Happy ID slapping – schlecht recherchiert gegen ID?

Auf Telepolis erschien kürzlich ein Artikel von Dr. Gabriele Hooffacker. Ihr Artikel trägt die Überschrift „Mit Magie gegen Kreationismus?“ und ist mit einem Fragezeichen versehen. Einige Fragezeichen dürften sich nach der Lektüre jedem auftun, der auch nur einigermaßen mit der Materie vertraut ist. Denn darin findet man einige sachliche Fehler und unrealistische Vergleiche, in gleicher Art und Weise wie man sie auch aus anderen Artikeln kennt. Unter manchen Jugendlichen geht eine abartige Handlungsweise um, die mit dem verniedlichenden Ausdruck „happy slapping“ bezeichnet wird. Solch ein „fröhliches Verklopfen“ gibt es seit geraumer Zeit auch in den Medien, wenn es um ID oder Kreationismus geht. Bisher schafften es selbst deutsche Zeitungen, Magazine oder Sendungen, denen man gerne ein gutes Niveau unterstellt, sich in die Reihen jener einzuordnen, die anscheinend etwas kritisieren, dass sie nicht verstanden haben oder sich nicht damit auseinandersetzen wollen. Hooffackers Artikel ist mit völliger Sicherheit nicht die Spitze des Unverstehens, er ist lediglich ein Anstoß nochmals auf Defizite in der Diskussion und Berichterstattung rund um ID hinzuweisen. Wenigstens beging sie nicht wie Egbert Manns in der Südwestpresse („Intelligent Design: Nichts als Religion“, 14. 12. 2007) den Fehler ID und Kreationismus kategorisch gleich zu setzen. Solch eine Gleichsetzung geschieht entweder mit Kalkül – um den Gegner mit einem negativ besetzten Schlagwort zu belegen – oder aus Unwissenheit. Natürlich haben ID und Kreationismus gewisse Gemeinsamkeiten, aber sie gleichzusetzen wäre ebenso falsch wie zu sagen, Fußball und Rugby seien das Selbe. Gerne wird angeführt ID wäre Religion und ganz allein eine neue Welle aus dem Kaugummiland. Obwohl die aktuelle Debatte um ID in Amerika entfacht wurde, benötigen wir meines Erachtens keinen amerikanischen Intellekt um die Ursprungsfrage zu diskutieren, die bereits Leibniz oder Kant beschäftigte. Zum einen ist auch die Situation im Bildungswesen in den USA nicht auf den deutschsprachigen Raum zu übertragen (in den USA gibt es keinen Religionsunterricht), zum anderen tangieren Argumente gegen Kreationismus ID oftmals überhaupt nicht. Der ID-Gedanke steht in der abendländischen philosophisch-theologischen Tradition, die eine planerische Aktivität als Beginn unseres Lebens voraussetzt. Die Prämisse der Entwicklung mittels ungelenkter Prozesse – die naturalistische Kernthese innerhalb des Evolutionsgebäudes – steht dem Teleologie-Gedanken gegenüber. Beides sind philosophische Denkvoraussetzungen, die nicht empirisch prüfbar sind. Ein Großteil der ID-Anhänger, darunter der bereits berüchtigte Molekularbiologe Michael .J. Behe, akzeptiert die Evolution mitsamt dem hohen Erdalter. Das verbindende Band aller ID-Anhänger besteht in der Ablehnung der Möglichkeit einer ausschließlich naturalistisch, also durch ungelenkte Prozesse, ablaufenden Evolution. Auch wird die empirisch bestätigte Mikroevolution durchgehend anerkannt. Eine Differenzierung zwischen ID und Kreationismus ist wichtig, weil bei ID – im Gegensatz zum Kreationismus – das Alter der Erde und die Identität eines hypothetischen Schöpfers nicht thematisiert wird. Setzt man ID und Kreationismus jedoch gleich, wäre es in etwa so, wie wenn man den Sportarten Fußball und Rugby ihre Unterschiede absprechen würde, nur weil beide mit einem Ball spielen. Im Telepolis-Artikel versucht Frau Dr. Hooffacker eine Parallele zu ziehen, zwischen der Aufklärung und dem Nutznießer Okkultismus und zwischen dem wissenschaftlichen Fortschritt, den Publikationsmöglichkeiten im Internet und ID. Der Okkultismus sei durch Früchte der Aufklärung (Buchdruck, mehr Leute konnten lesen) und somit im Schatten der Aufklärung verbreitet worden. Sie schreibt: „Im Windschatten von wissenschaftlichem Fortschritt und Publikationsmöglichkeit im Internet segeln heute allerhand Spielarten von Esoterik und Wunderglauben. Dass auch Vertreter eines kreationistischen Weltbilds bis hin zum Intelligent Design (ID) davon profitieren, belegte Biologe Thomas Waschke mit Zitaten von zahlreichen Websites.“ Von was profitiert nun ID? Sicherlich profitiert ID von wissenschaftlichem Fortschritt und den Publikationsmöglichkeiten in Internet. Ebenso wie Physik und Biologie, wie Politik und Gesellschaft. Es gibt wohl keinen Bereich des Wissens und Lebens, der nicht vom wissenschaftlichen Fortschritt profitiert, und wohl jeder Bereich des Wissens und Lebens kann sich die verschiedenartigen Publikationsmöglichkeiten im Internet zunutze machen. Der Glauben an Magie und Okkultismus hätte jedoch problemlos ohne die Aufklärung weiterhin Verbreitung finden können, denn er benötigt sie nicht. Im Gegensatz dazu benötigt ID zwingend die Naturwissenschaften, denn ID braucht die naturwissenschaftliche Methode, weil es sich an den neuesten Forschungsergebnissen messen lassen muss. Es genügt ID eben nicht etwas Supranaturales zu postulieren und es dabei bewenden zu lassen, sondern anhand prüfbarer Kriterien soll Teleologisches von Nicht-Teleologischem unterschieden werden können. Auch wird der Schluss auf Design nicht a priori gezogen, sondern erst nach eingehender Untersuchung des betreffenden Objekts schließt man auf einen intelligente Ursache oder eben nicht. Nebenbei bemerkt zeigt sich hier eine Offenheit, die der Naturalismus nicht besitzt, denn die Frage nach einer intelligenten Ursache wird dort von vornherein verneint. Profitiert ID nun auch von Esoterik und Wunderglauben? Inwieweit mein ID-geprägtes Weltbild davon profitiert, vermag ich kaum zu ergründen. Denn die fabulösen „Spielarten von Esoterik und Wunderglauben“ (Hooffacker) lehne ich ab. Aber ich spreche hier natürlich nur von mir. Ich kenne ja nicht alle anderen Personen, die ID favorisieren. Vielleicht sind sonstige ID-Anhänger tumbe Toren mit naivem Gemüt, die sofort mit dem Kopfe nicken wenn man ihnen erzählt, dass man Stein zu Gold verwandeln kann, wenn man nur den richtigen Zauberspruch kennt – oder nicht? Hooffacker geht nun von historischern Vergleichen über zu aktuellen Argumentationen von ID-Vertretern:

„Vertreter des Intelligent Designs wie Michael Behe argumentieren mit der „irreduziblen Komplexität (IC)“ der Welt: Jedes heute zu beobachtende biologische System bestehe aus einer Anzahl von Komponenten. Fehle eine, funktioniere es nicht mehr. Doch die Zwischenstufen hätten keinen selektiven Vorteil geboten. Folglich, so vor allem die ID-Vertreter aus den USA, habe es keine Selektion und damit auch keine Evolution gegeben.“ Dass Hooffacker behauptet, ID-Vertreter würden erklären, es „habe […] keine Selektion und damit auch keine Evolution gegeben“, ist eine grandiose Falschaussage! Hier kann man sich zu Recht fragen, ob sie auch nur einen einzigen seriösen Text über ID aufmerksam gelesen hat. Die Selektion wird selbstverständlich und grundsätzlich anerkannt, nur die Reichweite ihrer Möglichkeiten ist Ansatz der Kritik. Darüber hinaus kommt das Konzept der irreduziblen Komplexität (IC) ohne Einbeziehung der Selektion nicht aus – sie ist integraler Bestandteil des Arguments: Die Funktionslosigkeit eines bestimmten biologischen Systems ist selektionsnegativ oder bestenfalls selektionsneutral. Erst wenn das System komplett bzw. erstmalig funktionstüchtig ist, kann die Selektion ansetzen und die betreffende systemeigene Aufgabe optimieren. Glücklicherweise gibt es auch fundiertere Artikel über ID, die wertvolle konstruktive Kritik transportieren – dafür kann man nur dankbar sein. Sicherlich würden ID-Vertreter gerne auf die Masse an schlecht recherchierten oder voreingenommenen Artikeln verzichten. „Happy ID slapping“ braucht nun wirklich niemand, denn weder für die eigene noch für die gegnerische Seite ist diese Unart sachdienlich.
Gepostet von Kai-Uwe Kolrep unter Mittwoch, Juni 04, 2008
http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2008/06/happy-id-slapping-schlecht-recherchiert.html

 

6 Gedanken zu „Happy ID slapping – schlecht recherchiert gegen ID?

  1. Zitat: „Wenigstens beging sie nicht wie Egbert Manns in der Südwestpresse („Intelligent Design: Nichts als Religion“, 14. 12. 2007) den Fehler ID und Kreationismus kategorisch gleich zu setzen. . . . Eine Differenzierung zwischen ID und Kreationismus ist wichtig, weil bei ID – im Gegensatz zum Kreationismus – das Alter der Erde und die Identität eines hypothetischen Schöpfers nicht thematisiert wird.“

    Das hätten die IDler gerne, dass ihr um eine Schöpfungszeit abgespeckter Kreationismus nicht mehr „Kreationismus“ genannt werden darf.

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  2. Worin unterscheiden sich Kreationismus und „Intelligent Design“?
    Im „Wissenschaftlichen Kreationismus“ amerikanisch-australischer Prägung wird eine sogenannte „Creation Science“ betrieben, welche die Zielsetzung verfolgt, auch ohne Bezug auf biblische Aussagen ein Schöpfungsverständnis der Welt (junge Erde, keine Makroevolution, katastrophische Bildung aller geologischen Schichten) mit naturwissenschaftlichen Daten und wissenschaftlicher Argumentation zu begründen. Meist ist damit auch der Anspruch verbunden, eine bessere wissenschaftliche Antwort zu bieten als die konkurrierende Evolutionsanschauung. Nicht selten wird dabei die eigene Sicht als einzig wissenschaftlich plausible Theorie betrachtet. Diese Sicht firmiert auch unter dem Schlagwort „Scientific Creationism“, der von einem „Biblical Creationism“ unterschieden wird. Letzterer formuliert den biblischen Bezug in eindeutiger Weise, wobei die biblische Urgeschichte als historisch zuverlässig betrachtet wird. Ob nun ein Bezug zur Bibel ausdrücklich formuliert wird oder nicht: Kreationismus beinhaltet folgende Sicht von der Geschichte der Schöpfung: Der Kosmos ist jung (größenordnungsmäßig um 10.000 Jahre alt), die Lebewesen sind als fertige Grundtypen geschaffen worden, und es gab eine weltweite Sintflut, die für die Entstehung des größten Teils der fossilführenden Schichtgesteine verantwortlich ist. Dies schließt ein, dass eine allgemeine Evolution der Lebewesen (alle Lebensformen stammen letztlich von sehr einfach gebauten Vorläufern ab; Makroevolution) abgelehnt wird. Im deutschsprachigen Raum vertritt die Studiengemeinschaft Wort und Wissen eine biblische Schöpfungslehre. Mit dem Kreationismus im oben beschriebenen Sinne gibt es viele Gemeinsamkeiten: Die biblische Urgeschichte wird ebenfalls als historisch zuverlässig betrachtet, demnach wird auch hier davon ausgegangen, dass am Anfang der Geschichte der Lebewesen fertige, polyvalente Grundtypen standen (siehe Einführung in „Intelligent-Design“) nimmt dagegen keinen Bezug auf die biblische Offenbarung, auch wenn die meisten (aber nicht alle!) ID-Vertreter Christen sind. Die ID-Bewegung will durch wissenschaftliche Analyse nachweisen, dass aus der komplexen Struktur des Kosmos und des Lebens auf das Wirken eines intelligenten Urhebers („Designers“) rückgeschlossen werden kann. Über Identität oder Attribute des Designers wird keine Aussage gemacht. Daher ist der ID-Ansatz mit sehr verschiedenen Gottesvorstellungen kompatibel und damit religiös ziemlich neutral. Der ID-Ansatz steht – geistesgeschichtlich gesehen – in der abendländischen philosophisch-theologischen Denktradition der „allgemeinen Offenbarung“ bzw. der „natürlichen Theologie“ (vgl. Kaiser 2005, S. 27f.). Viele ID-Vertreter akzeptieren eine allgemeine Evolution der Lebewesen und das damit verbundene hohe Kosmosalter ausdrücklich (womit sie sich klar vom Kreationismus und der oben beschriebenen biblischen Schöpfungslehre unterscheiden). Die Vorstellung einer ungelenkten, ausschließlich naturalistisch bzw. materialistisch zu deutenden Evolution wird jedoch eindeutig abgelehnt. Aufgrund der erheblichen Unterschiede zwischen ID und Kreationismus ist die häufig vorgebrachte Behauptung, es handle sich bei ID um versteckten Kreationismus, nicht haltbar. Die beiden Denkansätze von ID und Kreationismus sollten deutlich voneinander unterschieden werden.
    Quellen
    Junker R & Scherer S (2001) Evolution – ein kritisches Lehrbuch. Gießen, 5. Auflage. (http://www.wort-und-wissen.de/lehrbuch/main.html)
    Kaiser B (2005) Studien zur Fundamentaltheologie, Bd. 1, Nürnberg.
    Stephan (2005) Entgegnung auf einige Aspekte der Kritik an der biblisch-urgeschichtlichen Geologie. 66 S. http://www.wort-und-wissen.de/aufsaetze/a01/a01.pdf.
    Stephan M & Fritzsche T (2003) Sintflut und Geologie. Schritte zu einer biblisch-urgeschichtlichen Geologie. Holzgerlingen, 2. Auflage 2003. (http://www.wort-und-wissen.de/buecher/geo/sintflut.html)
    Autor: Studiengemeinschaft Wort und Wissen, 22.10.2005
    http://www.genesisnet.info/index.php?Sprache=de&Frage=80

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  3. Zitat: „Die ID-Bewegung will durch wissenschaftliche Analyse nachweisen, dass aus der komplexen Struktur des Kosmos und des Lebens auf das Wirken eines intelligenten Urhebers („Designers“) rückgeschlossen werden kann. Über Identität oder Attribute des Designers wird keine Aussage gemacht.“

    Sag‘ ich doch. ID ist Kreationismus ohne die biblische Altersangabe. Danke, dass Sie meine Aussage mit anderen Worten bestätigt haben; ich hatte gedacht, ich hätte verständlich genug formuliert.

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  4. @ Egbert Manns

    Sie stellen am 28.06.2005 die Frage „Does this distinction make scientific sense or is it an artificial distinction made by creationists?“ bzgl. Mikro- und Makroevolution, die von Kenneth Miller mit ja zu letzterem beantwortet wurde.
    Miller (und somit auch Ihnen) ist nicht bewußt, dass bereits Philiptschenko den Begriff 1927 einführte:
    „Auf diese Weise hebt die heutige Genetik zweifellos den Schleier von der Evolution der Biotypen, Jordanone und Linneone (eine Art Mikroevolution), dagegen jene Evolution der höheren systematischen Gruppen, welche von jeher die Geister besonders für sich in Anspruch genommen hat (eine Art Makroevolution), liegt gänzlich außerhalb ihres Gesichtsfeldes, und dieser Umstand scheint uns die von uns oben angeführten Erwägungen über das Fehlen einer inneren Beziehung zwischen der Genetik und der Deszendenzlehre, die sich ja hauptsächlich mit der Makroevolution befaßt, nur zu unterstreichen. (Philiptschenko 1927 : 93f)

    Sie sollten erkennen, dass der Begriff Makroevolution durchaus „scientific sense“ macht und bereits frühzeitig ein unter Evolutionsbiologen bekannter Begriff ist der bis heute spaltet und für Zündstoff sorgt. Makroevolution ist definitiv und nachweislich _keine_ „Erfindung“ der creationists.

    Sie übersehen mit Ihrer Gleichstellung gänzlich, dass creationism und ID völlig andere Argumentationsstrukturen haben und Argumente, die gegen creationism zutreffend sind, ID überhaupt nicht tangieren.
    Genausowenig wie bestimmte Argumente die einen Lamarckismus treffen würden, gegen einen Neodarwinismus verpuffen. Oder setzten Sie etwa Lamarckismus und Neodarwinismus auch kategorisch gleich?
    Bleiben Sie bitte objektiv.

    Grüßle
    Kai-Uwe Kolrep

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  5. Ja, guter Einwand, zeigt die Argumentationsstruktur, vielen Dank.

    Belege? Bitte:
    1. Dass „Makroevolution“ eine Erfindung der Kreationisten sei, habe ich gar nicht behauptet. Für Zündstoff sorgt der Begriff übrigens allenfalls unter denen, die ihn benötigen, um das zu nennen, was sie nicht im Labor nachweisen können. Er wird ansonsten eher unaufgeregt benutzt. “scientific sense” ist übrigens kein Begriff, den ich von jemandem ernst nehme, der einen Designer braucht, wenn entweder tatsächlich oder bloß bei ihm noch Daten fehlen, aber eine Theorie möglich ist. Sorry, auf IDliche Weise funktioniert Wissenschaft eben nicht.
    2. Die Frage, ob „Lamarckismus = Neodarwinismus“ ist irrelevant – kann, wer solch eine Frage stellt, andere auffordern, objektiv zu bleiben? (Danke für das „bleiben“ oder war auch das unüberlegt?).

    Bibelkreisler, also ehrlich: Ein Blog, in den jemand seinen Kram bloß reinkopieren kann, ist irrelevant. Das ist nicht Argumentieren, das ist Duftmarkensetzen. Meine eigenen Blogs sind mir für sowas zu schade. Das war’s deshalb jetzt von mir, die IDliche Argumentationsstruktur kenne ich ja und finde es immer wieder schade, dass manche Christen darauf hereinfallen.

    IDler und andere Kreationisten: Sie (wer auch immer) können unwidersprochen kontern, es ist mir gleich. Bloß keine falschen Tatsachenbehauptungen über mich. Im Gegensatz zu anderen, die meinen, ich schriebe Dinge, gegen die man klagen könne, kenne ich das Presserecht und gebrauche es auch.

    Gott befohlen (dem christlichen, nicht den ID), spielt mal schön weiter Wissenschaft und Abgrenzung vom alten Kreationismus!

    Egbert Manns

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  6. @ Manns

    Zitat: „Sorry, auf IDliche Weise funktioniert Wissenschaft eben nicht.“

    Kein Dissens darin, dass in naturw. Erklärungen nichts Supranaturales vorkommen darf. Allerdings sieht das in der Frage nach den Ursprüngen ganz anders aus – und genau das ist das Gebiet von ID. Ich kenne keinen IDler, der die naturw. Forschungsmethode ablehnt (oder einen Lückenbüßergott bemüht).
    Man sucht mit der naturw. Methode nach Design-Signalen und nach Teleologie. Auch das wird bei Menschen, deren Weltbild dadurch nicht ernsthaft tangiert wird recht „unaufgeregt“ aufgenommen – nur bei Menschen, die ein geschlossenes Weltbild vertreten, verursacht das Sodbrennen (vgl. Dawkins).

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