Irrtum in der Wissenschaft Bremse oder Motor?


Irrtum in der Wissenschaft – er soll vorkommen. Manche sagen sogar, der Irrtum sei die Regel und die „Wissenschaft von heute“ prinzipiell der „Irrtum von morgen“. Prominente Beispiele gibt es jede Menge: z.B., dass die Erde eine Scheibe sei, die Sonne sich um die Erde drehe. Ein unbekannter Forscher hat vor über 100 Jahren ein Komma übersehen, weshalb man jahrzehntelang dachte, dass Spinat besonders viel Eisen enthält – zum Leidwesen ganzer Generationen von Kindern. Ob es um die Entdeckung des so genannten „Mörderchromosoms“ geht oder um die vermeintlichen „Gedächtnismoleküle“, um das geheimnisvolle „Polywasser“ oder den umstrittenen „Ätherwind“ – die Liste der Irrtümer in Wissenschaft und Forschung ist lang. Und schon oft wurden sie aufgelistet. Doch es gibt auch Forscher, die über das Amüsante und Anekdotische hinaus Irrtümer wissenschaftlich auswerten und fragen: Warum sind wir eigentlich so anfällig für Irrtümer? Was können wir aus dem Irrtum lernen? Und: Ist der „Irrtum“ am Ende besser als sein Ruf? Sprich: Welche Strategien haben Wissenschaftler entwickelt, um mit den „unvermeidbaren Irrtümern“ zu leben, sie fruchtbar zu machen und sich gleichsam „empor-zu-irren“?

Redaktion: Iska Schreglmann

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Von Martin Schramm
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Religion ist der Wissenschaft ähnlicher als Einige dies wahrhaben möchten.

Religion ist der Wissenschaft ähnlicher als Einige dies wahrhaben möchten. Während Religion zwar für gewöhnlich Regeln und Anweisungen enthält, ist sie auch eine Methode um die Welt zu verstehen, und zwar in eine viel umfassendere Methode als die Wissenschaft. Viele Religionen möchten uns nicht nur ein Verständnis der physischen Welt geben, sondern auch der nicht-physischen Welt. Und viele Religionen, wie auch das Christentum, beziehen die Wissenschaft als ein Mittel ein, den natürlichen Teil zu verstehen, während Philosophie, Theologie und andere Mittel verwendet werden, um den nicht-physischen Teil der Realität zu erforschen. Abdu Murray Saving Truth