Jeder Christ glaubt an die Souveränität Gottes

Wenn der Christ betet, ist es nicht ein Versuch, auf Gott einen Druck auszuüben, sondern das demütige Eingeständnis der Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Wenn wir vor ihm niederknien, ist uns bewusst, dass nicht wir die Welt regieren und dass es daher nicht in unserer Macht steht, durch eigenes Bemühen für uns Sorge zu tragen. […] Beim Beten ist uns das alles ganz klar, auch wenn wir uns bei einer nachfolgenden Auseinandersetzung zu anderen Aussagen verleiten lassen sollten. (S. 8)
Warum? Weil wir überzeugt sind, dass nur Gott allein sie bewirkte. Nicht wir haben uns bekehrt, sondern er tat es. Unser Dank schon ist ein Eingeständnis, dass unsere Bekehrung nicht unser, sondern sein Werk war. […] Unsere Buße führen wir ja schließlich auch nicht auf unsere Weisheit und unseren gesunden Menschenverstand zurück. […] Wir denken doch nicht im Traum daran, das Verdienst um unsere Errettung zwischen Gott und uns aufzuteilen. Nicht einen Augenblick könnten wir annehmen, der entscheidende Beitrag zu unserer Errettung sei von uns und nicht von Gott geleistet worden. Wir würden doch niemals Gott sagen, bei aller Dankbarkeit für die von ihm geschenkten Mittel und Wege der Gnade hätten wir doch erkannt, dass wir nicht ihm, sondern uns selbst für seine Antwort auf seinen Ruf zu danken hätten. (S. 9)
„Prädestination und Verantwortung. Gott und Mensch in der Verkündigung“ J. I. Packer

Choose Life!

Life is hard and complicated; death is easy and simple. Choose life! We can choose death but we don’t have to; it will happen to us naturally. But we do have to choose life. Our natural life just happens “naturally” but our spiritual life (complete life) must be received from God, chosen and lived. Life is possible because of the death and resurrection of Jesus Christ. We cannot make life. Only God makes life. We only need to receive it from Him. Make life a habit. Be thankful. God bless you.
Wähle das Leben!
Das Leben ist hart und kompliziert; der Tod ist einfach und einfach. Entscheide dich für das Leben! Wir können den Tod wählen, müssen aber nicht; es wird uns natürlich passieren. Aber wir müssen das Leben wählen. Unser natürliches Leben geschieht einfach ′′ natürlich aber unser spirituelles Leben (komplettes Leben) muss von Gott empfangen, ausgewählt und gelebt werden. Das Leben ist möglich wegen des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Wir können das Leben nicht schaffen. Nur Gott macht das Leben. Wir müssen es nur von Ihm erhalten. Mach das Leben zur Gewohnheit. Sei dankbar. Gott segne dich. Ellis H.Potter 

Ich erziehe mein Kind ganz bewußt nicht zu einen Christen. Es soll irgendwann einmal selbst entscheiden!“ –

  1. Irrtum ist der, daß wenn die Eltern ein Kind nicht erziehen, es andere auch nicht täten.
  2. Irrtum: Zu glauben, ein Mensch schwimme behaglich frei und neutral im Ozean des Seins und könne sich irgendwann einmal in aller Ruhe zwischen der Titanic und einem Rettungsboot entscheiden. Falsch! Das Kind wurde als Passagier der Titanic geboren und befindet sich entweder noch dort oder schon im Rettungsboot. Tertium non datur.

https://www.stmichael-online.de/nach_denken4.htm

Die Kirche verleugnet ihre Grundlagen …

Briefe an die Herausgeber

Ein Kommentar zur Lage der EKD-Kirchen von Professor Dr. Udo Schnelle, Halle/Saale (selbst Neutestamentler). Ein klares Wort, wie es von Universitätsprofessoren selten zu hören ist …

Zu „So viele Kirchenaustritte wie noch nie“ (F.A.Z. vom 27. Juni):


Es kommt so, wie es zu erwarten war:

Immer mehr Menschen kehren der evangelischen Kirche den Rücken, 2019 (270 000) fast so viele wie eine mittlere Landeskirche Mitglieder hat (Braunschweig: 320 000). Dafür gibt es erkennbare Gründe:

Prof. Schnelle erwähnt neben dem demographischen Wandel, den Akzeptanzverlust von Großorganisationen, der zunehmenden Individualisierung, zu Recht auch den Plausibilitätsverlust des christlichen Weltbildes und den Missbrauchs-Skandal, um dann auf das nach seiner Auffassung ursächliche Thema zu kommen, welches von der Führungsebene „hartnäckig geleugnet oder ignoriert wird“:

  • die von ihm so genannte „theologie-politische Ausrichtung der EKD“ …

Seit Jahren höre man von der EKD nur noch „Themen aus dem linken Politikspektrum“: „Flüchtlingsfrage, Genderpolitik, Gerechtigkeit auf allen sozialen und politischen Ebenen, Klimafrage, Globalisierung und vieles mehr. Diese Fragen sind überaus wichtig, sie bedürfen mehr denn je einer Lösung, aber die kann nur die politische Vernunft herbeiführen.“

Richtig stellt er fest, dass die „Kirche (…) auf diesen Feldern kein Spezialwissen“ habe auch wenn sie versuche „ihre moralische Überlegenheit zu demonstrieren“.

Das Fazit:

So wird die Kirche immer mehr zu einem beliebigen Sozialverein, der einzelne Gruppeninteressen bedient, dessen Konturen unscharf sind und dessen Botschaft sich von Parteislogans nicht mehr wirklich unterscheidet. Das Diesseits ist der einzige Bezugspunkt geworden, und von hier erhofft man das Überleben. Ein fataler Irrtum, denn im Christentum gehören Diesseits und Jenseits untrennbar zusammen, denn es ist Gottes Welt, die er in Jesus Christus erlöst hat. Der evangelischen Kirche droht ihre Identität verlorenzugehen, weil die Ethik an die Stelle der Metaphysik getreten ist; weil von der befreienden und heilenden Kraft des Glaubens nur noch in politischen und nicht mehr in geistlich-theologischen Kontexten gesprochen wird und vor allem, weil die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nicht mehr ernst genommen wird.

Die Kirche verleugnet ihre Grundlage und ihr Zentrum, wenn sie ihre Glaubensinhalte beliebig macht und das Christliche ausschließlich in der Begründung bestimmter ethischer Verhaltensweisen sieht. Dafür reicht jedoch jede Form von Humanismus aus; das Christentum braucht man dafür nicht.
In der Corona-Krise war die Kirche auffällig stumm, weil sie nicht den Mut hatte, eine theologische Deutung zu geben: Die Pandemie ist ein Ruf zur Umkehr, so wie einst die Propheten das Volk Israel zur Umkehr aufforderten, hin zu Gott. 

Danke an Dr. Berthold Schwarz für den Hinweis …

Gott verstehen

„Ich dachte lange, ich müsste Gott verstehen, und zerbrach mir darüber fast den Kopf. Aber nach und nach ist es mir aufgegangen, daß es zum Wesen Gottes auch gehört, unverständlich zu sein. Ja, in letzter Zeit habe ich sogar angefangen, ihm zu danken, weil er unverständlich ist. Ich erkenne nun, daß er so groß sein muß, wenn er in der Lage sein soll, nicht nur Planeten und Sonnensysteme zu lenken, sondern auch uns Menschen und noch dazu den Satan. Ich erlebe dabei, daß es gut möglich ist, an Gott zu glauben, ohne ihn verstehen zu können.“ Hallesby

God is Green

Many people think God is brown, preparing to burn up His creation and not caring about it in the meantime. The “end” is near in English can mean the termination is near or the goal is near. In Greek “telos” only means goal. The goal is the cleansing and renewing of creation, not its destruction. “The end is near” actually means “the beginning is near”. God gave humans the power to take care of His creation, not to exploit it and damage it. Christians and gr…

Mehr ansehen
Gott ist grün
Viele Menschen denken, dass Gott braun ist, bereiten sich darauf vor, seine Schöpfung zu verbrennen und sich nicht darum zu kümmern. Das ′′ Ende ′′ ist nahe auf Englisch, kann bedeuten, dass die Kündigung nahe ist oder das Ziel nahe ist. Auf griechischen ′′ Telos ′′ bedeutet nur Tor. Das Ziel ist die Reinigung und Erneuerung der Schöpfung, nicht ihre Zerstörung. ′′ Das Ende ist nahe ′′ bedeutet eigentlich ′′ der Anfang ist nahe „. Gott gab Menschen die Macht, sich um Seine Schöpfung zu kümmern, nicht um sie auszubeuten und sie zu beschädigen. Christen und Grüne müssen lernen, dass niemand grüner ist als Gott. Ellis H.Potter

Die Welt geht nur bis zu diesem Zaun

Eines Tages sprach der alte Hahn mit dem jungen Hähnchen: Heute will ich dir etwas sehr wichtiges sagen:
Bisher hast du immer gedacht die Welt geht bis zu diesem Zaun, der uns hier einengt. Aber die Welt ist viel größer, sie geht nämlich bis zu dem Waldrand dort hinten.
Jeder Versuch, einer staubgeborenen Kreatur; Gott in seiner Größe und Unendlichkeit menschlich begreifbar machen zu wollen, muss zwangsläufig im kleingeistigen Größenwahn enden. Erich Sauer

Gott ist persönlich

„Das Gott Geist ist, bedeutet zugleich, dass er eine Person ist. Ein Geist ist ein intelligentes, sittliches Wesen, und wenn wir Gott Personsein zuschreiben, meinen wir, dass er ein vernunftbegabtes Wesen ist, das er in der Lage ist, den Lauf des eigenen Lebens zu bestimmen. Heutzutage leugnen viele Menschen das Personsein Gottes; Sie stellen sich Gott als eine unpersönliche Kraft oder Macht vor. Der Gott der Bibel ist jedoch ganz gewiss ein persönlicher Gott, mit dem Menschen sprechen und dem sie sich anvertrauen können, der ihre Erlebnis in mit Ihnen teilt, ihnen in ihren Schwierigkeiten hilft und Ihr Leben mit Freude erfüllt. Zudem hat er sich in persönlicher Gestalt in Jesus Christus offenbart.“
Louis Berkhof „Grundriss der biblischen Lehre“: (S. 34)

Das Geschenk der Freundschaft

Das sind goldene Zeiten: … wenn wir, Pantoffeln an den Füßen, das Glas in Reichweite, die Beine dem Kaminfeuer entgegenstrecken, wenn sich uns Welten öffnen im Gespräch – und keiner erhebt Ansprüche, keiner ist für die anderen verantwortlich, alle sind wir frei und gleichgestellt, als seien wir uns vor einer Stunde zum ersten Mal begegnet, während uns gleichzeitig eine Zuneigung umfängt, die in Jahren gereift ist. Das Leben – das natürliche Leben – hält keine bessere Gabe bereit. Wer hätte sie verdient?
C. S. Lewis, „Freundschaft“, Was man Liebe nennt

Take up your Cross

Jesus said, „Whoever wants to be my disciple must deny themselves and take up their cross daily and follow me.” Jesus took up His Cross, which was the burden of the sins of others. Our cross is not something that happens to us, it is something we actively take up to carry the burden of others. We are not victims of our cross, we are change agents because we take up our cross. Our cross is not sickness or job loss or earthquake. God presents our cross to us in the people and situations we meet. Take it up.
Nimm dein Kreuz auf
Jesus sagte: ′′ Wer mein Jünger sein will, muss sich selbst verleugnen und täglich sein Kreuz aufgreifen und mir folgen.“ Jesus nahm sein Kreuz auf, das die Last der Sünden anderer war. Unser Kreuz ist nicht etwas, das uns passiert, es ist etwas, das wir aktiv aufgreifen, um die Last anderer zu tragen. Wir sind keine Opfer unseres Kreuzes, wir sind Wechselagenten, weil wir unser Kreuz aufnehmen. Unser Kreuz ist keine Krankheit oder Arbeitsplatzverlust oder Erdbeben. Gott präsentiert uns unser Kreuz in den Menschen und Situationen, die wir treffen. Nimm es hoch.
Ellis H.Potter FB