Ich erziehe mein Kind ganz bewußt nicht zu einen Christen. Es soll irgendwann einmal selbst entscheiden!“ –

  1. Irrtum ist der, daß wenn die Eltern ein Kind nicht erziehen, es andere auch nicht täten.
  2. Irrtum: Zu glauben, ein Mensch schwimme behaglich frei und neutral im Ozean des Seins und könne sich irgendwann einmal in aller Ruhe zwischen der Titanic und einem Rettungsboot entscheiden. Falsch! Das Kind wurde als Passagier der Titanic geboren und befindet sich entweder noch dort oder schon im Rettungsboot. Tertium non datur.

https://www.stmichael-online.de/nach_denken4.htm

Gott verstehen

„Ich dachte lange, ich müsste Gott verstehen, und zerbrach mir darüber fast den Kopf. Aber nach und nach ist es mir aufgegangen, daß es zum Wesen Gottes auch gehört, unverständlich zu sein. Ja, in letzter Zeit habe ich sogar angefangen, ihm zu danken, weil er unverständlich ist. Ich erkenne nun, daß er so groß sein muß, wenn er in der Lage sein soll, nicht nur Planeten und Sonnensysteme zu lenken, sondern auch uns Menschen und noch dazu den Satan. Ich erlebe dabei, daß es gut möglich ist, an Gott zu glauben, ohne ihn verstehen zu können.“ Hallesby

God is Green

Many people think God is brown, preparing to burn up His creation and not caring about it in the meantime. The “end” is near in English can mean the termination is near or the goal is near. In Greek “telos” only means goal. The goal is the cleansing and renewing of creation, not its destruction. “The end is near” actually means “the beginning is near”. God gave humans the power to take care of His creation, not to exploit it and damage it. Christians and gr…

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Gott ist grün
Viele Menschen denken, dass Gott braun ist, bereiten sich darauf vor, seine Schöpfung zu verbrennen und sich nicht darum zu kümmern. Das ′′ Ende ′′ ist nahe auf Englisch, kann bedeuten, dass die Kündigung nahe ist oder das Ziel nahe ist. Auf griechischen ′′ Telos ′′ bedeutet nur Tor. Das Ziel ist die Reinigung und Erneuerung der Schöpfung, nicht ihre Zerstörung. ′′ Das Ende ist nahe ′′ bedeutet eigentlich ′′ der Anfang ist nahe „. Gott gab Menschen die Macht, sich um Seine Schöpfung zu kümmern, nicht um sie auszubeuten und sie zu beschädigen. Christen und Grüne müssen lernen, dass niemand grüner ist als Gott. Ellis H.Potter

Die Welt geht nur bis zu diesem Zaun

Eines Tages sprach der alte Hahn mit dem jungen Hähnchen: Heute will ich dir etwas sehr wichtiges sagen:
Bisher hast du immer gedacht die Welt geht bis zu diesem Zaun, der uns hier einengt. Aber die Welt ist viel größer, sie geht nämlich bis zu dem Waldrand dort hinten.
Jeder Versuch, einer staubgeborenen Kreatur; Gott in seiner Größe und Unendlichkeit menschlich begreifbar machen zu wollen, muss zwangsläufig im kleingeistigen Größenwahn enden. Erich Sauer

Gott ist persönlich

„Das Gott Geist ist, bedeutet zugleich, dass er eine Person ist. Ein Geist ist ein intelligentes, sittliches Wesen, und wenn wir Gott Personsein zuschreiben, meinen wir, dass er ein vernunftbegabtes Wesen ist, das er in der Lage ist, den Lauf des eigenen Lebens zu bestimmen. Heutzutage leugnen viele Menschen das Personsein Gottes; Sie stellen sich Gott als eine unpersönliche Kraft oder Macht vor. Der Gott der Bibel ist jedoch ganz gewiss ein persönlicher Gott, mit dem Menschen sprechen und dem sie sich anvertrauen können, der ihre Erlebnis in mit Ihnen teilt, ihnen in ihren Schwierigkeiten hilft und Ihr Leben mit Freude erfüllt. Zudem hat er sich in persönlicher Gestalt in Jesus Christus offenbart.“
Louis Berkhof „Grundriss der biblischen Lehre“: (S. 34)

Das Geschenk der Freundschaft

Das sind goldene Zeiten: … wenn wir, Pantoffeln an den Füßen, das Glas in Reichweite, die Beine dem Kaminfeuer entgegenstrecken, wenn sich uns Welten öffnen im Gespräch – und keiner erhebt Ansprüche, keiner ist für die anderen verantwortlich, alle sind wir frei und gleichgestellt, als seien wir uns vor einer Stunde zum ersten Mal begegnet, während uns gleichzeitig eine Zuneigung umfängt, die in Jahren gereift ist. Das Leben – das natürliche Leben – hält keine bessere Gabe bereit. Wer hätte sie verdient?
C. S. Lewis, „Freundschaft“, Was man Liebe nennt

Gott schenk uns Sinn

Wenn Gott existiert und wir in seinem Bilde geschaffen sind, dann kann unser Leben einen wirklichen Sinngehalt haben, und wir können durch das, was er uns mitgeteilt hat, wahre Erkenntnis erlangen. Wer das leugnet, dem bleibt nur noch der Mensch und sein begrenzter Selbstausdruck, der Ausdruck des einzelnen Menschen.
Francis Schaeffer (Gott ist keine Illusion, 1974, S. 78):

 

Wenn Lehre zum Götzen wird

Wann immer wir Dinge, die nur Gott uns geben kann, von einer anderen Stelle erwarten, haben wir es mit einem Götzen zu tun. Innerhalb religiöser Gemeinschaften können bestimmte Lehren einen solchen Absolutheitsanspruch erheben, dass sie zu falschen Göttern werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Menschen sich mehr auf ihre Glaubenslehren verlassen, wenn es um ihre Errettung geht, als auf Gott selbst und seine Gnade. Das ist zwar nur ein kleiner, aber feiner Unterschied. Die Bibel bezeichnet einen Menschen, der in diese Form der Selbstrechtfertigung verfallen ist, als Spötter. Spötter verachten ihre Gegner, anstatt ihnen mit Barmherzigkeit zu begegnen. Dieses Verhalten zeigt, dass sie sich nicht für Sünder halten, die durch Gottes Gnade gerettet sind. Stattdessen glauben sie sich anderen überlegen, weil sie die „richtigen“ Überzeugungen vertreten.
Timothy Keller, Es ist nicht alles Gott was glänzt. Was im Leben wirklich trägt, Asslar 2011, S. 169.

Das Elend der Menschen

Indem ich die Blindheit und das Elend des Menschen sehe, indem ich das stumme Universum betrachte und den unerleuchteten, sich selbst überlassenen Menschen, der sich in diesem Winkel des Universums gleichsam verirrt hat, ohne zu w wissen, wer ihn dahin versetzt hat, wozu er dorthin gekommen ist, was beim Tode aus ihm den wird, und unfähig zu jeglicher Erkenntnis, gerate ich in Entsetzen wie ein Mensch, den man schlafend auf eine schauerliche einsame Insel gebracht hat und der erwacht, ohne sich auszukennen und ohne einen Ausweg zu finden. Und daraufhin bewundere ich, wie man über einen so elenden Zustand nicht in Verzweiflung gerät. Ich sehe meiner Nähe andere Personen mit ähnlicher Wesensart, ich frage sie, ob sie besser wiesen seien als ich. Sie antworten mir mit Nein. Und daraufhin haben diese elenden Verirrten, nachdem sie sich umgesehen und einige ansprechende Gegenstände erblickt haben, sich ihnen hingegeben und sich an sie gebunden.
Blaise Pascal (Gedanken, Darmstadt: WBG, 2016, S. 126)

Gottes Wort Und Werk

„Natürlich haben wir viel mehr zu lernen, aber Gott hat nichts mehr zu sagen, als das, was Er in Jesus Christus schon gesagt hat. Natürlich haben wir viel mehr zu empfangen, aber Gott hats nicht mehr zu geben, als das, was Er in Jesus Christus schon gegeben hat. In Jesus Christus sind Gottes Wort und Werk vollkommen; und wir selbst kommen zur Vollständigkeit in ihm.“ John Stott, aus Tim Chester, Stott on the Christian Life, s. 153.