Bei uns ist jeder Mensch herzlich Willkommen

Ja, natürlich ist bei uns jeder Mensch herzlich Willkommen. Genau das hat Jesus Christus ja auch vorgelebt. Und wie es sich für gute Gastgeber gehört, kümmern wir uns schließlich auch um die Versorgung und (im Bild gesprochen) um die geistliche Nahrung, die wir gemeinsam mit Gästen, Fremden, Freunden und Mitgliedern essen. Genau wie Jesus es auch praktizierte. Das bedeutet für uns konkret:
• Zeuge Jehovas sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der DREIEINIGKEIT geben.
• Muslime sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der GOTTESSOHNSCHAFT JESU geben.
• Mormonen sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es Lehren allein aus der HEILIGEN SCHRIFT geben.
• Atheisten sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre eines SCHÖPFERGOTTES geben.
• LGBTQ sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre vom heiligen Bund der EHE als eine exklusive und lebenslange Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau geben.
• Pharisäer sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der SÜNDE geben, die auch den selbstgerechtesten Menschen mit der eigenen Erlösungsbedürftigkeit konfrontiert.
• Katholiken sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der Erlösung allein aus GNADE, allein durch GLAUBEN und allein in CHRISTUS geben.
• Gemeindehopper sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der GEMEINDE als verbindliche Gemeinschaft gläubiger Christen vor Ort geben.
• Ungetaufte sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre der TAUFE geben.
• Hinduisten, Buddhisten sowie Nihilisten sind herzlich bei uns willkommen, zu Essen wird es die Lehre von der WIEDERKUNFT CHRISTI, der leiblichen Auferstehung der Toten, sowie dem Gericht zum ewigen Leben und ewigen Tot geben. Waldemar Justus

Was bedeutet es für die Religionsfreiheit, wenn Christen, Muslime oder Menschen anderen Glaubens aus vermeintlichen Toleranzgründen keinen Wahrheitsanspruch für ihre Religion erheben dürfen?

Der Vorwurf der Intoleranz ist eine Gefahr für die Religionsfreiheit heute. Denn Religions- oder Meinungsfreiheit heißt ja: Jede Meinung und jeder Widerspruch dürfen geäußert werden. Der eine sagt, der Islam hat recht, dann darf jeder sagen, der Islam hat unrecht. Ich darf sagen, das Christentum ist wahr, und jeder darf sagen, das Christentum ist nicht wahr. Der Postmodernismus löst das auf und damit die Religionsfreiheit gleich mit. Das geht so: Wenn ich dem Moslem sage, dass er irrt, dann ist das laut den Postmodernisten eine gewalttätige Tat und muss verboten werden. In diese Richtung gehen tatsächlich schon Gesetzesentwürfe in Brüssel, die besagen, man darf anderen Religionen nicht widersprechen. Weil man diese Grenze zwischen Meinungsäußerung und wirklicher Gewalt- oder Unrechtstat aufgelöst hat, verlieren wir die Meinungs- und die Religionsfreiheit. Brüssel geht ganz klar in diese Richtung. Das ist politisch dramatisch und wird, wenn es so weitergeht, zu erheblichen Bedrängnissen führen.
https://www.bibelundbekenntnis.de/stellungnahmen/interview-von-pro-mit-daniel-von-wachter/