Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. (Apostelgeschichte 2:42)

Es ist in vielen evangelikalen Gemeinden mittlerweile üblich, so viel Unterhaltung wie möglich zu bieten und dabei so wenig wie nur möglich die Leute zu belehren. Ganz besonders bei den jungen Leuten. Es ist in den meisten Fällen nicht einmal möglich die Menschen zu einem Treffen zu bewegen, bei dem die einzige Attraktion Gott ist. Wenn man Menschen mit einem Leckerbissen, in Form von Spielchen und Erfrischungen, versteckt in einem Mantel der Religiosität, zu Gott locken müssen, dann kommen wir nur zu einem Ergebnis. Seine Kinder können nichts mit Ihm anfangen. Diese Methode hat das Gemeindeleben schwer geprägt. So weit, dass die Gemeinde sich neu ausgerichtet hat, nämlich um das Goldene Kalb zu behausen. Es tritt dadurch ein ungewöhnliches Phänomen auf – rechtes Bekenntnis, falsche Praxis. Die – „ich habe Leckerbissen Masche“ – ist heutzutage schon so tief verwurzelt in unseren Glaubensvorstellungen. Wir sehen sie schon als selbstverständlich an. Die Opfer dieser Methode würden sich niemals vorstellen können, dass diese Vorgehensweise kein Teil der Belehrungen Christi und der Apostel sind! Tozer

Gottesdienst in jeder Lebenslage

„Wenn ein jeder seinem Nächsten diente, dann wäre die ganze Welt voll Gottesdienst. Ein Knecht im Stall wie der Knabe in der Schule dienen Gott. Wenn so die Magd und die Herrin fromm sind, so heißt das Gott gedient. So wären alle Häuser voll Gottesdienst und aus unsern Häusern würden eitel Kirchen, weil dort Gott gedient wurde.“ Martin Luther