Wer hat Gott erschaffen?

Die Menschen mögen vielleicht denken: ‚Da jede Wirkung eine Ursache haben muss, muss auch Gott eine Ursache haben.‘ Sie mögen deshalb fragen: „Was kam vor Gott?“ Aber der ewige Gott ist keine Wirkung. Es gab niemals eine Zeit, in der er nicht da war. Gottes Wesen leitet sich weder von etwas außerhalb seiner selbst ab, noch ist er abhängig von irgendetwas außerhalb seiner selbst. Nichts unterscheidet Gott von der Schöpfung auf dramatischere Weise als dies, weil die Schöpfung per Definition abhängig und abgeleitet ist und die Macht des Seins nicht in sich selbst trägt. Gott dagegen braucht nichts; er existiert von aller Ewigkeit her.

Die Ewigkeit erstreckt sich auch in die andere Richtung. Es wird niemals eine Zeit in der Zukunft geben, in der Gott aufhört zu existieren. Sein Wesen bleibt selbstexistierend in alle Ewigkeit. Wenn irgendetwas existiert, dann muss etwas schon immer existiert haben. Wenn es jemals absolut nichts gegeben hat, dann könnte es auch jetzt nichts geben, weil man nicht irgendetwas aus nichts zaubern kann. Und umgedreht – wenn es jetzt etwas gibt, dann beweist das in sich selbst, dass es schon immer etwas gegeben hat. Und das, was immer da ist, existiert aus sich selbst heraus. Das ist derjenige, der die Macht des Seins in sich selbst trägt, der lebendige Gott. Also ist seine Ewigkeit eine weitere Eigenschaft, die unsere Seele zur Anbetung und zum Lobpreis anregen sollte: Wir sind von dem geschaffen, der auf ewig die Macht des Seins in sich selbst trägt. Stell dir die Größe eines solchen Wesens vor.

Seine Ewigkeit trennt Gott vielleicht mehr als alles andere von uns. Seine Heiligkeit bezieht sich nicht nur auf seine Reinheit, sondern auch auf seine Andersartigkeit oder Transzendenz – der Sinn, in dem er verschieden von uns ist. Eine Sache, die wir Menschen gemeinsam haben, ist, dass wir Geschöpfe sind, die von Natur aus zeitlich sind. Am Ende eines menschlichen Lebens, wenn wir begraben werden, wird unser Grab mit einem Grabstein markiert, auf dem unser Name sowie der Geburts- und Todestag stehen. Wir leben auf dieser Erde zwischen diesen zwei Zeitpunkten: Geburt und Tod. So etwas gibt es für Gott nicht. Er ist unendlich nicht nur in Bezug auf den Raum, sondern auch in Bezug auf die Zeit. Es gab niemals eine Zeit, in der Gott nicht da war. Er ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Gottes Ewigkeit ist untrennbar mit seiner Selbstexistenz, seiner Aseität, verknüpft. Und doch ist das Wort Aseität nicht im Wortschatz des durchschnittlichen Christen. Aseität bedeutet „Sein oder Existenz in sich selbst zu tragen“.

Der Mathematiker und Philosoph Bertrand Russel erklärt in dem Buch Warum ich kein Christ bin die Gründe für seinen Unglauben. Bevor er ein Jugendlicher war, sei er überzeugt gewesen, dass es einen Gott geben müsse, um das Universum zu erklären. Dann las er jedoch John Stuart Mill, der das traditionelle, kosmologische Argument für die Existenz Gottes bestritt, das von der Gegenwart der Dinge im hier und jetzt auf die Existenz einer ersten Ursache zurückschließt. Dieser Schluss ist gegründet auf dem Gesetz von Ursache und Wirkung, welches besagt, dass jede Wirkung eine vorhergehende Ursache haben muss. Mill behauptete, dass, wenn alles eine vorhergehende Ursache habe, auch Gott eine haben müsse. Aber wenn Gott eine vorhergehende Ursache habe, dann sei er ein Geschöpf wie alle anderen. Als er das in seinen späten Jugendjahren las, entschied sich Russel dafür, das klassische Argument für die Existenz Gottes als fehlerhaft zu betrachten. Russel behielt diese Position bis zu seinem Tod und erkannte nicht, dass sie auf einer fehlerhaften Definition des Gesetzes von Ursache und Wirkung beruht.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung lehrt, dass jede Wirkung eine Ursache haben muss, nicht dass alles eine Ursache haben muss. Wirkungen sind per Definition von etwas anderem verursacht. Wir müssen jedoch nicht unterstellen, dass alles eine Wirkung ist – zeitlich, endlich, abhängig und abgeleitet. Es ist nichts Irrationales an der Vorstellung eines selbstexistierenden, ewigen Wesens, welches die Macht des Seins in sich selbst trägt. Solch ein Konzept ist nicht nur logisch möglich, sondern (wie Thomas Aquinas gezeigt hat) logisch notwendig. Damit irgendetwas existieren kann, muss etwas irgendwo, irgendwie die Macht des Seins haben, denn ohne die Macht des Seins könnte nichts sein. Dasjenige, welches die Macht des Seins in sich selbst trägt und nicht abhängig ist von irgendetwas außerhalb seiner selbst, muss die Macht des Seins von aller Ewigkeit her haben. Das ist es, was Gott von uns unterscheidet. Wir erinnern uns an den ersten Satz des Alten Testaments: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde“ (1Mo 1,1). Alles im Universum, außer Gott, ist geschöpflich. Alles in der Schöpfung – im Universum – hat einen Anfang in der Zeit. Gott allein ist von Ewigkeit zu Ewigkeit und besitzt die Eigenschaft der Ewigkeit. Dieser majestätische Aspekt von Gottes Wesen geht so weit über alles hinaus, was wir uns in dieser Welt vorstellen können, dass er allein ausreichen sollte, um unsere Seelen dazu zu bewegen, ihn zu preisen und zu verehren. Er allein hat die Macht des Seins in sich selbst. Wir denken über diese Dinge nicht oft genug nach. Wenn wir über ein Wesen nachsinnen, das ewig ist und die Macht für alles andere generiert, was existiert – uns eingeschlossen – dann sollten wir dazu bewegt werden, ihn anzubeten.GottSchöpfung1. Mose 1,1

R.C. Sproul (1939 – 2017) war ein reformierter Pastor und Professor für Systematische Theologie. Er ist Gründer von Ligonier und Autor zahlreicher Bücher und Filme.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Ligonier Ministries. Übersetzung und Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung. Mehr Ressourcen von Ligonier Ministries.
https://www.evangelium21.net/media/1629/wer-hat-gott-erschaffen

Gott ist kein Add-on

Bei Computerprogrammen gibt es sogenannte „Add-ons“. Das sind optionale Zusatzprogramme, die das Hauptprogramm um bestimmte Funktionen erweitern. Sie sind häufig ganz nützlich, aber nicht notwendig für das Funktionieren des Hauptprogramms.
Ein wesentliches Problem unserer säkularisierten westlichen Gesellschaften ist aus meiner Sicht, dass wir Gott wie so ein optionales Add-on behandeln. Er kann, so meinen wir, ganz nützlich sein für den, der bestimmte Zusatzfunktionen im Leben braucht, sei es Trost in schweren Stunden, einen spirituellen Erweckung, oder sogar die Aussicht auf ein Weiterleben angesichts des nahenden Todes. Das Leben an sich aber funktioniert auch ganz gut ohne das Add-on Gott. Das Hauptprogramm benötigt die Ergänzung nicht…
Wenn es Gott aber tatsächlich gibt, einen Gott, der diese Bezeichnung wirklich verdient, dann müssen wir völlig anders von ihm denken. Dann ist er nämlich kein optionales Add-on, sondern dann ist er das Betriebssystem, ohne das im Computer überhaupt nichts läuft. Das Betriebssystem ist die Basis für alles andere, es gibt den Rahmen, die Sprache, die Abläufe aller anderen Elemente vor. Und wenn ein Programm richtig funktionieren soll, dann muss es sich an die Vorgaben des Systems halten, alles andere führt unweigerlich ins Chaos.
Genauso sieht es die Bibel. Sie bezeichnet den, der sein Leben ohne das Betriebssystem Gott führt, als Narren, als Dummkopf. „Die Toren sprechen in ihren Herzen: ‚Es ist kein Gott‘. Sie taugen nichts; ihre Treiben ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut“ (Psalm 14,1). Umgekehrt ist das Rechnen mit Gott, die Beachtung des Betriebssystems, die Voraussetzung für ein gelingendes Leben: „Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang“ (Psalm 111,10). Wir täten gut daran, zu dieser Grundeinsicht zurückzukehren: dass das Leben nur dann richtig gelebt werden und gelingen kann, wenn wir die Basis, die Rahmenbedingungen, die Vorgaben beachten. Nur so lässt sich Chaos vermeiden bzw. Ordnung wiederherstellen. Die Basis ist Gott. Denn er ist kein Add-on. Er ist das Betriebssystem. Kurt Igler

Die Frage ist nicht nur, ob Gott existiert, sondern was für ein Gott existiert.

Der Gott, an den die Juden und Christen glauben, ist von allen anderen Göttern in der Welt völlig verschieden. Er ist ein persönlicher-unendlicher Gott. Die Gottheiten des Osten sind der Definition nach unendlich, indem sie alles gleichermaßen umschließen, Männliches und Weibliches, Grausamkeit und Nicht-Grausamkeit und so fort. Sie sind aber nie persönlich. Im Gegensatz dazu waren die Gottheiten des Westens, die griechischen und römischen Götter, der große Gott Thor und die Angelsächsischen Götter persönlich, aber immer begrenzt und endlich. Der Jüdische-Christliche Gott ist einzigartig. Er ist unendlich, und er ist zugleich persönlich. Das programmierte Ende. Umweltschutz aus christlicher Sicht | Francis A. Schaeffer | ISBN: 9783417004243 Seite 34

Eine richtige Gottesvorstellung ist nicht nur die Grundlage für die systematische Theologie, sondern auch für das praktische Glaubensleben.

“Eine richtige Gottesvorstellung ist nicht nur die Grundlage für die systematische Theologie, sondern auch für das praktische Glaubensleben. Sie ist das Fundament des Gottesdienstes. Ist es zu klein oder falsch gebaut, so muß das ganze Gebäude früher oder später zusammenstürzen. Ich glaube kaum, daß es irgendwelche Irrtümer in der Lehre oder Versagen im praktischen Christenleben gibt, die nicht letzten Endes alle auf unvollkommene und niedrige Gottesvorstellungen zurückgeführt werden können.

Meiner Meinung nach ist die Auffassung der heutigen Christen von Gott so dekadent, daß sie in keiner Weise der Würde Gottes, des Allerhöchsten, entspricht. Daß dies auch bei ernsthaften Gläubigen so ist, ist beinahe so etwas wie eine moralische Katastrophe.”

(Tozer, A.W. Das Wesen Gottes, 1996, Seite 11-12)

Glauben alle Monotheisten an denselben Gott?

Existenz des Schöpfers contra Vertrauen auf den Schöpfer!
Die Frage, ob andere Religionen an denselben Gott glauben, führt aus evangelikaler Sicht leicht in die Irre, da es für Christen eher darum geht, ob man in einer Beziehung des Vertrauens zu diesem Gott steht und ob man seine Gnade und Vergebung empfangen hat, als darum, ob man seine Existenz für möglich hält. „Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern“ (Jak 2,19), beschreibt der Jakobusbrief dramatisch die Leblosigkeit des rein theoretischen Glaubens an den grundsätzlich richtigen und gleichen Gott. Weiterlesen

Philosoph Robert Spaemann und sein Gottesbild

Das populärwissenschaftliche Magazin „P.M.“ hat für seine April-Ausgabe den bekannten Philosophen Robert Spaemann nach seinem Gottesbild befragt. Der erläutert in dem Interview nicht nur seinen persönlichen Gottesbeweis und die „Ungeheuerlichkeit“ der christlichen Vergebungslehre, sondern mahnt zugleich vor einer Abstumpfung in einer zunehmenden Medialisierung unserer Welt. Die Vorstellung von Gott sei ein starkes Argument für die Existenz Gottes, so lautet der Grundsatz des Gottesbeweises von Spaemann. Diesen erläuterte der 1927 geborene Emeritus für Philosophie an der Universität München zuletzt in seinem Buch „Der letzte Gottesbeweis“, das im Sommer vergangenen Jahres erschienen ist. „Man könnte ja auch sagen, das Vorkommen von Durst ist ein Argument für die Existenz von Wasser“, so Spaemann gegenüber „P.M.“. Auf die Frage „Wie können wir gewiss sein, dass Gott nicht doch ein bloßes Wunschbild ist?“ antwortet der gläubige Philosoph: „Es gibt überwältigende Erfahrungen, die überhaupt nicht funktional sind: die Erfahrung des Schönen, die uns hinreißt und überwältigt.“ Bei einem Sonnenaufgang oder einem schönen Menschen „entsteht ein Jubel im Herzen, der eben nicht funktional ist und mit den Sinneseindrücken nichts zu tun hat“. Argument gegen Evolution. Die Tatsache, dass Menschen gern und selbstaufopfernd einander Gutes tun, sei „evolutionstheoretisch ganz unerklärbar“. „Warum gibt es so etwas? Das passt nicht in die Welt des Fressens und Gefressenwerdens.“ Auch der immer wieder angebrachten Argumentation, dass die Aufklärung der Religion widerspreche, und „aufgeklärte“ Menschen zugleich „ungläubige“ Menschen sein müssten, tritt Spaemann entgegen. Er ist überzeugt: „Ein Gegensatz zwischen Glauben und Vernunft existiert nicht, weil die Vernunft selbst auf einem Glauben beruht.“ Deswegen komme auch die Aufklärung nicht ohne Gott aus. „Denn Aufklärung beruht auf dem Vertrauen in die Vernunft. Andersherum gesagt: Wenn Gott existiert, begründet das ein Vertrauen in die Vernunft.“ Für jede Wahrheit müsse es einen Träger geben, der diese Wahrheit denkt, so Spaemann. Das „Trägermedium“ der Wahrheit nennt Spaemann Gott. „Gott ist das Bewusstsein, in dem alle Wahrheit aufgehoben ist.“ Der P.M.-Autor fragt nach: „Wenn die Existenz Gottes logisch ableitbar ist – warum müssen wir dann an ihn glauben, anstatt von ihm zu wissen?“ Spaemann antwortet: „Wir müssen, um zu wissen, unserem Wissen vertrauen.“ Auch das Wissen von Gott sei – wie jedes andere Wissen – untrennbar von einem Akt des Vertrauens. Atheisten stumpfen ab. Auch Menschen, die nicht an Gott glauben, könnten ein ethisch akzeptables Leben führen, meint der Philosoph. „Aber meiner Meinung nach können Atheisten letztlich nicht begründen, warum sie diese ethischen Maßstäbe haben“, fügt er hinzu. „Das Problem des Atheismus ist, dass er nicht wahr ist.“ Gläubige Menschen seien der Wahrheit näher als Atheisten, ist Spaemann überzeugt. „Das, was ich den Jubel im Herzen nenne, hängt meiner Meinung nach damit zusammen.“ Weil „die stärkste Emotion, die sich aus dem Glauben an Gott ergibt“, die Freude sei, bleibe für einen Atheisten letztendlich „alles banal“. An der Lehre Jesu bewundere er, dass darin die durchschnittliche Lebensweise als falsch dargestellt werde. „Weil es ein Leben in Selbstbezogenheit ist. Es fehlt, was im Neuen Testament Lieben heißt“, so Spaemann. „In virtuellen Welten wird Gott entbehrlich“. Damit verbindet Spaemann seine Kritik an der zunehmenden Medialisierung der Welt: aus der Selbstbezogenheit erwachse eine „allgegenwärtige Tendenz der Menschen, sich in virtuelle Welten zurückzuziehen“. Spaemann: „Virtuelle Welten sind Nichtwirklichkeiten. Und wenn wir in virtuellen Welten leben, wird Gott entbehrlich.“ Der Wunsch des Menschen, aus dem Hier und Jetzt zu fliehen, sei daher im Grunde „ein Aussteigen aus der Dimension des Göttlichen“, so Spaemann. „Virtuelle Welten sind auch eine Konkurrenz für die Frömmigkeit.“ Unter Frömmigkeit versteht er dabei eine „Aufmerksamkeit der Gegenwart“. Wer den Fernseher einschalte, sei woanders, „nicht mehr in meiner eigenen Gegenwart. Und ich muss mir anschauen, was andere sich ausdenken.“ Fernsehen und Internet lassen Wahrnehmung für unsichtbare Welt verkümmern. Dass dies schlimme Auswirkungen habe, könne man etwa bei Kindern sehen. Kinder, die regelmäßig fernsehen, malten Bilder, „die klein und kümmerlich sind, weil sie nur ein Viertel des Raumes auf dem Zeichenblatt ausnutzen. Kinder hingegen, die wenig oder gar nicht fernsehen, malen kraftvolle, großflächige Bilder. Im Grunde haben uns das Fernsehen und andere virtuelle Medien in eine atheistische Atmosphäre geführt, die tendenziell die menschlichen Organe für die unsichtbare Welt zum Absterben bringt.“ Spaemann warnt: „Wenn wir keine Heiligkeit mehr kennen, sind wir den Gegebenheiten, dem Grau-in-Grau des Alltäglichen, ausgeliefert.“ Als „himmlische Rechenkunst“, die den Menschen mehr und mehr verloren gehe, bezeichnet Spaemann die Fähigkeit, „unsere gewohnten Sichtweisen zu verrücken“ und „Nachteile als Vorteile zu sehen: „Demütigung als Ehre, Verlust als Gewinn, (…) den eigenen Komfort als einen Überfluss, der in Wirklichkeit den Armen gehört“. Er selbst bringe „den Alltag ins Gebet“ und mache ihn „durchsichtig für das Einmalige unseres Daseins“. Das Wichtigste am Christentum, fasst er zusammen, sei die Lehre von der Vergebung, so Spaemann: „Dass ein Mensch tatsächlich immer wieder neu beginnen kann im Zustand der Unschuld – das ist eine ungeheuerliche Sache: ein Einbruch der Ewigkeit in diese Welt des Verfalls.“ Quelle: Medienmagazin pro Geschrieben von Ali um 22:54) http://www.soulblog.de