Davids Herz war häufiger verstimmt als seine Harfe.

  • Das Gebet sollte der Schlüssel für den Tag und das Schloss für die Nacht sein.
  • Christus ist noch nie bei einem Menschen nur halb eingekehrt.
  • Bitten und Danken gehören zusammen wie die Unter- und Oberlippe eines Mundes.
  • Die schwarzen Schiffe der Trübsal kehren mit Perlen der Gnade beladen wieder heim!
  • Christus betete für die Bösen, für die Unwissenden, für seine Verfolger.
  • Davids Herz war häufiger verstimmt als seine Harfe.
  • Der Glaube gehört ins Wohnzimmer, nicht ins Gästezimmer.
  • Der Glaube sieht stets den Bogen des Bundes, wo die Vernunft die Wolke der Trübsal sieht.
  • Der Herr ist jeder Not gewachsen. Seine Kraft reicht immer aus, um uns zu retten.
  • Der Weise betet mit Mose und kämpft mit Josua.
  • Das Gebet ist der himmlische Hafen, in dem wir uns vor den Stürmen des Lebens bergen.
  • Das Licht muss unser Leben sein, wenn unser Leben Licht sein soll.
  • Du kannst über mich reden, was du willst, ich werde über dich auf den Knien reden.
  • Du kannst niemand aus dem Schlamm heraushelfen, wenn du selbst in den Schlamm hineinsteigst.
  • Es ist nicht gut, den Kopf zu ermüden, wenn das Herz gewinnen will.
  • Ein Christ soll kein Dörfchen im Tale sein, sondern eine Stadt auf dem Berge.
  • Ein Gramm Glaube wiegt mehr als Berge von Philosophie.
  • Ein lebendiges Argument ist unwiderlegbar.
  • Es ist besser, ein Patient Christi zu sein als ein Doktor der Theologie.
  • Es ist nicht nötig, dass wir die Zukunft wissen; wir bedürfen nur der Kraft für heute.
  • Es ist ein grosser Unterschied, ob man aufgeblasen oder aufgebaut wird.
  • Es ist menschlich, zu irren; es ist göttlich, zu bereuen.
  • Gott öffnet uns seine ganze Fülle. Wir sitzen nicht am Tisch eines Geizhalses.
  • Es lohnt sich, auf Gott zu warten. Er kommt nicht zu früh und nicht zu spät.
  • Gebete werden nach dem Gewicht und nicht nach der Länge gemessen.

Charles Haddon Spurgeon, ein englischer Baptistenpastor aus dem 19. Jahrhundert, war zu seiner Zeit für die Klarheit seiner Verkündigung bekannt. Mit treffenden Zitaten und Predigten war er am Puls der Gesellschaft – und seine Statements haben bis heute nichts an Aktualität und Schlagkraft eingebüsst.

Der freiheitliche säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.

So stellt sich die Frage nach den bindenden Kräften von neuem und in ihrem eigentlichen Kern: Der freiheitliche säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das grosse Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heisst mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots, zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat. Ernst-Wolfgang Böckenförde (1930–2019), von 1983 bis 1996 Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichts.


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Unser Problem sind die Normalen

„Es muss der Grundsatz gelten, dass ein Mensch im Zweifel gesund ist. Sonst wird die Welt zur Diktatur der langweiligen Normopathen, der grauen Mäuse jeder Gesellschaft, die mit einer Ideologie korrekter Normalität alles Außerordentliche einebnen und eine willfährige Psychatrie dazu missbrauchen, alles Irritierende in diagnostische Schubladen zu sperren.“ Manfred Lütz
Quelle:Irre! Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen. Gütersloh, 2009. ISBN 978-3579068794. S. 31

Römerbrief: Zitate

„Wenn jemand diesen Brief versteht, wird ihm eine Tür zum Verständnis der ganzen Schrift geöffnet.“(Johannes Calvin)

„Die Kathedrale des christlichen Glaubens“ (Frederic Godet)

„Dieser Brief ist das wahre Hauptstück des neuen Testaments und das allerlauterste Evangelium, welches wohl würdig und wert ist, dass es ein Christenmensch nicht allein Wort zu Wort auswendig wisse, sondern täglich damit umgehe als mit täglichem Brot der Seele, denn sie nimmer kann zu viel und zu wohl gelesen oder betrachtet werden.“ (Martin Luther)


Es ist mir sehr klar geworden

Es ist mir sehr klar geworden, dass der seligmachende Glaube ein fortgesetzter, lebendiger Austausch ist zwischen uns und unserm Herrn Jesus Christus. Wir geben ihm unsere Sünden, er gibt uns seine Gerechtigkeit. Im ersten Akt machen wir sein, was unser ist: die Sünde. Im zweiten Akt machen wir unser, was sein ist: seine Gerechtigkeit. Wunderbarer, geheimnisvoller Akt, der sich in der Tiefe der durch die Busse zubereiteten Seele vollzieht. Aus diesem stets erneuerten Austausch entspringt wie aus einer sprudelnden Quelle der ganze Strom christlichen Lebens. Frederic Godet

„Gebt uns einen festen Grund, auf dem man stehen kann!“

Was sollen wir denen sagen, die äußerlich und innerlich erschüttert zu uns kommen mit der Klage: „Alles ist uns zerbrochen: das Vertrauen zu den Menschen, das Vertrauen zu uns selber. Unser Leben, einst mit stolzen Hoffnungen angefangen, hat uns bitter enttäuscht.“ Was sollen wir den jungen Leuten sagen, die, von der Unruhe dieser Zeit ergriffen, hierhin und dahin laufen? Hinter ihrem oft wunderlichen Wesen, ihren verzerrten und verkrampften Worten und Gedanken verbirgt sich doch nur diese eine Sehnsucht: „Gebt uns einen festen Grund, auf dem man stehen kann!“ Wo ist die Gewissheit, die uns Ruhe gibt? Was sollen wir unserm eigenen Herzen sagen, wenn es, von Schuld und Schicksal hin- und hergerissen, immer wieder schwankend werden will, wenn auch da, wo der Glaube eine Macht wurde, der Zweifel wieder Raum gewinnt und die Niederlagen und Enttäuschungen unsre Müdigkeit zu einem Nebel werden lassen, den wir nicht mehr durchstoßen können? Ich weiß nur einen Rat: dass wir uns unverwandt an die Tat Gottes halten, die so fest und klar ist wie die Ewigkeit – an das Sterben und Auferstehen Jesu Christi. (Friedrich von Bodelschwingh)

Pflicht ohne Liebe

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich,Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos,Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart,Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch,Klugheit ohne Liebe macht grausam,Ordnung ohne Liebe macht kleinlich,Ehre ohne Liebe macht hochmütig,Besitz ohne Liebe macht geizig,Glaube ohne Liebe macht fanatisch.Ein Leben ohne Liebe ist sinnlos.Doch ein Leben in Liebe ist Glück und Freude.(Inschrift in einer Einsiedelei)

Das Böse

Heute führt die Existenz des Bösen und des Leides im Leben dazu, dass der christliche Glaube angezweifelt und kritisiert wird; für die ersten Christen war es einer der Hauptgründe dafür, sich diese, Glauben zuzuwenden. Timothy Keller Gott im Leid begegnen, S. 59

Toleranz

„Toleranz verlangt nicht danach Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Hass und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen.“ Lew Kopelew

Ohne Gott

Ohne Gott bin ich ein Fisch am Strand,
ohne Gott ein Tropfen in der Glut,
ohne Gott bin ich ein Gras im Sand
und ein Vogel, dessen Schwinge ruht.
Wenn mich Gott bei meinem Namen ruft,
bin ich Wasser, Feuer, Erde, Luft.
Jochen Klepper