit und eingespielte Verhaltensmuster ein. Da fehlt die Zeit zum Hören, um das Leben vor Gott zu bedenken. Da gibt es Gesetzmäßigkeiten, die andere vorgeben und die unsere guten Bemühungen ersticken. Da erleben wir, wie die persönliche Zeit mit Gott saftlos und das Leben mit und für Gott kraftlos wird. Aber halt! Nach meinen ersten Überlegungen zum Thema merke ich, dass ich mit mir beginne „Wie gestalte ich …“ Typisch Mensch und oft auch typisch Christ. Ich beginne bei mir, bei der Herausforderung und bei der Anforderung an mich. Was muss ich tun, dass geistliches Leben gelingt? Christlicher Glaube hat aber grundsätzlich eine andere Reihenfolge. Er beginnt bei Jesus und nicht bei uns. Jesus bietet uns geistliches Leben an. Er ruft zum Glauben und in die Nachfolge. Der geistliche Mensch ist Gabe und Neuschöpfung durch Jesus Christus. Den geistlichen Menschen können wir nicht machen. Deshalb können wir auch kein geistliches Leben machen. Mich hat erneut beeindruckt, wie Jesus zu seinen Jüngern sagt: „Ihr seid das Licht der Welt!“ (Matthäus 5,14). Er sagt nicht: „Werdet das Licht der Welt.“ Wenn wir dieses Thema bedenken, dann geht es mir zuerst darum, dass wir uns beschenken lassen. Dazu ist notwendig, dass wir innehalten in der Gegenwart Jesu. Geschenke muss man wahr- und annehmen. Wer daran vorbei hastet, entdeckt sie nicht. „Kommt her zu mir“, sagt Jesus (Matthäus 11, 28). Dies ist die Grundausrichtung geistlichen Lebens. Aber dann gilt auch die Herausforderung: Wie gestalte ich mein geistliches Leben? Wie komme ich aus dem, was mein geistliches Leben blockiert, immer wieder auch heraus? Wie wird aus der Routine lebendige Begegnung mit Christus? Wie kann der Glaube auch den Alltag prägen? Welche Anregungen und Hilfen können mir andere Christen aus ihrer Erfahrung geben? Ich hoffe, dass Sie für beides, für das Geschenk und für die Herausforderung gute Hilfen in dieser Ausgabe entdecken. Wir sind unterwegs zwischen dem Christfest und Ostern. Der gekommene, gestorbene und auferstandene Jesus hat die Welt verändert und kann unser Leben verändern. Durch ihn ist geistliches Leben möglich.
Von Dr. Hartmut Schmid Vorsitzender des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes

»Der sachliche Wissenschaftler […] muss kein Zweifler an Gott sein«

„Auch der sachliche Wissenschaftler, der das Geheimnis des Seins in etwa ´entzaubert´ muss kein Zweifler an Gott sein. Es ist eine irrige Auffassung in Laienkreisen, dass der Gelehrte, der mehr weiß vom Sein als andere, darum gottlos sein müsste. Ganz im Gegenteil: Unsere Arbeit bringt uns Gott näher. Sie erhöht unsere Ehrfurcht vor seiner gigantischen Macht, vor der unsere armseligen Werkzeuge – so titanisch sie uns auf Erden erscheinen mögen – jämmerlich versagen.“ Ernest Rutherford, Nobelpreis Chemie 1908

Gott ist nicht beweisbar!? Physik- Nobelpreis 2022

Der im Oktober 2022 frischgebackene Physik- Nobelpreisträger Anton Zeilinger stellte in einem Interviewe fest: „Gott kann man naturwissenschaftlich nicht entdecken im Sinne von beweisen. […] Ich glaube, dass wir Menschen […] viel zu viele Definitionen zu machen versuchen: Gott ist allwissend, Gott ist allmächtig usw.. Ich bin da eher Anhänger einer mystischen Position: Ich finde, Gott kann man empfinden, aber man soll nicht so viel über ihn reden.“
Der österreichische Nobelpreisträger Zeilinger ist überzeugt, dass Naturwissenschaft Gott weder beweist noch in der Lage ist ihn zu widerlegen. Deshalb kann man als Christ und auch als Atheist wissenschaftlich arbeiten. Nur sollte man dabei immer die Grenzen seiner Forschung im Blick behalten und Wissenschaft nicht weltanschaulich instrumentalisieren. „Es gibt Naturwissenschaftler, die sind Atheisten. Genauso gibt es Naturwissenschaftler, die religiös sind. […] Angesichts der Schönheit der Naturgesetze kann man sagen: Das muss doch von irgendwoher kommen! Oder man sagt sich: So ist die Welt halt, und ich brauche keine weitere Ursache. Wenn man behauptet, dass Wissenschaft atheistisch macht, dann ist das genauso falsch wie die umgekehrte Position.“ Manche Wissenschaftler werben mit ihrem Renommee offen für den Atheismus. Auf der anderen Seite stellen sich andere Naturwissenschaftler aber auch immer wieder zu ihrem Glauben an Gott. So äußerte der 1932 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnete Werner Heisenberg: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Gerhard Ertl, der deutscher Chemie- Nobelpreisträger von 2007, bekennt sich in einem Interviewe zu seinem Glauben: „Das Leben ist ein gewaltiges Wunder. Wir nähern uns wissenschaftlich den Erklärungen an, aber eine Frage bleibt doch immer bestehen: Warum das alles? Hier glaube ich an Gott.“ Der Glaube eines Wissenschaftlers ist natürlich kein Beweis für die Existenz Gottes oder die Wahrheit der Bibel. Allerdings wird dadurch deutlich, dass wissenschaftliche Spitzenleistung und der Glaube an Gott sich keinesfalls ausschließen müssen.
Nobelpreisträger Zeilinger warnt vor einer Absolut- Setzung der Wissenschaft. Wissenschaft ist demnach nur eine gut funktionierende und anwendbare Interpretation der Wirklichkeit. Das Bild der Wirklichkeit aber unterliegt einem ständigen Wandel und darf nicht mit der Wirklichkeit an sich verwechselt werden. Zeilinger ist aufgrund seiner mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Forschungen über Quanten sogar davon überzeugt, dass unser bisheriges, streng materialistisches und kausalistisches Bild der Wirklichkeit dringend verändert werden sollte. „Wir müssen von unseren Vorstellungen über Raum und Zeit Abschied nehmen oder von unseren Vorstellungen über die Wirklichkeit. […] Wir brauchen eine neue Weltsicht, bei der wir unsere Vorstellungen von Wirklichkeit und von Raum und Zeit ändern.“
Bei Zeilingers Behauptung, Gott nicht beweisen zu können, werden viele Atheisten jubeln. Christen werden Protest erheben. Beide aber übersehen die wichtige Wahrheit hinter dieser Feststellung. Wenn man Gott nicht beweisen kann, heißt das natürlich nicht, dass es ihn notwendigerweise nicht gibt. Immerhin waren heute sichere Erkenntnisse der Naturwissenschaft noch vor 200 Jahren vollkommen unbekannt. Auch ohne dass man davon wusste gab es diese Dinge aber eben auch damals schon. Vor 200 Jahren konnte beispielsweise niemand Radioaktivität feststellen oder gar beweisen. Dazu fehlten sowohl die Theorie als auch die notwendige Technik. Und da man geringe, natürlich vorkommende Radioaktivität weder hören, noch riechen, fühlen oder schmecken kann, schien sie den damals lebenden Menschen nicht existent. Wie wir heute sicher wissen, gab es Radioaktivität aber trotzdem.
Es ist also wissenschaftlich absolut unzulässig, die Nichtexistenz einer Sache zu behaupten, nur weil man sie mit seinem jetzigen Horizont nicht für möglich hält oder mit den momentan vorhandenen Methoden nicht untersuchen kann. Mit einer solchen Behauptung geht man weit über seriöse Wissenschaft hinaus und behauptet indirekt sogar, genaue Kenntnisse über wissenschaftliche Fortschritte der kommenden Jahrhunderte zu haben.
Außerdem muss jeder seriöse Naturwissenschaftler eingestehen, dass Wissenschaft eben immer nur eine begrenzte Beschreibung bestimmter Aspekte der Wirklichkeit ist. Die Wirklichkeit selbst aber ist viel komplexer und größer. Es ist sogar sehr naheliegend, dass Naturwissenschaft bestimmte Bereiche der Wirklichkeit nie erforschen und beschreiben können wird, weil sie sich kategorisch von dem unterscheiden, was Naturwissenschaft untersuchen kann. Schon heute merkt jeder schnell, dass naturwissenschaftliche Versuche so etwas wie schön, gut, böse, Liebe, oder Treue zu erklären sehr platt und eindimensional wirken. Gott scheint definitionsgemäß auch zu diesem Bereich der Wirklichkeit zu gehören, der von Naturwissenschaft nicht adäquat beschrieben werden kann.
Darüber hinaus stößt Naturwissenschaft bei der Beschäftigung mit Gott auf ein weiteres, kaum überwindbares Hindernis.  Gott ist definitionsgemäß ein unendlich mächtiges, frei entscheidendes Wesen. Als solches steht er dem Naturwissenschaftler aber eben nicht für seine Untersuchungen zur Verfügung. Gott ist kein Bestandteil dieser irdischen, für den Naturwissenschaftler greifbaren Welt. Wenn er es nicht will, dann kann er von der Erde aus, selbst mit Teleskopen und anderen Messungen, nicht erforscht werden. In der Bibel wird deshalb auch immer wieder davor gewarnt, sich aufgrund eigener Überlegungen und Berechnungen ein Bild von Gott zu machen. Dort wird ganz deutlich darauf hingewiesen, dass Gott für Menschen nur dann wahrnehmbar ist, wenn er sich selbst zur Verfügung stellt, also offenbart. Dass hat er historisch in seinen Mitteilungen an die Propheten und durch spektakuläre Wunder getan, vor allem aber in Jesus Christus, in dem er selbst zeitweilig menschliche Gestalt angenommen hat. Jesus wies deutlich darauf hin, dass niemand von sich aus Gott erkennen kann, außer wenn er selbst diese Erkenntnis möglich macht (Mt 11, 27).
Atheisten sollten also zurückhaltend sein mit ihren Behauptungen über Gott und diese ehrlich als weltanschauliche Glaubensaussagen und nicht als wissenschaftliche Tatsachen kenntlich machen. Aber auch Christen sollten nicht mehr versprechen, als sie liefern können. Im besten Fall können sie plausible Hinweise für die Existenz Gottes anführen, was für die nähere Beschäftigung mit ihm allerdings auch schon genügen sollte. Biblische Aussagen, Berichte von Wundern und die Beobachtung einer höchst komplexen Natur sind eben keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinn. Es sind Behauptungen, Berichte und vernünftige Interpretationen. Als solche sollte man sie auch anführen. Aber natürlich kann man das alles auch rational bezweifeln. Christen halten die Wahrscheinlichkeit der von ihnen angeführten Indizien begründeterweise für sehr hoch. Das ist auch durchaus legitim. Es existieren eben einige gute und plausible Hinweise auf die Existenz Gottes, weshalb in der Bibel gesagt werden kann, dass alle Menschen in ihrem tiefsten Inneren von Gott wissen (Röm 1, 19f.). Um einen naturwissenschaftlich sicheren Beweis handelt es sich dabei allerdings nicht. Schlussendlich muss man feststellen, das Gott naturwissenschaftlich weder beweisbar, noch wiederlegbar ist, dass aber gute Gründe für seine Existenz sprechen. Wer sich persönlich für Gott öffnet, der wird, so wurde es von Jesus versprochen, eine noch tiefere Gewissheit seiner Existenz und der Wahrheit der Bibel bekommen; aber eben auf einer nicht- naturwissenschaftlichen Ebene.
Den aktuellen Physik- Nobelpreis verdankt Zeilinger übrigens seinen Experimente mit verschränkten Quantenzuständen, bei denen sich zwei Teilchen wie eine Einheit verhalten, auch wenn sie getrennt sind. Damit hatte er die Quantenteleportation nachgewiesen. Dabei kann ein Quantenzustand von einem Teilchen zu einem anderen zu übertragen werden. Quantenteleportation verschickt aber keine Gegenstände oder Personen, wie das in den Science-Fiction-Filmen zu sehen ist. Übertragen werden Informationen über Objekte. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Quantenfotografie und Quantencomputer der Zukunft.
(von Michael Kotsch)
https://xuvu7p.podcaster.de/2022/10/06/gott-ist-nicht-beweisbar-physik-nobelpreis-2022/

Der Schwächste Glaube

„Der Glaube ist nicht unser Retter. Der Glaube ist nicht in Bethlehem geboren, nicht bei Golgotha für uns gestorben. Es war nicht der Glaube, der uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat. Es war nicht der Glaube, der unsere Sünden am eigenen Leib auf dem Kreuz getragen hat, der für uns gestorben und auferstanden ist. Lasst uns den Glauben, den Retter und das Kreuz nicht miteinander verwechseln. … Unsere Sicherheit folgt davon, dass es egal ist, wie arm oder schwach unser Glaube sein mag. Wenn unser Glaube an dem perfekten Sohn hängt, so läuft alles gut. Gott hat eine perfekte Gerechtigkeit gefordert, diese hat Er uns auch in Christus geschenkt. Gott fragt weder nach einem perfekten Glauben, noch erwartet einen solchen Glauben. Ein schwacher, ja der schwächste Glaube verbindet uns mit der Gerechtigkeit Jesu Christi. Ja, das tut auch der Glaube, der vielleicht nur rufen kann, „Herr ich glaube, hilf Du meinem Unglauben.“ Horatius Bonar, Not Faith But Christ.

Der Reine Glaube

„Den reinen Glauben muss man so lehren. Nämlich, dass du durch den Glauben so ganz und nah mit Christus verbunden bist, dass Er und du zu einer Person gemacht worden sind, sozusagen. Daher kannst du mutig sagen, „Ich bin jetzt eins mit Christus. Das heißt, dass Christi Gerechtigkeit, Sieg und Leben mir gehören.“ Ebenso kann Christus sagen, „Ich bin jener Sünder. Das heißt, dass seine Sünden und sein Tod mir gehören, denn Er ist eins mit mir und mit mir und ich mit ihm verbunden. Denn durch seinen Glauben sind wir so miteinander verbunden, dass wir ein Fleisch geworden sind, wie es in Eph 5: 30 heißt, „Denn wir sind Glieder seines Leibes.““ Denn dieser Glaube bindet mich und Christus näher und fester zusammen, als ein Ehemann mit seiner Ehefrau ist.“ Luther, Kommentar über Gal 2: 20.

Wenn du stirbst, mach dir keine Sorgen um deinen Körper…

Ihre Verwandten und Beerdigungspersonal werden es tun. Ich kenne das aus erster Hand. Ich habs selber gemacht…
Sie werden Sie aus dem Haus holen und Sie an das Bestattungsinstitut Ihrer Familie liefern.
Sie werden dir die Klamotten ausziehen
Sie werden dich waschen
Sie werden dich verkleiden
Sie werden sogar Make-up auftragen, damit Sie präsentabel aussehen
Viele werden zur Beerdigung kommen, um dich zu ehren.
Einige werden sogar ihre Pläne absagen und um Urlaub bitten, um zur Beerdigung zu gehen.
Deine Sachen – Dinge, die du hasst, ausgeliehen zu werden, werden verkauft, gespendet oder verbrannt.
Deine Schlüssel
Deine Werkzeuge
Deine Bücher
Deine CDs, DVDs, Spiele
Deine Kollektionen
Deine Klamotten…
Und sei sicher, dass die Welt nicht stehen bleibt und um dich weint.
Die Wirtschaft wird weitergehen.
Du wirst bei der Arbeit ersetzt. Jemand mit der gleichen oder sogar besseren Fähigkeiten wird deinen Platz einnehmen.
Ihr Grundstück wird auf Erben umgestellt.
Und zweifle nicht, dass die kleinen und großen Dinge, die du in deinem Leben getan hast, gesprochen, verurteilt, bezweifelt und kritisiert werden.
Leute, die nur dein Gesicht kannten, werden sagen: ′′Armes Ding! „
Deine guten Freunde werden ein paar Stunden oder mehrere Tage weinen, aber dann werden sie wieder lachen.
Ihre Haustiere werden sich an den neuen Besitzer gewöhnen.
Eure Bilder hängen noch eine Weile an der Wand, dann werden sie auf Möbel gestellt und schließlich unten im Karton verstaut.
Jemand anderes wird auf deiner Couch sitzen und davon essen.
Tiefer Schmerz in deinem Zuhause dauert ein Jahr, zwei, vielleicht zehn… Dann wirst du dich den Erinnerungen anschließen und deine Geschichte endet.
Es wird unter den Menschen enden, hier enden, in dieser Welt enden.
Aber deine Geschichte beginnt in einer neuen Realität… in deinem Leben nach dem Tod.
Die Dinge, die du einmal hast, werden ihre Bedeutung verlieren. Du kannst deine irdischen Besitztümer nicht hierher bringen.
Die Schönheit deines Körpers
Nachname
Eigentum
Kredite
Arbeitsstelle
Bankkonto
das Haus
das Auto
akademische Titel
Klassenkameraden
Trophäen
Freunde der Welt
Mann / Frau
die Kinder
die Familie…
In deinem neuen Leben brauchst du nur deine Seele. Das einzige Eigentum, das bleiben wird, ist die Seele.
Die große Frage ist: Weißt du, wohin deine Seele geht, nachdem dieses Leben vorbei ist?
Jesus sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben: Niemand kommt zum Vater, außer durch mich. “ (Johannes 14:6)
Die Bibel ist klar, dass niemand das Reich Gottes sehen kann, wenn er nicht wiedergeboren wird (Johannes 3:3).
Johannes 3:18 erklärt einfach, wer in den Himmel kommt und wer in die Hölle kommt: „Wer an ihn glaubt, ist nicht verurteilt; wer aber nicht glaubt, ist bereits verurteilt, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“ Also, diejenigen, die zur Hölle fahren, sind speziell diejenigen, die nicht an Jesu Namen glauben.
Einfach, wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser empfängst, allein durch Gnade, allein durch Glauben, wirst du ewig im Himmel verbringen. Wenn du Jesus Christus nicht als deinen Erlöser empfängst, wirst du ewig von Gott getrennt sein (Matthäus 25:46).
Die Bibel sagt: „Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat“ (Johannes 3:16).
Wir können uns entscheiden, auf Jesu Bezahlung für unsere Sünde zu vertrauen, oder wir können uns entscheiden, für unsere Sünden selbst zu bezahlen – aber wir müssen uns daran erinnern, dass die Zahlung für unsere Sünde ewig in der Hölle ist „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn“ (Römer 6:23).
„Glaube an den Herrn Jesus Christus, und du wirst gerettet werden“ ( Apostelgeschichte 16:31)
Philip Johnston