Rolling Stones

Altersmilde Rolling Stones direkt aus dem Pflegeheim nach Berlin?

„Die Altersmilde lässt auch …… rollende Steine weich werden Es ist lange her, dass die Rolling Stones den „Street Fighting Man“ besangen und Sympathie für den Teufel bekundeten. Die Rockrebellen sind in die Jahre gekommen, wollen aber nicht alt werden. Und machen prompt, was ältere Herren machen, die sich das nicht eingestehen wollen: Sie markieren den Halbstarken. Für ihr neues Album „A Bigger Bang“ haben die Stones den Song „Sweet Neo Con“ (Süßer Neokonservativer) geschrieben. Darin steht unter anderem „Du nennst dich einen Christen, ich nenne dich einen Heuchler“. Freundliche Übersetzer könnten den Reim „Patriot – Full of Shit“ in „Patriot – Idiot“ übertragen, weil sich „Scheißkerl“ texttechnisch nicht unterbringen lässt. Sehr nett ist die Attacke jedenfalls nicht. Und Mick Jagger unterstrich in einem Interview, die Wut auf die Politik habe ihn zu alter Deutlichkeit getrieben. Nur hielt das nicht lange an. Als sein Bandkollege Keith Richards als Wahlamerikaner meinte, der Text sei „ganz schön gewagt“ und als die Stones um den Kartenverkauf bei den anstehenden USA-Konzerten ihrer Welttournee bangten, da zählte Jagger zwei und zwei zusammen und kam auf null. Schließlich hat er in seiner Jugend mal an der London School of Economics studiert und weiß, was zählt: Zahlen. Also ruderte er öffentlich zurück in den Mainstream, beteuerte, der Song sei kein Angriff auf Präsident Bush, auch wenn der Text die Frage stellt: „Where’s the Money gone / In the Pentagon?“ „Money makes the world go around“ hieß es einst im Musical „Cabaret“. Kabarettreif ist es, wenn jetzt die Stones ihre Fans bitten, sich durch den „kleinen politischen Sturm im Wasserglas“ nicht abhalten zu lassen, das neue Album zu kaufen. Damit die Rechnung aufgeht.“ Zitat von Hannoversche Allgemeine Zeitung. Die grössten Bonzen der Rockgeschichte promoten ihren neuen Film in Berlin. Welch eine Aufwertung der kränkelnden Filmbranche. Die Faltenmonster helfen wo sie Geld riechen. Musik und Film müssen sich vereinen um das jahrelang ausgesaugte Volk nochmal zum Gaffen und zum Zahlen zu begeistern. Wer will denn noch Action und Katastrophen auf der Leinwand sehen? Wir haben doch den blanken Horror voller Action total Real vor unseren Augen. Möge der Herr uns vor Leuten wie den Stones und Martin Scorsese bewahren. Farbige Bilder und laute Rockmusik können uns kaum noch begeistern. Ihr Doku-Film trägt den Namen „Shine A Light“. Für viele ihrer Fans waren sie leider nur ein trügerisches Irrlicht ins Verderben. Darum vertrauen wir lieber auf Jesus, der das wahre Licht der Welt ist. Geschrieben von Ali Freitag, 8. Februar 2008 http://www.soulblog.de/