Am 30.3. 1960 -ist Heinrich Bedford-Strohm (61), deutscher Theologe, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, geboren.

Protestbrief (auch an seinem 61. Geburtstag) an Herrn Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof Bayern.

Herr Professor Bedford-Strohm, 500 Jahre nach dem Thesenanschlag muß heute gegen die Evangelische Kirche ebenso protestiert werden, wie damals gegen die Römische Kirche.

Die Evangelische Kirche hat sich ebenfalls von der Lehre Jesu Christi entfernt:

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche das Apostolische Glaubensbekenntnis für falsch erklärt.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche die Prinzipien der Reformation für obsolet erklärt.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche die massenhafte Tötung ungeborener Kinder fördert.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche Personen traut, die keine Ehepaare sind.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche den Islam fördert, der grausam Christen verfolgt.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche mit Hilfe des Staates finanziert wird.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche die Bestrebungen der Bundeskanzlerin unterstützt, Deutschland zu desindustrialisieren.

– Es ist abzulehnen, daß die Evangelische Kirche die Bestrebungen der Bundeskanzlerin unterstützt, Deutschland zu islamisieren.

Reformierbar war vor 500 Jahren die Römische Kirche nicht, reformierbar ist heute die Evangelische Kirche auch nicht. Trennungen sind unausweichlich. Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner

2.Korinther 6,14: „Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?“

Ist etwas darum gut, weil es allgemein Beifall findet?

Nichts verwickelt uns nämlich in grössere Schwierigkeiten als unsere Neigung, sich nach dem Gerede der Leute zu richten, das heisst, immer das für das Beste zu halten, was allgemein Beifall findet und sich an die blosse Zahl der Beispiele zu halten, also unser Leben nicht nach Vernunftgründen, sondern nach verwandten Erscheinungen zu gestalten. Darum stürzt immer wieder einer über den anderen, und es kommt zu einer so gewaltigen Zusammenballung. Was sich bei einem grossen Volksauflauf alles abspielt, wenn ein einziges Menschenknäuel sich schiebt und drückt, keiner fallen kann, ohne seinen Nachbarn mitzureissen, die Vordersten den Nachfolgenden zum Verhängnis werden, dasselbe kannst du überall im Leben beobachten: Kein begeht für sich allein einen Irrtum, jeder ist gleicherweise Grund und Urheber fremden Irrtums. Es ist nun ausserordentlich schädlich, sich einfach seinen Vorgängern anzuschliessen. Weil es nämlich einem jeden lieber ist, etwas auf Glauben anzunehmen, als sich selbst ein Urteil über eine Sache zu bilden, kommt es nie zu einer Beurteilung unserer Lebensführung.
Aus: Seneca. Vom glücklichen Leben. Insel Verlag: Frankfurt am Main/Leipzig 1992.

Ein paar Prozente weniger fernsehen und dafür die ganze Bibel lesen

Tim Challies schreibt im lesenswerten Bibelkunde-Buch “Visual Bibel Guide” (S. 85):
Um die Bibel kennenzulernen, musst du sie fleißig studieren. Und um die Bibel fleißig zu studieren, musst du sie sorgfältig lesen. Auf viele wirkt es wie eine beängstigende Aufgabe, die Bibel ganz zu lesen. Der durchschnittliche Amerikaner liest nur fünf Bücher im Jahr. Da scheint es für Christen eine Strapaze zu sein, die sechsundsechzig Bücher der Bibel jedes Jahr zu lesen. Wenn wir es aber ins rechte Licht rücken, stellt das jährliche Lesen der gesamten Bibel eine sehr kleine Verpflichtung dar im Vergleich dazu, womit wir sonst typischerweise unsere Zeit verbringen. Der durchschnittliche Leser benötigt etwa fünfzehn Minuten am Tag, um in einem Jahr die gesamte Bibel zu lesen. Im Vergleich dazu verbringt der durchschnittliche, erwachsene Amerikaner pro Tag fünf Stunden und vier Minuten vor dem Fernseher. Wenn der durchschnittliche Amerikaner sich also nur fünf Prozent der Zeit nähme, in der er oder sie fernsieht, und sie dem Bibellesen widmete, würde er oder sie die gesamte Bibel in einem Jahr durchlesen. Es macht also Mühe, die Bibel zu lesen, nicht hauptsächlich, weil sie verwirrend oder schwierig zu lesen ist, sondern weil wir ihr keine Priorität einräumen. R. C. Sproul stimmt dem zu: „Hierin liegt also das wahre Problem unserer Nachlässigkeit. Wir versagen in unserer Pflicht, Gottes Wort zu studieren, nicht so sehr, weil es schwer zu verstehen ist, nicht so sehr, weil es fade oder langweilig ist, sondern weil es uns Mühe macht. Unser Problem besteht nicht in einem Mangel an Intelligenz oder Leidenschaft. Unser Problem besteht darin, dass wir faul sind.”

Geistliche Erfahrungen sind nie Kriterium für die Wahrheit

Den Willen Gottes können wir in der Bibel entdecken. Gottes Wille für sein Volk ist in seinem Wort verankert. Wir erfahren dort seinen Willen und nicht in erster Liene durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen Christen. Wir sollten uns weder nach dem ausstrecken, was Gott vielleicht anderen gegeben hat, noch sollten wir anderen aufzwingen, was er uns zugedacht hat, es sei denn, aus der Bibel geht eindeutig hervor, daß es sich um etwas handelt, was alle seine Kinder haben sollten. Was wir für uns selbst suchen, und was wir andere lehren, soll einzig und allein vom Wort Gottes bestimmt werden. Nur wenn das Wort Gottes „reichlich unter uns wohnt“, sind wir in der Lage, die Erfahrungen, die wir und andere machen, auch richtig auszuwerten und zu beurteilen. Erfahrungen dürfen nie das Kriterium für die Wahrheit sein, sondern umgekehrt: unsere Erfahrungen müssen an der Wahrheit gemessen werden und ihr standhalten.
John Stott (Ich glaube an den Heiligen Geist, 1986, S. 6)

Ziel des Evangeliums

Calvin schreibt zu 1. Korinther 1,9: „Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn“:

Das ist das Ziel des Evangeliums, dass Christus unser werde und wir zu Gliedern seines Leibes. Wenn der Vater ihm uns zu eigen gibt, so schenkt Er uns damit sich selbst, so dass wir teilhaben an allen seinen Gütern. Paulus will also hier sagen: Ihr habt das Evangelium im Glauben angenommen und habt dadurch Gemeinschaft mit Christus. Darum braucht ihr den Tod nicht mehr zu fürchten, denn Er hat den Tod besiegt. – Wenn ein Christ sich selbst betrachtet, so kann er nur verzagen und verzweifeln. Weil er aber in die Gemeinschaft mit Christus berufen ist, darf er sich als Glied Christi betrachten und darum seines Heils gewiss sein, zumal er alle Güter Christi nun sein eigen nennen darf.

Christen vertreten das Reich Gottes, das ganzheitliche Evangelium, die künftige neue Schöpfung, die im Kommen begriffen ist, und nicht ein modernes politisches Rechts-Links-System oder eine Partei mit einem ‘C’ irgendwo im Namen.

Es gibt einen weiteren Grund, warum Christen heutzutage der Kirche nicht erlauben dürfen, sich mit einer einzigen, konkreten Partei zu identifizieren. Der Grund ist, was der britische Ethiker James Mumford die ‘package deal Ethik’ nennt. Politische Parteien insistieren zunehmend, dass du in einer Partei nicht an einem Thema arbeiten kannst, ohne die anderen Werte der Partei ebenfalls vollumfänglich zu vertreten.
Diese Betonung von ‘package deals’ bringt Christen in ihrem politischen Engagement unter Druck. Wenn sie zum Beispiel der frühen Christenheit folgen, sollten Christen sich für Rassengerechtigkeit und für die Armen einsetzen, aber gleichzeitig auch dafür, dass Sex nur für die Ehe reserviert ist und um eine Familie zu versorgen. Einer dieser Werte scheint politisch liberal zu sein, während der andere Wert unterdrückerisch konservativ ist. Die historische christliche Position über soziale Themen lässt sich nicht in moderne politische Ausrichtungen hineinzwängen. (Tim Keller, eigene Übersetzung)
Evangelikale Christen sollten sich aus unserer Sicht nur in dem Maß auf Parteipolitik einlassen, wie eine Partei Werte des Reiches Gottes vertritt. Wir sollten vorsichtig sein, uns von einem politischen ‘package deal’ vereinnahmen zu lassen.
Tim Keller schreibt in der New York Times über das Problem der ‘package deals’ der modernen Parteipolitik.

https://danieloption.ch/featured/7-wuensche-an-die-evangelikale-gemeinschaft/?fbclid=IwAR0Bo2o7qRu73oVa5yRfB4KutbvAjBFx_g9Uxa57KZmPMzkUb_Y8WVd-sdw

Die tiefere Gerechtigkeit

Die Pharisäer meinten, es sei genug, nach außen hin mit dem Gesetz übereinzustimmen. Der „Lehrer der Gerechtigkeit“, der in den Schriftrollen vom Toten Meer auftaucht, war strenger, wie Davies erklärt: „Hier wurde das Gesetz noch verzweifelter’… als bei den Pharisäern interpretiert und ernst genommen … Das ,ganze’ Gesetz sollte so, wie es in der Tradition der Sekte (der Essener von Qumran) interpretiert wurde, gehalten werden.“
Aber Jesus ist noch radikaler, denn wo die Essener nach immer mehr Gehorsam verlangen, erwartet er immer noch tieferen. Dieser tiefe Gehorsam ist es, der Gerechtigkeit des Herzens bedeutet und nur in demjenigen möglich ist, der durch den Heiligen Geist erneuert worden ist. Darum ist der Eintritt ins Reich Gottes also unmöglich ohne eine „bessere (d. h. tiefere) Gerechtigkeit“ als die der Pharisäer: Weil solch eine Gerechtigkeit die Wiedergeburt belegt, ohne die niemand ins Reich Gottes kommt.
John Stott zu Matthäus 5,19–20 (Die Botschaft der Bergpredigt, 2010, S. 79)

Korrupte Politiker

Korrupte Politiker gibt es überall – gleich welcher Partei – demonstrieren schlimme Verfehlungen in ihrem Amt. Korruption bedeutet, Geldzahlungen unterm Tisch zu erhalten, um anderen Illegale „Vorteile“ bei einer Sache einzuräumen. Das geht in Richtung Bestechlichkeit.
Bei den erwischten Abgeordneten geht es vermutlich „Habgier“, nicht um Bestechlichkeit oder Korruption.
Es ist ein gravierendes Missverständnis, dass eine C-Partei biblisch-christlich beurteilt werden könnte oder gar müsste. Das wäre Wahnsinn! Die C-Parteien sind alle (!) weltlich-säkulare Institutionen, wie alle anderen Parteien gleichermaßen. Parteien haben grundsätzlich nichts mit Gemeinde, der Bibel, mit christlicher Ethik (der Wiedergeborenen) oder dem Christsein ganz allgemein zu tun. Wer das durcheinanderbringt und staatliche Einrichtungen, samt allen Parteien, und die Gemeinde als Leib Christi vermischt, der kommt zu gravierenden Fehlurteilen.
Die C-Parteien wollen sich am christlichen Menschenbild orientieren als Weltanschauung, befürworten christliche Werte höher als andere Tugenden und Weltanschauungen. Doch dadurch sind sie und ihre Politiker noch lange nicht nach Maßstäben zu bewerten, die exklusiv in der Gemeinde gelten, als wären es alle wiedergeborene Christen. Das sind die wenigsten! Solch ein Urteilen darf nicht der Maßstab sein!
Politiker, die habgierig oder korrupt in Geldgeschäfte verwickelt sind, werden bzw. wurden durch das säkular-weltliche Parteiengesetz gerichtet, das auch Abgeordnete maßregelt. Mit Gemeindezuchtmassnahmen der Ekklesia kann das nichts zu tun haben, sofern es das Mandat als Politiker betrifft.
Wer als Christ in Deutschland daher eine Partei wählt, wählt die nicht, weil sie „gemeindeähnliche“ Urteile fällen oder strikt christliche Positionen vertreten würde. Das kann eine säkulare Partei gar nicht!!! Sie ist nämlich ein weltlich Ding, was auch die C-Parteien mit einschließt. Wer eine C-Partei wählt, hat abgewogen, dass gewisse christliche Grundwerte im Verhältnis zu wichtigen Sachkompetenzen in Regierungsfragen, der Wirtschaftsordnung, des Sozialwesens, des Staatsschutzes, der Rechtsfragen , der Ökologie usw. am verlässlichsten zu sein scheint. Deshalb wählt man eine säkulare Partei oder wirkt selbst in ihr mit, mit C oder ohne. Wer nur deshalb eine Partei wählte, weil diese gemeindliche Richtlinien umsetzt, wird nie eine Partei in einem demokratischen Staat wählen können. Dabei würden dann „Gemeinde“ und „Staat“ unzulässige zusammengebracht und Bereiche vermischt, die biblisch geurteilt getrennt gehalten werden müssen!
Korruption ist immer schlimm. Doch Politik im Staat ist weltlich, bei der Christen aktiv und passiv eigenverantwortlich mitwirken dürfen, durch Wahlen, durch Engagement usw. BSFB

Wir können Gott niemals überraschen

„Am Anfang schuf Gott..Diese ersten Worte der Bibel sind mehr als nur der Einstieg in die Schöpfungsgeschichte oder das erste Buch Mose (Genesis). Sie bieten den Schlüssel für unser Verständnis der ganzen Bibel. Sie besagen, dass in einem in der Bibel begründeten Glauben Gott die Initiative ergreift.

Die Sache ist die: Wir können Gott niemals überraschen, geschweige denn ihm zuvorkommen. Er macht immer den ersten Schritt. Er steht immer „am Anfang“. Bevor es uns gab, war Gott schon am Werk. Bevor wir uns auf den Weg machen, um Gott zu suchen, geht Gott uns schon entgegen. Es geht in der Bibel nicht darum, dass Menschen versuchen, Gott zu entdecken, sondern dass Gott sich nach uns ausstreckt, um uns zu finden.

Viele stellen sich einen Gott vor, der bequem auf einem fernen Thron sitzt – unnahbar, reserviert und desinteressiert. Ein Gott, der sich nicht wirklich um unsere Belange kümmert und den man erst bedrängen muss, damit er sich unseretwegen um etwas bemüht. Doch ist solch eine Sichtweise ganz und gar falsch. Die Bibel zeigt uns einen Gott, der schon lange die Initiative ergriffen hatte, bevor die Menschen überhaupt nur daran dachten, sich ihm zuzuwenden. Während sie noch in der Dunkelheit verloren und in ihren Sünden versunken waren, hat er die Initiative ergriffen und ist von seinem Thron aufgestanden. Er hat seine Herrlichkeit abgelegt und sich erniedrigt, um die Menschen zu finden.
Der Christliche Glaube: Eine Einführung, R. Brockhaus, 2010, S. 13) John Stott

Klatschen bis zum abwinken

Ein Lehrstück zum Thema Menschenfurcht
Solschenizyn beschreibt eine (tragische) Anekdote aus 1920-ern unter Stalin. Es gibt mir zu denken, dass wir wegen viel geringfügigeren Konsequenzen stehen bleiben.
Eine Bezirksparteikonferenz (im Moskauer Gebiet) … Den Vorsitz führt der neue Bezirkssekretär anstelle des sitzenden früheren. Am Ende wir ein Schreiben an Stalin angenommen, Treuebekenntnis und so. Selbstredend steht alles auf (wie auch jedes Mal sonst der Saal aufspringt, wenn sein Name fällt). Im kleinen Saal braust ‚stürmischer, in Ovationen übergehender Applaus’ auf. Drei Minuten, vier Minuten, fünf Minuten – noch immer ist er stürmisch und geht noch immer in Ovationen über. Doch die Hände schmerzen bereits. Doch die erhobenen Arme erlahmen. Die Älteren schnappen nach Luft. Und es wird das Ganze unerträglich dumm selbst für Leute, die Stalin aufrichtig verehren. Aber: wer wagt es als erster? Aufhören könnte der Erste Bezirkssekretär. Doch er ist ein Neuling, er steht hier anstelle des Sitzenden, er hat selber Angst Denn im Saal stehen und klatschen auch NKWD-Leute, die passen schon auf, wer als erster aufgibt! …. Im kleinen, unbedeutenden Saal wird geklatscht …. und Väterchen kann’s gar nicht hören … 6 Minuten! 7 Minuten! 8 Minuten! …. Sie sind verloren! Zugrunde gerichtet! Sie können nicht mehr aufhören, bis das Herz zerspringt! … Der Direktor der Papierfabrik, ein starker und unabhängiger Mann, steht im Präsidium, begreift die Verlogenheit, die Ausweglosigkeit der Situation – und applaudiert – 9 Minuten! 10 ! Er wirft sehnsüchtige Blicke auf den Sekretär, doch der wagt es nicht. Verrückt! Total verrückt! Sie schielen mit schwacher Hoffnung einer zum anderen, unentwegt Begeisterung auf den Gesichtern, sie klatschen und werden klatschen, bis sie hinfallen, bis man sie auf Tragbahren hinausträgt. Und auch dann werden die Zurückgebliebenen nicht aufgeben! … Und so setzt der Direktor in der elften Minute eine geschäftige Miene auf und lässt sich in seinen Sessel im Präsidium fallen. Und – o Wunder – wo ist der allgemeine, ungestüme und unbeschreibliche Enthusiasmus geblieben? Wie ein Mann hören sie mitten im der Bewegung auf und plumpsen ebenfalls nieder. Sie sind gerettet! Der Bann ist gebrochen! … Allein, an solchen Taten werden unabhängige Leute erkannt. Erkannt und festgenagelt: In selbiger Nacht wird der Direktor verhaftet. Mit Leichtigkeit werden ihm aus ganz anderem Anlass zehn Jahre verpasst. Doch nach Unterzeichnung des abschliessenden Untersuchungsprotokolls vergisst der Untersuchungsrichter nicht die Mahnung: „Und hören Sie in Zukunft nie als erster mit dem Klatschen auf!“
Alexander Solschenizyn. Der Archipel Gulag. Scherz Verlag: Bern 1974. (77-78)