Goethe und Schiller sind tot

Der Schriftsteller Martin Walser wurde von dem Online-Magazin „The Euro-pean“ zu Jesus Christus befragt. Auf die Frage, was für ihn Jesus Christus bedeute, antwortet Walser: „Wenn Sie gestatten, kann ich darauf eigentlich nicht antworten. Er ist einfach so viel, in jedem Alter etwas anderes. Ich kann nicht sagen, was er für mich ist. Daran, dass er die größte Herausforderung in unserer erlebbaren Geschichte ist, kann kein Zweifel sein.“
Der suchende und fragende Zeitgenosse Walser kann sich zwar nicht zum Glauben an Jesus Christus bekennen, jedoch spürt er etwas von der bleibenden Herausforderung seiner Person. Mit Personen wie Schiller oder Goethe kann man sich auseinandersetzen. Es dient unserer Bildung, wenn wir uns mit ihnen beschäftigen. An den Geistesgrößen der Menschheitsgeschichte kann man Interesse finden. Mitunter können sie einen sogar faszinieren. Anders ist es bei Jesus. Jesus ist nicht nur eine Person der Vergangenheit. Er ist nicht allein eine faszinierende Gestalt, die man in die menschliche Geschichte einordnen kann. Er ist vielmehr ihr Herr. Er ist ihr Anfang und ihr Ende. Goethe und Schiller sind tot. Jesus aber lebt. Darum kommen wir an ihm nicht vorbei. Aus diesem Grund stellt er für jeden eine bleibende Herausforderung dar. TO 4/2012

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