Neurowissenschaften und die Kontroverse um den freien Willen

Dieses Zeitalter, es ist faszinierend. Wir befinden uns in der Postmoderne, wo die Möglichkeiten endlos scheinen und es die Zeit der Wahl ist. Wir haben die Wahl, jeglichen Beruf auszuüben, du hast die Partnerwahl, eine Wahl, was du isst (damit liegst du schon mal über dem Durchschnitt der Welt) und womit du heute deine freie Zeit verbringst. Danach loggst du dich wahlweise bei Facebook ein und änderst dein Profilbild, ganz frei. Heute ist deine Zeit, eine Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten. Weiterlesen

Neurowissenschaften und die Kontroverse um den freien Willen

Dieses Zeitalter, es ist faszinierend. Wir befinden uns in der Postmoderne, wo die Möglichkeiten endlos scheinen und es die Zeit der Wahl ist. Wir haben die Wahl, jeglichen Beruf auszuüben, du hast die Partnerwahl, eine Wahl, was du isst (damit liegst du schonmal über dem Durchschnitt der Welt) und womit du heute deine freie Zeit verbringst. Danach loggst du dich wahlweise bei Facebook ein und änderst dein Profilbild, ganz frei. Heute ist deine Zeit, eine Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten.
Es gibt allerdings viele Neurowissenschaftler, die genau diesem freien Willen widersprechen und ihn uns absprechen, denn sie meinen, dass die Vorgänge, die sich in unserem Leben tagtäglich abspielen reine mechanische Muster sind, die unsere Neuronen im Gehirn erzeugen und auf die wir keinen Einfluss haben. Sie meinen, dass das Gefühl selbst entscheiden zu können lediglich ein emotionaler Rest ist von einer Spur, die die feuernden Neuronen in unserem Gehirn hinterlassen. Einige Neurobiologen versuchen immer mehr, den Menschen auf eine Art biochemische Maschine zu reduzieren, das Produkt reiner Physiologie und toter Materie. Weiterlesen