Ich-AG und Nächstenliebe Wohin führt der Weg?

Ethik & Gesellschaft

Trendforscher haben es zur Zeit nicht leicht. Waren die gesellschaftlichen Strömungen der 90er Jahre noch klar definier- und abgrenzbar, hat sich spätestens seit dem 11. September 2001 Unsicherheit breitgemacht. Die Gesellschaft befindet sich seither im Umbruch. Soziologen und Trendforscher beobachten und erspüren einen noch nicht klar beschreibbaren Gesinnungswandel. Neues zieht auf. Nichts ist mehr sicher. Keine Prognose kommt über vage Hypothesen hinaus. Es sind spannende Zeiten, in denen wir leben, und noch ist nicht klar, wie kommende Generationen die Anfangsjahre des neuen Jahrtausends etikettieren werden. Weiterlesen

Die Roseninsel im November

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Kleinere Kinder können sich auf der Insel unter Umständen schnell langweilen, wenn sie sich in langweiliger Gesellschaft befinden, da es keine Spielplätze oder sonstige Angebote speziell für Kinder gibt.

http://wikitravel.org/de/Roseninsel

Analyse unserer Zeit

Analyse unserer Zeit

In welcher Welt leben wir eigentlich? Was prägt unsere Gesellschaft? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was muss sich ändern? Wie können wir unsere Zeit analysieren?

Die Sozialwissenschaften helfen uns beim Antwort finden auf solche Fragen. In den vergangenen Jahren wurden wichtige und lesenswerte soziologische Studien über das Verhalten des modernen und postmodernen Menschen vorgelegt. Es gibt sogar neuerdings eine Wissenschaft der Zeitanalyse, „Trendforschung“ genannt. Wichtige Bausteine der Trendforschung sind eigene Umfragen und statistische Erhebungen von Meinungsforschungsinstituten (forsa, emnid, Noelle-Neumann usw.). Es gibt einige Zeitschriften, die sich ausschliesslich mit neuen Modetrends beschäftigen. Wichtige Indikatoren für Veränderungen in unserer Gesellschaft sind Kunst, Musik, Wirtschaftsverhalten und vor allem die Medien und die Werbung. Weiterlesen

Wenn unser größtes Problem Information wäre

Wenn unser größtes Problem Information wäre

Wenn unser größtes Problem Information wäre, hätte Gott uns einen Ausbildner geschickt. Wenn unser größtes Problem Technologie wäre, hätte Gott uns einen Wissenschaftler geschickt. Wenn unser größtes Problem Geld wäre, hätte Gott uns einen Wirtschaftsfachmann geschickt. Wenn unser größtes Problem Langeweile wäre, hätte Gott uns einen Entertainer geschickt. Aber unser größtes Problem war Vergebung, und so hat Gott uns einen Retter geschickt: Jesus Christus.

If our biggest problem had been information, then God would have sent us a teacher. If our biggst problem had been technology, then God would have sent us a scientist. If our biggest problem had been money, then God would have sent us an economist. If our biggest problem had been monotony, then God would have sent an entertainer. But our biggest problem was forgiveness, so God sent a savior.

http://lifenavigator.typepad.com/lifenavigator/theologie/index.html

Was das Christentum nicht ist

Das Christentum ist kein dumpfes Befolgen von Ge- und Verboten
Die starren Gesetze, die von den frommen Juden um noch mehr Gesetze erweitert wurden, haben ausgedient. Niemand muss gesteinigt werden, weil er einmal gegen eines verstoßen hat. Im Gegenteil: Als Christ sollte ich mich immer wieder fragen, was Gott in dieser Situation für richtig hält. Die Gesetze und der Rest der Bibel geben dazu gute Anhaltspunkte.
Das Gehirn an der Garderobe abgeben gibt es bei uns nicht. Die meisten Kirchen haben gar keine Garderoben.
… kein Baukasten-Glaube
Seit dem wieder erstarken des Religiösen nach der abklingenden Aufklärung ist es stark in Mode gekommen, zu glauben was man gut findet. Wie aus einem Baukasten stellt man sich seinen eigenen Glauben aus den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen zusammen.
Der christliche Glaube ist Verbindlich – er ist an Gottes Selbstoffenbarung in der Bibel und an seinen Sohn Jesus Christus gebunden.
… keine Privatsache
Nein. Überhaupt nicht. Unsere Umgebung will uns das gerne weißmachen, weil sie dann nicht mit dem Nachdenken über ihr eigenes Sein konfrontiert werden muss. Christen sind immer auch aufgerufen, öffentlich für ihren Gott, ihren Retter, ihre Brüder und Schwestern und ihre Werte einzustehen.
… kein Ersatz für die Wissenschaft
Glaube und Wissenschaft schließen sich nicht aus, das versuche ich auf diesem Blog immer wieder zu betonen. Ganz im Gegenteil: Mein Glaube lässt mich nach dem göttlichen Plan in unserer Welt suchen. Auch ein Christ sollte sich bei der Suche nach dem Warum nicht zu schnell auf “Gott hat das halt so gemacht” zurückziehen. Die Frage lautet vielmehr: “Was hat Gott gemacht, dass dieses oder jenes Phänomen ermöglicht?”
… kein Glaube an den “Lieben Gott”
Schonmal Josua gelesen? Hiob? Offenbarung? Nein, Gott ist zwar gut, aber lieb ist er möglicherweise nicht immer. Insbesondere nicht, wenn es nicht nach seinem Willen geht.
… keine Wunschmaschine
Wunsch oben einfüllen, Hebel betätigen, Quittung entnehmen – ihr Wunsch wurde erfüllt. Nein, so läuft das nicht. Zwar hat Jesus gesagt, dass alles das erfüllt wird, um was wir in seinem Namen bitten, aber dazu muss es auch wirklich in seinem Namen geschen. Und kann ich in Jesu Namen meinem bösen Nachbarn die Pest an den Hals wünschen?
… kein Glaube an jemanden, den es gar nicht gibt
Schaut man sich aufgeklärte Glaubens- oder Bibelkritik an, so stellt man oft fest, dass der Verfasser davon ausgeht, dass Gott eine menschliche Projektion ihrer Wünsche und die Bibel der Wunschzettel ist. Das trifft zwar auf den Weihnachtsmann zu, nicht aber auf den Allmächtigen.
… nicht die Kirche
Kirchen gibt es viele, wahrscheinlich weist keine Weltreligion so viele Zersplitterungen Ausdifferenzierungen und Detailfragen auf, wie das Christentum. Wer hier Einzelpersonen, Gruppen, Konfessionen, Kirchen oder Kirchenoberhäupter mit dem Glauben identifiziert, liegt schlicht falsch.
… keine Massenveranstaltung
Nein, der Weg mit Gott ist steinig und nicht viele gehen ihn tatsächlich bis zum Ende. Die Zahl der Christen, die in den Statistiken auftaucht ist irreführend – nicht jedes Mitglied einer Kirche ist praktizierender Christ, vor allem nicht im Europa des 21. Jahrhunderts.
… kein rationales Wissen
Glaube kann man nicht intellektuell begreifen, er kann zwar inhaltlich erklärt und wissenschaftlich beschrieben und hinterfragt werden aber den letzten Anstoß zum Glauben liefert Gottes Heiliger Geist und nicht mein Intellekt unabhängig von meinem IQ.
… keine Religion
Anhänger einer Religion bemühen sich, zu Gott zu kommen. Das Christentum aber sagt, dass Gott zu uns gekommen ist.