Das Fest der Ostereier

Käme jemand in diesen Tagen von einem anderen Planeten zu Besuch auf die Erde, dann bekäme er wahrscheinlich den Eindruck, die hier lebenden Menschen würden Eier und Hasen verehren. – In Geschäften, auf Plakaten und natürlich auch im Internet sind in der Osterzeit niedliche Hasen und bunte Eier allgegenwärtig. In einigen großen Medien wird man darüber informiert, dass die alten Römer in aufgeschlagenen rohen Eiern die Zukunft deuten wollte; dass peruanische Hühner aufgrund des vielen Schwefels im Boden gelegentlich blaue Eier legen und dass ein Straußenei rund 40 Minuten braucht um gar zu werden. Das alles ist für die Allgemeinbildung natürlich sehr interessant; auch wenn diese Daten für den Alltag ziemlich irrelevant bleiben. Wie das Auferstehungsfest von Jesus Christus zu den Hasen und Eiern kam, bleibt dabei allerdings oftmals unklar.
Zugegeben, selbst die Spezialisten der Kulturgeschichte müssen etwas vermuten und spekulieren, um einigermaßen plausible Antworten geben zu können. Der Hase hat vermutlich rein Garnichts mit dem christlichen Auferstehungsfest zu tun. Schon in vorchristlicher Kulturen feierte man in dieser Jahreszeit den Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. Gelegentlich wurden die Zyklen der Natur mit mythischen Ereignissen in der eigenen Götterwelt verbunden. So wollte man im Frühling mit allerlei Zeremonien die „Dämonen“ des Winters verscheuchen. Man sehnte sich nach Wärme und Sonne. Außerdem wurden die aufgespeicherten Lebensmittel langsam rar und die Menschen waren auf Nachschub angewiesen. Deshalb versuchte man die Fruchtbarkeit mit magischen Riten herbeizuzwingen. Dazu gehörte auch die Verehrung von Hasen, die als außerordentlich fruchtbar galten; also als ideale Repräsentanten eines hoffentlich ertragreichen Jahres in der Landwirtschaft.
Auch Eier wurden als Zeichen der Fruchtbarkeit betrachte. Gleichzeitig gab es aber auch einen indirekten Grund, zu Ostern viele hartgekochte Eier zu verzehren. Entsprechend einer Regel der mittelalterlichen Kirche sollten Christen vor den großen Feiertagen – insbesondere vor Weihnachten und Ostern – fasten, d.h. auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Dazu gehörte der Brauch, zwischen Fastnacht und Ostern keine Eier zu verzehren. Die sich bei dieser Fastenaktion angesammelten Eier sollten natürlich nicht einfach weggeschmissen werden. Also kochte man die Eier, um sie haltbarer zu machen. Zu Ostern durften die Menschen wieder alles essen, also begann man die große Menge hartgekochter Eier zu verzehren. Die österliche Eierschwemme hat auch noch einen anderen historischen Ursprung: In manchen Regionen mussten die mittelalterlichen Bauern Steuern und Pacht am Gründonnerstag mit Eiern bezahlen. Mit der Zeit änderte sich die Tradition und es wurden auch Kinder und Freunde mit Eiern beschenkt, um Ihnen eine Freude zu machen.
In kirchlicher Interpretation wies man allerdings auch schon früh darauf hin, dass Eier gute Symbole für das Auferstehungsfest sind. Zum einen sind Eier offensichtlich ziemlich rund. An ihrer Oberfläche kann man keinen Anfang und kein Ende finden. Damit wurden sie als Zeichen der Unendlichkeit, des ewigen Lebens angesehen. Der Christ kann sich seines ewigen Lebens sicher sein, weil Jesus für seine Sünde gestorben ist (Karfreitag) und weil er mit seiner Auferstehung aus den Toten (Ostern) die Macht des Todes besiegt hat, für sich und auch für alle Menschen, die sich ihm existentiell anvertrauen.
Zuweilen wird auch auf eine andere Geschichte aus der frühen Christenheit verwiesen. Damals hatte eine von den Römern verfolgte Christin das Ei als Symbol benutzt, um zu erklären, dass aus etwas scheinbar Totem durchaus etwas Lebendiges kommen kann. Ebenso ist es mit der Auferstehung Jesu. Da wo es rein biologisch unmöglich ist, dass Tote wieder lebendig werden, ist so etwas doch passiert, weil Gottes Macht größer ist als die der Natur.
Während der Christenverfolgung im Römischen Reich wurde eine junge Frau vor den Richter geführt. Nachdem sie zugab Christin zu sein machte sich der gebildete Beamte über sie lustig. Für ihn war vollkommen klar, tot bleibt tot. Also verspottete er die junge Christin. Wie könne man so dumm sein an Jesus Christus zu glauben, der ganz eindeutig am Kreuz hingerichtet und gestorben sei. Die Frau erbat sich einen Tag Bedenkzeit und wurde am nächsten Morgen erneut vor den Richter gebracht. Diesmal hatte sie ein Ei dabei. Sie hielt es dem Beamten entgegen. In diesem Moment pickte das Küken von innen ein Loch in die Schale. Von außer sähe das Ei aus wie ein toter Stein, erklärte die Christin. Und doch befindet sich hinter der harten Schale wirkliches Leben, unsichtbar für den äußeren Beobachter. Der Richter war beeindruckt. Trotzdem ließ er die Frau wegen ihres Glaubens an den Auferstandenen hinrichten.
Für Christen ist das Auferstehungsfest ein sensationelles Ereignis. In der Auferstehung Jesu hat Gott bewiesen, dass die Versprechungen von Sündenvergebung und ewigem Leben nicht nur fromme Phantasien sind, sondern, dass es sich hier um eine Realität handelt. Ein Christ muss keine Angst mehr vor dem Tod haben, weil er weiß, dass Gott ihn auferweckt, ihm seine Sünden vergibt und mit ihm leben will in Ewigkeit. Michael Kotsch

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Die Wiederkunft Jesu Christi

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20).
Den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu kann niemand von uns voraussagen, und jeder bisherige Versuch, den exakten Zeitpunkt herauszufinden, hat sich als falsch erwiesen. Doch eines können wir aufgrund der Aussagen der Bibel mit absoluter Gewissheit sagen: Christus wird am Ende dieser Weltzeit wiederkommen!
Als die Jünger den Herrn fragten: „Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“, zeigten sie damit, dass diese Begebenheiten für sie ein und dasselbe Ereignis sein werden. Und Jesu Reaktion weist darauf hin, dass sie mit dieser Sicht nicht falsch lagen. Auch später sprachen die Apostel Petrus und Paulus davon, dass Christi Wiederkunft und das Ende der Welt zusammen gehören. Dies wird auch deutlich, wenn wir uns die Begleiterscheinungen der Wiederkunft Jesu ansehen. Eine solche Begleiterscheinung ist die Auferstehung der Heiligen, und Jesus versichert, dass Er die, die an Ihn glauben, am jüngsten Tag auferwecken wird (vgl. Joh 6,40.44.54). Eine weitere Begleiterscheinung wird das große Weltgericht sein, insbesondere auch das Gericht über die Gottlosen. Und schließlich wird es auch zur Wiederherstellung aller Dinge kommen. Der Ausdruck „Wiederherstellung aller Dinge“ bezieht sich auf nichts Geringeres als die vollkommene und endgültige Erneuerung all dessen, was durch den Sündenfall entstellt oder zerstört wurde. Selbst der Teufel, die Sünde und der Tod werden dann endgültig entmachtet und besiegt sein. Weiterlesen

Weniger Kinder – Mehr Konsum

Seit mehreren Jahrzehnten wurde besonders den Gebildeten eingeredet, dass Kinder nur mühsam sind, viel kosten und die persönliche Freiheit beschneiden. Wer im Leben wirklich Spaß haben will, verzichtet besser auf den Nachwuchs oder beschränkt ihn zumindest auf ein Kind. Dann hat man wenigstens noch die Erfahrung der Schwangerschaft und kann seine pädagogischen Ideale ausleben. Über lange Zeit hinweg bekam man für die Ablehnung von Kindern sogar noch ein gutes Gewissen vermittelt, weil man ja ganz aktiv etwas gegen die katastrophale „Überbevölkerung“ der Welt unternimmt. Die wirklichen Motive waren gewöhnlich aber doch eher egoistisch. Man möchte möglichst viel erleben und konsumieren, wobei der Nachwuchs häufig stört. Kinder binden auch stärker an einen konkreten Ort und Partner. Die scheinbar unbegrenzte Freiheit wird auf diese Weise schmerzlich eingeschränkt.
Momentan wird in vielen Medien das offensichtliche Scheitern der chinesischen Familienpolitik diskutiert. Fast vierzig Jahre lang hatte der Staat Eltern höchstens ein Kind erlaubt. Das zweite Kind wurde mit einem Bußgeld belegt. Millionen von Kindern wurden infolge dieser Politik abgetrieben, ganz besonders weibliche Embryonen. Vor zwei Jahren (2016) nun haben die chinesischen Kommunisten umgelenkt. Jetzt ist auch ein zweites Kind offiziell erlaubt. Die Wirkung dieser Gesetzesänderung ist bislang jedoch ausgeblieben. Im vergangenen Jahr wurden im Reich der Mitte nicht mehr sondern rund 650 000 Kinder weniger geboren. Die Bevölkerung Chinas sinkt, wenn auch nur langsam. Die Folgen der jahrzehntelangen, weltweit von allen Linken bejubelten Bevölkerungspolitik sind schon jetzt absehbar. Weil viel Chinesen bei nur einem Kind lieber einen Jungen als ein Mädchen haben wollten, gibt es zwischenzeitlich viel mehr Männer und man importiert Frauen aus Vietnam oder Thailand. Jetzt schon werden die Facharbeiter knapp; erst recht, wenn die jetzige Generation in Rente geht. Das Geld und die Pflegekräfte für die älter werdende chinesische Bevölkerung fehlen schon heute.
Diese Probleme sind aber beileibe nicht nur eine chinesische Sache. Auch in Deutschland herrscht eine kinderfeindliche und genussfreudige Atmosphäre. Gerade in der vergangenen Woche meldete das Statistische Bundesamt ein deutliches Ansteigen der Abtreibungszahlen im vergangenen Jahr (2017). 30% der deutschen Akademikerpaare wollen zwischenzeitlich gar keine Kinder. – Stattdessen wollen sie mit ihren Studien lieber den Großfamilien vorschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben. – Mehr Nachwuchs bekommen hierzulande laut Statistik lediglich Migranten. Auch in Deutschland weiß kein Politiker, wie zukünftig die Renten bezahlt, die Pflege gesichert und neue Facharbeiter gewonnen werden sollen. Schon heute wird viel mehr qualifiziertes Fachpersonal gesucht als real zur Verfügung steht. Junge Ärzte, Ingenieure usw. fehlen in großer Zahl. Momentan versucht man diesen Engpass aufzufangen, indem man auch noch die letzten Frauen in Arbeitsverhältnisse bringt.
Immer mehr zeigen sich hier weltweit die Folgen einer „modernen“, linksorientierten, letztlich aber eher auf Konsum und Egoismus aufgebauten Familienpolitik. Christen tun gut daran, sich nicht an den gerade beworbenen gesellschaftlichen Moden zu orientieren, sondern auf die Maßstäbe Gottes zu vertrauen, die eine ewige Gültigkeit haben. Kinder sind demnach ein Geschenk Gottes und deshalb erstrebenswert. Egoistischer Konsum und bloße Selbstverwirklichung machen auf Dauer weder glücklich noch schaffen sie eine bessere Gesellschaft. So wie wir alle jetzt die Folgen der familienpolitischen Irrwege der vergangenen Jahrzehnte zu spüren bekommen, werden wir es zukünftig mit den negativen Auswirkungen einer ideologischen Gender- Umerziehung zu tun bekommen. Gott ist für eine liebvolle und dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau, die offen sind für Kinder und diese konsequent und im Glauben erziehen. In der Bibel finden sich die Werte für eine zukunftsorientierte Partnerschaft und Kindererziehung. Michael Kotsch

 

Die Bergpredigt

„Die „Bergpredigt“ ist vielleicht der am weitesten bekannte Teil der Lehren Jesu, obwohl er wohl auch der ist, der am wenigsten verstanden wird – und ganz bestimmt der, dem am wenigsten Gehorsam geschenkt wird. Unter den gesamten Lehren Jesu ist die Bergpredigt wohl der Teil, der einem Regierungsprogramm am nächsten ist. Und es gibt wohl keinen Begriff, der ihre Absicht besser zusammenfasst und ihre Kampfansage an die heutige Gesellschaft klarer erkennen lässt, als der Ausdruck ‚christliche Gegenkultur.‘
Insoweit als die Gemeinde Christi sich heute an die Welt angepasst hat und die beiden Gemeinschaften – Welt und Gemeinde – nur noch als zwei Ausführungen der selben Sache erscheinen, widerspricht die Gemeinde ihrer wahren Identität. Es gibt wohl kaum eine Bemerkung, die einen treuen Christen mehr schmerzen könnte, als die Feststellung eines Weltmenschen: ‚Ihr seid ja gar nicht anders als wir.‘
Die Nachfolger Jesu sind aber dazu bestimmt, anders zu sein – sowohl anders als die Volkskirchen und -gemeinden als auch anders wie die säkulare Welt, sowohl anders als die Religiösen als auch anders als die Ungläubigen.
Die Bergpredigt ist dazu die vollständigste Skizzierung der christlichen Gegenkultur, die wir im NT haben. In ihr finden wir ein christliches Wertesystem, ethische Standards, fromme Hingabe, die christlichen Haltungen und Prinzipien zu Geld, Ehrgeiz, Life-Style und zum Netzwerk unserer Beziehungen. Alle dazu gemachten Aussagen und Lehren sind im völligen Widerspruch mit den Prinzipien und Normen der nichtchristlichen Welt. Die christliche Gegenkultur ist das Leben des Reiches Gottes – tatsächlich ein ganz menschliches Leben, aber ausgelebt unter göttlicher Regierung.“ John Stott, The Message of the Sermon on the Mount, IVP 1978

Aldi erklärt, warum, wann und wie Ostern gefeiert wird. Viele wissen nichts über das wichtigste Fest der Christen.

Die Tochterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd gehören mit weltweit zusammen rund 10.000 Filialen und gemessen an den Umsätzen in Deutschland zu den Top-Five im Lebensmitteleinzelhandel. Der Aldi-Flyer beantwortet die wichtige Frage, warum Christen Ostern feiern so „Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt jedes Jahr die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest.“ https://www.aldi-sued.de/de/ratgeber/ostern/osterbraeuche
Wer mehr wissen will:www.bibelgratis.de/

Veröffentlicht unter Ostern

Die Probleme der Welt lösen

Eines Tages beschlossen die Tiere, dass sie etwas Bedeutendes tun wollten, um die Probleme der Welt zu lösen. Deshalb organisierten sie eine Schule. Es gab Unterrichtsfächer wie Laufen, Bergsteigen, Schwimmen und Fliegen. Um diese Schule einfacher zu organisieren, sollten alle Tiere an allen Fächern teilnehmen.
Die initiative Ente zeigte im Schwimmunterricht eine außerordentliche Begabung, ja sie war zu ihrer Freude sogar besser als der Schwimmlehrer. Sie machte aber nur recht langsame Fortschritte beim Fliegen und war im Lauftraining sehr schlecht.
Da sie im Laufen so schlecht war, musste sie das Schwimmen aufgeben und nachmittags länger in der Schule bleiben, um Wettlaufen zu trainieren. Dabei wurden ihre Schwimmhäute so stark beansprucht, dass sie beim Schwimmen nur noch durchschnittliche Ergebnisse erzielen konnte. Aber eine durchschnittliche Leistung war durchaus akzeptabel, und so machte sich niemand mehr größere Sorgen darüber – außer der Ente.
Der gewissenhafte Hase war beim Laufen der Beste, bekam aber ein nervöses Zucken in seinen Beinmuskeln auf Grund des vielen Sondertrainings im Schwimmen.
Das stetige Eichhörnchen war außerordentlich gut im Klettern, wurde aber immer mehr entmutigt, weil sein Lehrer von ihm verlangte, dass es beim Flugunterricht vom Boden in die Höhe starten sollte, statt von den Baumwipfeln in die Tiefe. Von der Überanstrengung bekam es Muskelkater und erhielt dadurch nur sehr schlechte Noten beim Klettern und Laufen.
Der dominante Adler war ein Problemkind und wurde strengstens dafür bestraft, dass er nicht gehorchte. Im Kletterunterricht war er immer der erste, der den Gipfel erreichte, er bestand aber darauf, auf seine eigene Art und Weise dorthin zu gelangen.
(Frei nach Chuck Swindoll: „Dome Where Lire Makes Up It´s Mind”. Aus: L.J. Seiwert/F. Gay: Das Einmaleins der Persönlichkeit, Gabal, 1998/4)

Stephen Hawking galt als Genie

Der verstorbene Astrophysiker Stephen Hawking gilt als Genie. Seine Forschungen über das Urknall-Modell und über Schwarze Löcher rütteln an den Grundlagen der Physik. Doch Hawking hinterlässt der Wissenschaft vor allem Fragen, etwa diese: Wie lassen sich Gravitationstheorie und Quantentheorie verbinden? Dem Durchschnittsbürger kommunizierte Hawking verfängliche Botschaften. Zwar könne man nicht beweisen, dass Gott nicht existiert, „aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig“, sagte er. Gott sei bei der Entstehung der Welt nicht beteiligt gewesen. Sie habe sich nach den Gesetzen der Physik selbst erschaffen. Ein Leben nach dem Tod hielt er für ausgeschlossen. Stephen Hawking, auch schon als intelligentester Mensch der Welt gehandelt, glaubte nicht an Gott.
Sind nun alle an Gott Glaubenden schlicht und einfach dumm und naiv? Tatsächlich stützen sich viele Atheisten auf Hawking ab. Sie meinen: Wenn ein Genie es so sieht, dann gilt es.
Halten wir einmal vier Pfeiler fest, die Atheisten glauben:
1. Das Universum ist von alleine entstanden. Das heisst, die Naturkonstanten haben zufällig den exakt passenden Wert, der Urknall passierte einfach; Atome, Moleküle, Planeten, Galaxien formten sich ganz unverhofft in ihre Komplexität.
2.Information entsteht ohne Intelligenz. Aber: Information – das ist ein geordneter Code mit klarem Zweck – braucht einen intelligenten Sender, keinen Zufallsgenerator. Die DNS des Menschen ist ein Code mit grammatischen Regeln und ausgeklügeltem Zweck.
3. Tote Materie kann von selbst lebendig werden. Atheisten glauben, dass sich Zellen im Chaos der Erd-Entstehung von alleine gebildet haben. Doch schon in einfachsten lebenden Zellen laufen Tausende von Reaktionen ab. Es sind Wunderwerke von hoher Komplexität und es ist noch nicht gelungen, sie im Labor künstlich nachzubauen.
4. Materie hat ein Ich-Bewusstsein entwickelt. Computer schlagen uns im Schachspiel und zeigen uns den Weg. Aber von ihrer Existenz haben sie keine Ahnung. Sie sind tote Maschinen. Atheisten glauben, dass auch unser Gehirn eine seelenlose biochemische „Maschine“ ist – obwohl es sich seiner selbst bewusst ist und zum Beispiel von Moral und Liebe umgetrieben wird.
Ich glaube, dass Universum, Information, Leben, Bewusstsein, Schönheit und Zweck auf einen intelligenten Schöpfer hinweisen. Die Indizien sind so stark, dass ich vom Glauben an den Atheismus abgefallen bin. Rolf Hoeneisen https://www.facebook.com/search/top/?q=rolf%20hoeneisen