Untergräbt der evangelikale Glaube die Religionsfreiheit?

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Ein Kopfstand in Sachsen
Warum der Satz über die Evangelikalen „Ein christlich-fundamentalistischer Glaube unterscheidet nicht zwischen religiöser Gewissheit und staatsbürgerlichen Freiheiten“ völliger Unsinn ist.
Die Autorin des Textes ‚Evangelikale in Sachsen‘ (Jennifer Stange. Evangelikale in Sachsen. Dresden: Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, 2014) macht viel Aufhebens Weiterlesen

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2.Petrus 2, 5 und hat die frühere Welt nicht verschont, sondern bewahrte allein Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben andern, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte;

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Der zweite Petrusbrief kennt drei Welten: die alte Welt vor der Sintflut, die heutige und die kommende Welt (3,13). Auch die alte Welt war Gottes Schöpfung, die er liebte; denn „er sah, daß sie sehr gut war“ (Gn 1,31).
Die Sintflut spielte offenbar im Denken des Apostels eine besondere Rolle, denn er nimmt nicht weniger als dreimal in seinen beiden Briefen Bezug auf dieses Ereignis (1. Petr 3,20; 2. Petr 2,5; 2. Petr 3,6). Noah … mit sieben andern heißt im griechischen Urtext eigentlich „Noah, die achte Person“. Die sieben anderen waren seine Frau, seine drei Söhne (Sem, Ham und Jafet) und deren Frauen (1. Mose 6,10.18).
Noah war ein rechtschaffener und frommer Mann (1. Mose 6,9), ein gehorsamer Knecht Gottes, der Erbauer der Arche (1. Mose 6, 13 – 22). Petrus setzt noch hinzu, dass er ein Prediger der Gerechtigkeit gewesen sei, der gegen die Schlechtigkeit und Verdorbenheit um ihn herum anpredigte. Nach der Sprache seiner Zeit war er ein Herold ein hoher Begleiter eines Fürsten, der Bote (nicht der Gesandte, der verhandeln darf!), der mit lauter Stimme die Anordnungen seines Herrn zur Geltung bringen muss, ohne einen Verhandlungsspielraum zu haben; so versteht sich Paulus (1. Tim 2,7; 2. Tim 1,11), der Herold und Apostel.
Noah stand gegen die ganze damalige Welt als Herold der Gerechtigkeit. Als fromm und ohne Tadel, mit Gott wandelnd, ist Noah in 1 Mo 6, 9 ausdrücklich gekennzeichnet. In Hebr 11, 7 bezeichnet auch Noahs Gerechtigkeit ausdrücklich als „Gerechtigkeit des Glaubens“ und stellt so Noah unmittelbar neben Abraham, der für die paulinische Rechtfertigungsbotschaft in Rö 4 die vorbildliche Gestalt ist. Zum Herold aber musste er notwendig werden, wenn er im Glaubensgehorsam gegen Gott mitten auf dem trockenen Land ein großes Schiff zu bauen wagte. Welches Aufsehen musste das erregen, mit welchen Fragen mag er bestürmt worden sein! In seiner Antwort musste er von den Sünden seiner Umwelt sprechen und von Gottes Gerechtigkeit und dem kommenden Gericht ebenso.
Der Ausdruck Gottlose (vgl. 2,6; 3,7; Jud 4.15.18), charakterisiert die Menschen der alten Welt mit einem Wort – ein Begriff, der verdeutlicht, dass unter ihnen absolut keine Verehrung, Anbetung oder Furcht Gottes zu finden war (vgl. Mat 24,11.24; 1Jo 4,1-3; 2Jo 7). Die frühen Kirchenväter benutzten das Wort für Atheisten und Häretiker.
Das Hauptgewicht von 2. Petrus 2,5 liegt auf der Tatsache, dass Gott sich nicht scheute, die vorsintflutliche Zivilisation und ihre Menschen, die frühere Welt … der Gottlosen, zu vernichten. Hoffen die falschen Lehrer zur Zeit des Petrus vielleicht, sie könnten dem göttlichen Gericht entgehen, weil sie so viele sind? Der Apostel tritt solchen irrigen Vorstellungen bei den falschen Lehrern selbst und auch bei denen, auf die sie es abgesehen haben, mit dem unwiderleglichen Hinweis entgegen, dass Gottes Gericht über das Böse nicht einmal vor der Vernichtung der gesamten Menschheit (bis auf acht Menschen) halt machte.

Areligiöses Pharisäertum

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„Es gibt zunächst ein gewisses areligiöses Pharisäertum, das zu vermeiden ich versuchen will. Als areligiöse Pharisäer bezeichne ich die Leute, die vorgeben, es sei eine Kleinigkeit, Christ zu sein, und die sich anschicken, im Namen eines nur von außen gesehenen Christentums mehr von den Christen zu fordern als von sich selbst. Ich bin in der Tat überzeugt, dass der Christ zu vielen Dingen verpflichtet ist, dass es aber einem Menschen, der selber diese Verpflichtungen ablehnt, nicht zusteht, sie einem anderen, der sie bereits erkannt hat, in Erinnerung zu rufen.
Zum zweiten möchte ich auch festhalten, dass ich mich nicht im Besitz irgendeiner absoluten Wahrheit oder einer Botschaft fühle und deshalb niemals vom Grundsatz ausgehen werde, die christliche Wahrheit sei eine Illusion, sondern nur von der Tatsache, dass ich ihrer nicht teilhaftig zu werden vermochte.
Nach diesem Bekenntnis fällt es mir leichter, meinen dritten und letzten Grundsatz auszusprechen.
Er ist einfach und eindeutig. Ich werde nicht versuchen, irgendetwas an meinen oder Ihren Gedanken zu ändern, um eine uns allen wohlgefällige Versöhnung der Standpunkte herbeizuführen. Vielmehr möchte ich Ihnen heute sagen, dass die Welt ein echtes Zwiegespräch nötig hat, dass das Gegenteil eines Dialogs ebenso gut Lüge heißt wie Schweigen und dass ein Zwiegespräch deshalb nur zwischen Menschen möglich ist, die das bleiben, was sie sind, und die wahr sprechen. Mit anderen Worten: die heutige Welt verlangt von den Christen, dass sie Christen bleiben. Albert Camus, Fragen der Zeit, S.65-66

Albert Camus  Aus einem Vortrag Der Ungläubige und die Christen, den er 1948 die er  im Dominikanerkloster von Latour-Maubourg hielt

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Hüten wir uns vor dem verführerischen Glanz der Arbeitswut

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Hüten wir uns vor dem verführerischen Glanz der Arbeitswut, vor den Augenblicken, in denen wir uns insgeheim sagen, wie wunderbar es doch ist, erschöpft zu sein im Werk des Herrn, davon, dass man sich zumindest ‘richtig ins Zeug gelegt’, ‘sein Bestes gegeben’ hat. Nein, es ist weit besser, ein paar unauffällige Dinge zu tun, aber nach Gottes Anweisung.Klaus Bockmühl

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Eine Gemeinde, die sich nicht auf die Seite der Armen stellt, Ungerechtigkeit anprangert und Gerechtigkeit öffentlich vertritt, hat keine Existenzberechtigung.

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Gemeinden sind nicht dazu geschaffen, dass redegewandte Männer sich am Sonntag erheben, Vorträge halten und ihr täglich Brot von ihren Bewunderern verdienen. Es geht um etwas ganz anderes. Stätten der Anbetung werden nicht gebaut, damit du dich bequem hinsetzen und dir etwas anhören kannst, das den Sonntag verschönt. Eine Gemeinde, die nicht wohltut in den Wohnhöhlen und Elendsvierteln der Städte, ist eine Gemeinde ohne jede Daseinsberechtigung. Eine Gemeinde, die nicht dem Heidentum entgegentritt, das Böse bekämpft, Irrlehren überwindet, Lüge ans Licht bringt; eine Gemeinde, die sich nicht auf die Seite der Armen stellt, Ungerechtigkeit anprangert und Gerechtigkeit öffentlich vertritt, hat keine Existenzberechtigung. Nicht für dich selber, liebe Gemeinde, bist du da, so wenig, wie Christus für sich selber da war. Sein Ruhm war es, dass er auf Ansehen und Würde verzichtete, und die Gemeinde wird ebenfalls ihren Ruhm darin finden, daß sie darauf verzichtet und es sich als eine Ehre anrechnet, die Ausgestoßenen zu sammeln und inmitten von Schmutz und Schlamm nach den kostbaren Perlen zu suchen, für die Jesus sein Blut vergoss. Seelen von der Hölle zu erretten und zu Gott zu führen -zur Hoffnung, zum Himmel -das ist ihr himmlischer Beruf. Dass sich die Gemeinden dessen immer bewusst wären! Lasst ihr die Bischöfe und die Prediger, lasst sie ihre Bischöfe und Prediger unterstützen und lasst um Christi willen alles ordentlich und anständig zugehen, aber sorgt dafür, dass das Entscheidende geschieht: die Bekehrung der Haltlosen, Unterrichtung der Unwissenden, Hilfe für die Armen, Aufrechterhaltung des Rechts, Überwindung des Unrechts und Abwehr aller Gefahren für Königtum und Krone unseres Herrn Jesus Christus. Charles Haddon Spurgeon
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“WIR WEICHEN NICHT!”

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Ein ”Zerstörer” der deutschen Marine ist in der Nordsee unterwegs. Plötzlich entdeckt die Besatzung ein Licht am Horizont und meldet es dem Kapitän. Dieser gibt einen Funkspruch durch: “Hier spricht der Kapitän des Zerstörers D186 Mölders der deutschen Marinestreitkräfte! Ändern Sie sofort ihren Kurs um 15° nach Osten- sie befinden sich auf Konfrontationskurs!” Kurze Zeit später kam ein Funkspruch als Antwort: “Nein – wir weichen nicht aus! Ändern SIE den Kurs um 15° nach Westen!” Der Kapitän ist erbost und funkt zurück: “Ich bin Kapitän eines Zerstörers der deutschen Marine – ändern Sie umgehend ihren Kurs!” Darauf die Antwort: “Ich bin einfacher Seemann – und als solcher fordere ich Sie auf IHREN Kurs zu ändern!”
Der Kapitän kann es kaum glauben! Nun wird er richtig zornig, er schnappt sich das Funkgerät und brüllt: “Hören Sie, hier spricht Fregattenkapitän Hubertus von Puttkamer, wir sind ausgestattet mit Lenkwaffen, Torpedos, Granatwerfern und Maschinengewehren – wenn Sie nicht umgehend ihren Kurs ändern, eröffnen wir das Feuer! Dies ist unsere letzte Warnung, bitte bestätigen Sie!”
Nach einer kurzen Pause kam langsam, aber bestimmt die Antwort: “Wir weichen nicht! Hier spricht der Leuchtturmwärter …”
Manchmal wäre es vielleicht auch im Leben gut, wenn wir uns überlegen ob wir nicht doch den Kurs unseres Lebensschiffes ändern sollten! Denn vielleicht steuern wir ja mit Volldampf geradewegs auf einen Leuchtturm zu.

Was der eine soziale Verantwortung empfindende Pietismus heute braucht, ist nicht Anpassung

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Was der eine soziale Verantwortung empfindende Pietismus heute braucht, ist nicht Anpassung – weder nach rechts noch nach links -, sondern Buße, Umkehr, so daß Gott für ihn wieder zum beherrschenden Faktor in Leben und Gesellschaft wird. Der Pietismus braucht daher – das gilt übrigens für die ganze Christenheit -, um der ideologischen Abhängigkeit zu entgehen, dringend eine an der Heiligen Schrift orientierte Sozialethik. Klaus Bockmühl

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