Ich brauche Gottes Wort dann am nötigsten, wenn ich keine Lust zum Beten und Bibellesen habe

Ich habe den Eindruck, dass viele Christen nicht gelernt haben, regelmässig die Bibel zu lesen. Manche behaupten, das sei zwanghaft und gesetzlich, man solle das nur tun, wenn es sich spontan ergibt. Ich frage solche Leute gern, ob sie mit Essen und Trinken, Zähneputzen und sonstiger Körperpflege auch so unregelmässig verfahren. Was für uns lebensnotwendig ist, brauchen wir regelmässig. Überflüssigen Luxus natürlich höchstens dann und wann, wenn überhaupt.
Tägliches Bibellesen ist ein Grundnahrungsmittel für einen gesunden Glauben. Kaum einer kann jeden Tag spontan entscheiden, ob, wann und wie er die Bibel liest. Gute Gewohnheiten helfen. Am besten morgens, bevor das Tagesprogramm über einen hereinbricht. Aber wenn jemand zu einer anderen Tageszeit besser regelmässig zur Stille findet, ist das auch gut. Und was Lust und Laune angeht – ich habe gelernt, dass ich Gottes Wort dann am nötigsten brauche, wenn ich keine Lust zum Beten und Bibellesen habe. Dann brauche ich das Reden meines Herrn, der die Blockierungen in mir wegräumt.
Ulrich Parzany. Was nun, Kirche? scm Hänssler: Holzgerlingen, 2017. S. 136-137.

Die Natur mit Respekt behandeln

Wir sollten die Natur mit außergewöhnlichen Respekt behandeln. Wir mögen einen Baum fällen, um ein Haus zu bauen oder ein Feuer anzufachen, das der Familie Wärme spendet. Aber wir dürfen nicht aus bloßer Willkür einen Baum fällen. Wir dürfen, wenn nötig, die Rinde der Korkeiche loslösen und sie verarbeiten. Aber wir dürfen nicht ohne zwingenden Grund einen Baum entrinden und ihn dann austrocknen und als Skelett im Winde stehen lassen Damit verletzen wir das „Recht“ des Baumes.
Das programmierte Ende. Umweltschutz aus christlicher Sicht– November 1982 von Francis A. Schaeffer Seite 55

Mir fällt die Decke auf dem Kopf

Wegen der Corona-Pandemie verbringen viele mehr Zeit zuhause. Doch wie geht man damit um, wenn einem zuhause die Sorgen umtreiben oder vor Langeweile die Decke auf den Kopf fällt? Hier einige Ideen, welche Tätigkeiten in der häuslichen Quarantäne in nächster Zeit guttun könnten.
Ein paar Empfehlungen:
1. Ließ Bücher
2. Behaltet den Tage-/Nachtrhythmus bei. Die markante Verschiebung führt verstärkt zur Unzufriedenheit und zur (depressiven) Verstimmung.
3. Halte Ordnung und Sauberkeit in Wohnung und Kleidung.
4. Schreibe Briefe. Auch eine Mail an betagte Personen oder ein Telefonanruf kann grosse Freude bewirken. Isolation schadet.
5. Mach Skype-Termine mit guten Freunden aus. Sei ehrlich, nicht stark!
6. Treib täglich Sport (es gibt jede Menge Fitnessübungen für zuhause).
7. Führe Tagebuch über neue Ideen, die aus der Verlegenheit oder auch aus kreativen Momenten heraus entstehen.
8. Beginnt den Tag mit den unangenehmsten Aufgaben. Legt für Dich selbst und gemeinsam Rechenschaft über Erreichtes ab.
9. Diese Zeit wird enden und Du wirst sagen, dass sie nicht nutzlos war.
Der räumliche Horizont beschränkt sich auf den Umkreis der Wohnung, zeitlich denken wir nur noch für ein paar Tage voraus, denn wer weiß schon, was in zwei Wochen sein wird? Das aber ändert die Art und Weise unserer Weltbeziehung: Auf einmal sind wir nicht mehr die Gejagten, wir kommen aus dem Alltagsbewältigungsverzweiflungsmodus, aus der Aggressionshaltung gegenüber der Welt und dem Alltag heraus. Wir haben Zeit. Wir können plötzlich hören und wahrnehmen, was um uns herum geschieht: Vielleicht hören wir wirklich die Vögel und sehen die Blumen und grüßen die Nachbarn. Hören und Antworten (statt beherrschen und kontrollieren): Das ist der Beginn eines Resonanzverhältnisses, und daraus, genau daraus kann Neues entstehen. Hartmut Rosa

Why Does God love people?

God is love. There is love between and among the Persons of God. God created and loves His creation. The other parts of creation besides people function by laws and patterns. Other life forms live in rather narrow natural habitats and in patterns like migration and hibernation, following the seasons of the year. They automatically obey God in the patterns He has given them, or they die immediately. People are pattern breakers who live almost anywhere, breaking patterns and making their own patterns. People are not automatic and must choose to love and obey God or not. People are responsible and significant and more like God than the other creatures. God loves the whole creation and cares for it. He loves people in a special way because they are more like Him. God said, “Let us make people in our image” and “The image of God is them”. So people have relationships and creativity like God and the possibility of ruining themselves and the creation. God made people to be healthy and happy and creative and is sad and angry when they are not.Von DILIGIT (Teil 2), ein Interviewfilm, der in Mexiko vorbereitet wird.
DEUS DILIGIT MICH ERGO SUM – GOTT LIEBT MICH DORE ICH BIN

Warum liebt Gott Menschen?
Gott ist Liebe. Es gibt Liebe zwischen und unter den Menschen Gottes. Gott schuf und liebt Seine Schöpfung. Die anderen Teile der Schöpfung außer Menschen funktionieren nach Gesetzen und Mustern. Andere Lebensformen leben nach den Jahreszeiten in eher engen natürlichen Lebensräumen und in Mustern wie Migration und Winterschlaf. Sie gehorchen Gott automatisch in den Mustern, die Er ihnen gegeben hat, oder sie sterben sofort. Menschen sind Musterbrecher, die fast überall leben, Muster brechen und eigene Muster machen. Menschen sind nicht automatisch und müssen sich entscheiden, Gott zu lieben und zu gehorchen oder nicht. Menschen sind verantwortlich und bedeutend und ähnlicher Gott als die anderen Geschöpfe. Gott liebt die ganze Schöpfung und sorgt dafür. Er liebt Menschen auf eine besondere Art und Weise, weil sie ihm ähneln. Gott sagte: “ Lasst uns Menschen in unserem Bild machen “ und “ Das Bild Gottes sind sie „. So haben die Menschen Beziehungen und Kreativität wie Gott und die Möglichkeit, sich selbst und die Schöpfung zu ruinieren. Gott hat Menschen dazu gebracht, gesund und glücklich und kreativ zu sein und ist traurig und wütend, wenn sie es nicht sind.
Ellis H.Potter FB

Leid meldet sich nicht an

Diejenigen von uns, die in Ländern der westlichen Welt leben, dürfen in einem Segen leben, den frühere Generation niemals für möglich gehalten hätten. Wir erfreuen uns überwiegend guter Gesundheit, haben ein bequemes Leben und äussere Sicherheit. Wir sind nicht täglich mit unmittelbaren Gefahren konfrontiert, die unsere Existenz oder auch nur unser Wohlbefinden bedrohen. Leider neigen wir jedoch dazu, uns durch diese Segnungen in einem falschen Gefühl der Unverwundbarkeit wiegen zu lassen. Wenn wir lange Zeit vor Schwierigkeiten verschont werden, fangen wir an zu erwarten, dass es immer so bleibt. Wenn uns also Leid in einer seiner verschiedenen Formen – Krankheiten, Verletzungen, Trauer, Verlust, Verfolgung, Versagen – begegnet, trifft es uns meist überraschend.

R. C. Sproul «Leid meldet sich nicht an».