Nur noch Sozialarbeiter

„Wir werden bald Priester haben, die auf die Rolle der Sozialarbeiter reduziert sind und die Botschaft des Glaubens auf eine politische Vision reduziert wird. Alles wird verloren erscheinen, aber zum richtigen Zeitpunkt, genau in der dramatischsten Phase der Krise, wird die Kirche wiedergeboren werden. Sie wird kleiner, ärmer sein, fast in Katakomba, aber auch heiliger. Weil es nicht mehr die Kirche derer sein wird, die die Welt gefallen wollen, sondern die Kirche der Gott treuen und sein ewiges Gesetz. Die Wiedergeburt wird das Werk eines kleinen Überbleibs sein, scheinbar unbedeutend, aber unbeugbar, der einen Reinigungsprozess durchführt. Weil Gott so arbeitet. Gegen das Böse hält eine kleine Herde aus. Joseph Ratzinger (1970) #BenediktXVI

Gottes Gnade

Ihr Deutschen dürft nicht denken, daß ihr es [Gottes Gnade und Wort] ewig haben werdet; denn der Undank und die Verachtung wird es nicht lassen bleiben. Darum greife zu und halte fest, wer greifen und halten kann; faule Hände müssen ein böses Jahr haben.“ – Luther

Die Bedeutung der Bibel

Jede Stelle der Schrift ist von unendlicher Einsicht; darum was du erkennst, mache nicht hochmütig geltend, bestreite nicht dem anderen seine Einsicht und wehre ihn nicht ab! Denn es sind Zeugnisse, und jener sieht vielleicht, was du nicht siehst – So ist immer voranzuschreiten in der Erkenntnis der Heiligen Schrift. Martin Luther

Der Unterschied zwischen Menschlichen und göttlichen Zorn

Menschlicher Zorn ist meist launenhaft und hemmungslos; göttlicher Zorn ist immer
prinzipientreu und beherrscht. Unser Zorn zeigt sich of in krampfartigen Ausbrüchen,
angestachelt durch Ärger und auf Rache aus; Gottes Zorn ist eine beständige, entschiedene Gegnerschaft, die sich nur am Bösen entzündet und sich in dessen Verdammung ausdrückt.
Gott ist vollkommen frei von persönlicher Animosität oder Rachelust … Gottes Heiligkeit und Zorn können nicht mit der Sünde koexistieren. Gottes Heiligkeit entlarvt die Sünde; Gottes Zorn tritt ihr entgegen. Somit kann die Sünde Gott nicht nähern, und Gott kann die Sünde nicht tolerieren. John Stott

Wissen ist Macht

„Es kann sein, und dafür hat die Gemeinde ein sehr genaues Gespür. dass die Theologie einen eitel macht und so etwas wie gnostische Hybris in einem entzündet. Das liegt vor allem daran, dass Wahrheit und Liebe bei uns Menschen selten vereinigt sind. Man kann auch genau sagen, warum: Die Wahrheit verführt uns sehr leicht zu einer Art Besitzerfreude. Ich habe das und das eingesehen, gelernt, verstanden. Wissen ist Macht. Ich bin also mehr als der andere, der dies und das nicht weiß. Ich habe größere Möglichkeiten und auch größere Anfechtungen. Jemand, der mit der Wahrheit zu tun hat, – und das haben wir Theologen ja -, verfällt allzu leicht der Psychologie des Besitzers. Liebe aber ist das Gegenteil des Besitzenwollens; sie ist Hingabe. Sie ist nicht Überhebung, sondern Herablassung.“ Helmut Thielicke, Kleines Exercitium für Theologen, s.21

Jesus besser kennenlernen

Meiner Meinung nach brauchen wir heute unbedingt ein besseres und größeres Bild von Jesus.
Es gibt nur einen Weg, ein wahres, klares, lebendiges und erhabenes Bild von Jesus Christus zu gewinnen, nämlich durch die Bibel.
Die Bibel ist das Prisma, in dem das Licht Jesu Christi sich in vielen, schönen Farben bricht. Die Bibel selbst ist ein Portrait Christi. Wir müssen mit solch starkem Verlangen darauf schauen, dass er (durch das gnädige Werk des Heiligen Geistes) für uns lebendig wird, uns begegnet und uns mit sich selbst erfüllt. John Stott

Erfüllt mit dem Heiligen Geist

Durch den Glauben werden wir vom Heiligen Geist erfüllt, nicht durch ein besonderes Gefühl. Manche Christen denken fälschlicherweise, dieser Vorgang sei mit einem besonders erregenden Gefühl verbunden. Sie erwarten Wogen der Liebe, ein überwältigendes Gefühl des Friedens oder das Sprechen in fremden Zungen. Sie haben den aus dem Fleisch kommenden Wunsch, im Schauen und nicht im Glauben zu wandeln. Wir finden es schwierig, Gott beim Wort zu nehmen, und wie die Pharisäer bitten wir Gott um ein Zeichen, damit wir glauben können. Gott freut sich jedoch, wenn wir an ihn glauben, ohne seelische Krücken zu verlangen. So, wie wir täglich Gottes Verheißungen in Anspruch nehmen, unabhängig von Gefühlen, so können wir täglich die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, ebenso unabhängig von Gefühlen. E. Lutzer

Die Bibel allein lehrt alles, was zur Rettung von Sünde nötig ist

“Wir bekräftigen aufs Neue die unfehlbare Schrift als die einzige Quelle schriftlicher göttlicher Offenbarung, die als einzige das Gewissen binden kann. Die Bibel allein lehrt alles, was zur Rettung von Sünde nötig ist und ist der Standard, an dem alles christliche Verhalten gemessen werden muss. Wir bestreiten, dass irgendein anderes Bekenntnis, ein Rat oder eine Einzelperson das Gewissen eines Christen binden darf, dass der Heilige Geist unabhängig von oder gegensätzlich zu den Inhalten der Bibel spricht, oder das persönliche geistliche Erfahrung jemals ein Mittel der Offenbarung sein kann.”Quelle: Camebridge Erklärung[/quote]

Ein merkwürdiger Triumphwagen

Ein merkwürdiger Triumphwagen fährt durch die Zeiten hin. Christus sitzt darauf, mit Dornen gekrönt, mit Schmach beladen, mit Geißeln zerschlagen, mit Blut bespritzt. In der Linken trägt er das Kreuz, in der Rechten die beiden Testamente. Freudig und rüstig haben sich die Apostel in das Joch gespannt, um den Zug zu bewegen; ihnen voraus schreiten die Patriarchen und Propheten. Zu beiden Seiten des Wagens gehen große Schaaren der Märtyrer und neben ihnen die Lehrer der Kirche mit aufgeschlagenen Bibeln. Als Gefolge erblickt man eine unzählbare Menge Menschen beiderlei Geschlechts aus verschiedenen Ständen und Völkern, Juden und Heiden, Reiche und Arme, Gelehrte und Ungebildete. Sie alle jubeln und klatschen vor Freuden in die Hände. Rings um den Zug aber stehen große Hausen von Feinden, Kaiser und Könige, Fürsten, Weise und Große dieser Welt mit Völkern von allen Zungen, mit Sclaven und Freien, Männern und Frauen; und unter gewaltiger Anstrengung stürmen sie auf die Schaar der Frommen ein. Allein mit ihrer Macht ist nichts gethan. Die Götzenbilder stürzen und werden zertreten; das Kreuz Christi siegt und führt das Gefängniß gefangen. Girolamo Savonarola https://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=autoren:s:savonarola:savonarola-zitate