Vertrauen in diese Regierung ?

Könnte mir jemand bitte noch wenigstens *einen* guten Grund nennen, warum man noch so etwas wie Vertrauen in diese Regierung haben sollte. Aus dem Artikel:“Das Bundesinnenministerium spannte in der ersten Welle der Corona-Pandemie im März 2020 Wissenschaftler mehrerer Forschungsinstitute und Hochschulen für politische Zwecke ein. Es beauftragte die Forscher von Robert Koch-Institut und anderen Einrichtungen mit der Erstellung eines Rechenmodells, auf dessen Basis die Behörde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) harte Corona-Maßnahmen rechtfertigen wollte.Das geht aus einem mehr als 200 Seiten starken internen Schriftverkehr zwischen der Führungsebene des Innenministeriums und den Forschern hervor, der WELT AM SONNTAG vorliegt. Eine Gruppe von Juristen hat den E-Mail-Verkehr in einer mehrmonatigen rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Robert Koch-Institut erstritten.Im E-Mail-Wechsel bittet etwa der Staatssekretär im Innenministerium, Markus Kerber, die angeschriebenen Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis „Maßnahmen präventiver und repressiver Natur“ geplant werden könnten. Die Wissenschaftler erarbeiteten dem Schriftverkehr zufolge in nur vier Tagen in enger Abstimmung mit dem Ministerium Inhalte für ein als geheim deklariertes Papier, das in den folgenden Tagen über verschiedene Medien verbreitet wurde. Darin wurde ein „Worst Case-Szenario“ berechnet, laut dem in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben könnten, würde das gesellschaftliche Leben so weitergeführt wie vor der Pandemie.“gefällt mir = ich weiß auch keinen Grund. A.W.

Bundesinnenminister Seehofer drängte während der ersten Hochphase der Pandemie auf harte Maßnahmen – und ließ sein Haus kreativ dabei werden, sie zu rechtfertigen

https://www.welt.de/politik/deutschland/article225864597/Interner-E-Mail-Verkehr-Innenministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html?cid=socialmedia.facebook.shared.web&fbclid=IwAR1fK6T7peZdkvemkEKPHg2mximv2sTDNIY7P180QAhQH54noIMjSr3NeVI

Christ und Politik

Christen sollten sich davor hüten, jegliche politische Ideologie, sei sie nun rechts oder links oder irgendwo dazwischen,“abzusegnen“, als ob sie das Recht auf Wahrheit und guten Willen gepachtet hätten. Eine politische Ideologie und ihr Aktionsprogramm kann bestenfalls doch nur eine Annäherung an christliche oder biblische Vorstellung enthalten.
John R. W. Stott Christsein in den Brennpunkten unserer Zeit – Band 1 Seite 64

Der berühmte Kniefall in Warschau des deutschen Kanzlers Willy Brandt am 7. Dezember 1970 war mehr als eine Geste.

Es war eine Geste, die die Welt bewegte. Vor fünfzig Jahren kniete Bundeskanzler Willy Brandt in Warschau vor dem Mahnmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto.
Ein feuchter, grauer Tag ist es, als Willy Brandt am 7. Dezember 1970 in der Hauptstadt Polens das Mahnmal für die Opfer des Aufstands im Warschauer Ghetto besucht. Mit ernstem, fast maskenhaftem Gesichtsausdruck schreitet er zu dem expressionistischen Bronzedenkmal und legt einen großen Kranz mit weißen Nelken nieder. Brandt zupft die Schleife zurecht, tritt ein paar Schritte zurück, dann sinkt er unvermittelt auf die Knie. Bundesaußenminister Walter Scheel, der rechts hinter ihm steht, ist ebenso überrascht wie der polnische Ministerpräsident Jozef Cyrankiewicz; selbst Brandts engster Vertrauter, Staatssekretär Egon Bahr ist irritiert.
Brandts Blick geht in die Ferne. Er wirkt wie versteinert. Etwa eine halbe Minute kniet er vor dem Mahnmal. Die Fotografen und Kameramänner wissen, dass sie Bilder machen, die um die Welt gehen werden. „Brandt braucht Sekunden“, so Hans Ulrich Kempski, damals Chefreporter der „Süddeutschen Zeitung“, „die den Zeugen der Szene endlos erscheinen, bis er wieder steht. Es sieht aus, als brauche er alle Kraft, um Tränen niederzukämpfen.“
Die Bilder des auf dem Platz der Helden des Ghettos knienden Bundeskanzlers, des Deutschen, der sich vor den Opfern der Deutschen verneigt, bergen eine Dramatik, die in der Politik selten ist. Es ist kein Zufall, dass es Willy Brandt war, der diese aufwühlende Geste der Empathie wählte. Kein Politiker hat die westdeutsche Republik so polarisiert, aber auch so viele Menschen begeistert wie Willy Brandt. (einestages.spiegel.de)
„Das war so nicht geplant“, erinnert sich Bundesminister a.D. Egon Bahr und Freund Willy
Brandts: „Plötzlich wurde es ganz still. die Menschen um mich herum flüsterten: Er kniet!“
Wann brechen wir wegen unserer Schuld vor Gott zusammen und suchen seine Gnade?

„Welche Partei soll ich als Christ wählen?!“

Kurzer, persönlicher (subjektiver) Gedankenanstoß zu den bevorstehenden Wahlen in den Bundesländern Bayern und Hessen sowie zur Bundestagswahl.
Anbei habe ich eine Kriteriologie skizziert, die aus christlicher Perspektive die Auswahl einer Partei, die jemand als Christ wählen könnte, gedanklich leiten kann. Ich argumentiere dabei als Christ und Theologie – politisch-ethisch sozusagen, was partiell zu meinem Aufgabenfels als Systematiker dazugehört. Weiterlesen