Bete, bis du betest.

D. A. Carson erklärt in seinem Buch Praying with Paul anschaulich, was die Puritaner meinten, als sie sagten, Bete, bis du betest.Sie meinen damit, dass Christen in einer einzigen Sitzung lange genug und ehrlich genug beten sollten, um das Gefühl des Formalismus und der Unwirklichkeit zu überwinden, das mit nicht wenigen Gebeten einhergeht. Wir sind besonders anfällig für solche Gefühle, wenn wir nur ein paar Minuten lang beten, weil wir es eilig haben, eine bloße Pflicht zu erfüllen. Um in den Geist des Gebets einzutreten, müssen wir eine Weile dabei bleiben. Wenn wir ‘beten, bis wir beten’, kommen wir schließlich dazu, uns an Gottes Gegenwart zu erfreuen, in seiner Liebe zu ruhen und seinen Willen zu schätzen. Selbst im dunklen oder gequälten Gebet wissen wir irgendwie, dass wir es mit Gott zu tun haben.
Lass uns dranbleiben. Lass uns kämpfen gegen alles, was Gebet klein und schwach machen will. Lass uns all unsere Sorge auf Gott werfen. Lass uns unsere tiefe Freude in Jesus finden, weil er dadurch geehrt wird. Lass uns beten, bis wir beten.
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