„In Christus“.

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Ein Ausdruck, den wir alle schon einmal gehört haben. Albert Schweitzer bezeichnete das „In-Christus-Sein“ als Hauptmysterium der Lehre des Apostels Paulus. Und Schweitzer musste es schließlich wissen. Als berühmter Theologe, Musiker und bedeutender Missionsarzt war der Elsässer einer der herausragendsten Deutschen des 20. Jahrhunderts. 1952 wurde ihm der Nobelpreis verliehen. In seinem 1931 erschienenen Buch Die Mystik des Apostels Paulus streicht Schweitzer den wichtigen Aspekt heraus, dass christliches Leben in Christus, nicht Gott-Mystik sei, sondern, wie er es selbst bezeichnet, Christus-Mystik. Weiterlesen

Daniel, Belsazar und die Frage nach der biblischen Prophetie (Teil II)

 Im ersten Teil dieses zweiteiligen Posts habe ich die These aufgestellt, dass die Datierung des Danielbuches leider nicht nur von der objektiven Bewertung der uns vorliegenden Zeugnisse (sowohl der im Danielbuch selbst enhaltenen als auch externen) abhängt, sondern ebenso von zuvor festgesetzten philosophischen Vorraussetzungen. Ich habe außerdem argumentiert, dass die Funde von Qumran eine Abfassung des Danielbuches vor 164 v.Chr. möglich machen. Man muss sich nun die Frage stellen, ob die späte Datierung nicht bloß ein Produkt der oben genannten philosophischen Vorraussetzungen ist und bei genauerer Betrachtung der Zeugnisse ggf. wieder verworfen werden muss?
Doch welche Zeugnisse liegen uns für eine mögliche Datierung des Danielbuches vor? Ich bin mir durchaus darüber bewusst, dass ich hier nur ein Schlaglicht auf die schon lange andauernde Diskussion über die Datierung des Buches werfen kann, möchte es aber dennoch versuchen einige Punkte zu benennen, die in der Diskussion immer wieder aufgeführt werden:
1. Die Aufzählung von Ben Sirach
In seiner Aufzählung berühmter Persönlichkeiten zählt der jüdische Autor Ben Sirach zwar die Propheten Jesaja, Hesekiel, Jeremia sowie die 12 kleinen Propheten auf, erwähnt Daniel allerdings nicht. Da man Ben Sirachs Werk auf etwa 180 v.Chr. datiert, schließen einige Wissenschaftler, dass Ben Sirach Daniel nicht gekannt hat, da es das Danielbuch damals wahrscheinlich noch nicht gab. Es sollte allerdings bemerkt werden, dass auch andere wichtige Persönlichkeiten israelitischer Geschichte wie z.B. Ezra nicht erwähnt werden. Das gesamte Argument funktioniert e silencio, argumentiert also allein auf der Grundlage der nicht-Erwähnung Daniels bei Jesus ben Sirach. Solche Argumente e silencio sind grundsätzlich schwierig und umstritten.
Gleichzeitig ist es wichtig an diesem Punkt darauf hinzuweisen, dass uns hier ein textgeschichtliches Problem vorliegt. Funde aus Kairo, die sogennante Kairo Geniza, deuten daraufhin, dass Ben Sirachs Werk ursprünlich Teile enthielt, die sich auf den hebräischen Text des Danielbuches bezogen. Ben Sirach zu unterstellen, dass er Daniel nicht kannte wird somit schwierig.
2. Der Historische Kontext des Buches
Anhänger einer späten Datierung des Danielbuches (Die sog. „Makkabäerhyopthese“ – Der Autor soll ein Jude zur Makkabäerzeit gewesen sein) gehen vor allem von dem Gedanken aus, dass der makkabäische Autor das Buch geschrieben hat, um den unterdrückten Juden zur Zeit der seleukidischen Oberherrschaft Hoffnung zu geben. Klar allerdings ist, dass der Autor ein enormes Wissen über Babylon zur Zeit Nebukadnezars gehabt haben muss:

  1. Der Autor nennt die Herrschaft Beltschazars in Daniel 7,1: Beltschazar wurde lange als Mythos abgetan, da es eigentlich bekannt war, dass der letzte König Babylons Nabonid, der Sohn Nebukadnezars, war. Doch Babylonische Aufzeichnungen selbst belegen, dass Beltschazar eine sekundäre Königschaft innehielt. Dies ist auch der Grund dafür, dass er Daniel nur den dritten Platz im Königreich anbieten konnte (Dan 5,29), da er selbst nur den zweiten innehielt. Schon in der Zeit Herodots (ca. 450 v.Chr.) aber schien der Name Beltschazars bereits vergessen worden zu sein.
  2. Dem Autor war bekant, dass die Babylonier mit Feuer (Dan 3,11) bestraften, die Perser diese Strafe allerdings verwarfen, da ihnen als Zoroastriern das Feuer heilig war, und stattdessen ihre Gefangenen den Löwen vorwarfen (Dan 6,7).
  3. Würde der Autor die Jüdische Gemeinde zur Zeit der Makkabäer adressieren, muss die Frage geklärt werden, warum Nebukadnezar und Kyrus nicht als Judenfeinde dargestellt werden, wo doch die Seleukiden die Juden aufgrund ihres Glaubens unterdrückten. Gleichzeitig drängt sich die Frage auf warum keine detailreichere Visionen über die Makkabäer und die Seleukiden selbst gegeben werden, obwohl doch die Verhältnisse in Babylon so exakt dargestellt werden.

3. Sprachliche Faktoren 
Einige Wissenschaftler sind sich sicher, dass die Sprache Daniels auf eine späte Verfasserschaft deutet:

  1. Im Text finden sich einige Griechische Lehnwörter, die Musikinstrumente bezeichnen. Einige Forscher sehen hier den Beweis für eine späte Datierung, da Griechisch erst mit Alexander dem Großen ca. 330 v.Chr. eine relevante Sprache für Babylon wurde. Hier muss bemerkt werden, dass mittlerweile klar ist, dass Griechische Söldner im Heer Nebukadnezars gedient haben. Außerdem finden sich ab dem 6.Jh.v.Chr. griechische Händler in den Häfen Palästinas und Syriens, die die dortige Aramäische Sprache beeinflusst haben (Die Griechischen Lehnwörter finden sich in dem Teil des Danielbuches, das auf Aramäisch verfasst ist). Von Elephantine (eine Nilinsel im Süden Ägyptens) sind aramäische Dokumente aus dem 5 Jh.v.Chr. bekannt, die bereits griechische Lehnworte enthalten.
    Gleichzeitig sollte die Frage gestellt werden, warum es eigentlich nur sehr wenig Lehnwörter aus dem Griechischen im Danielbuch gibt. Wäre das Buch nach 200 Jahren Hellenisierung des vorderen Orients geschrieben worden (also zur Zeit der Makkabäer) würde man doch wesentlich mehr griechische Worte erwarten?
  2. Das Aramäisch des Danielbuches soll auf eine späte Abfassung deuten, da es den Dialekt in Syrien-Palästina wiederspiegelt und daher nicht in Babylon geschrieben worden sein kann. Auch hier muss gesagt werden, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Das Aramäisch des Danielbuches reflektiert das „Reichsaramäisch“ aus Babylon, welches im 6. und 5.Jh. als Verkehrssprache des gesamten Orients fungierte.
    (vgl.:  Archer, Gleason, A Survey of Old Testament Introduction, Chicago 2007; und: Miller, Stephen, Daniel, Broadman&Holman, 1994.)

Der Mensch des 20. Jahrhunderts verlor eine sinnvolle Welt und ein Selbst, das in Sinnbezügen aus einem geistigen Zentrum heraus lebt.

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Der Mensch des 20. Jahrhunderts verlor eine sinnvolle Welt und ein Selbst, das in Sinnbezügen aus einem geistigen Zentrum heraus lebt. Die vom Menschen geschaffene Welt der Objekte hat den, der sie schuf, in sich hineingezogen, und in ihr hat er seine Subjektivität verloren. Er wurde zum Opfer seiner eigenen Produkte. Aber der Mensch weiß noch, was er verlor und beständig verliert. Er ist noch Mensch genug, um seine Entmenschlichung als Verzweiflung zu erfahren. Er weiß keinen Ausweg, aber er versucht, sein Menschsein dadurch zu retten, daß er diese Situation »ohne Ausweg« zum Ausdruck bringt. Er reagiert mit dem Mut der Verzweiflung, dem Mut, diese Verzweiflung auf sich zu nehmen und der radikalen Drohung des Nichtseins zu widerstehen durch den Mut man selbst zu sein. Jeder Analytiker der gegenwärtigen existentialistischen Philosophie, Kunst und Literatur kann deren zweideutige Struktur aufzeigen: eine Sinnlosigkeit, die zur Verzweiflung treibt, ein leidenschaftliches Aussprechen dieser Situation und der erfolgreiche oder erfolglose Versuch, die Angst der Sinnlosigkeit in den Mut man selbst zu sein hineinzunehmen.
Der Mut zum Sein Paul Tillich Seite 141

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Gib dich nicht mit dem Oberflächlichen zufrieden

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  • Grabe tief und lebe tief – gib dich nicht mit dem Oberflächlichen zufrieden.
  • Sei vorbereitet auf Widerstand und Gegenwind – auch aus den eigenen Reihen.
  • Suche Gemeinschaft mit Menschen die deine Vision teilen.
  • Der Herr wird mit dir sein, dich segnen und gebrauchen.  J.I. Packer
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Daniel, Belsazar und die Frage nach der biblischen Prophetie (Teil I)

Die Entstehung des Danielbuches (oder die letzte Redaktion) in einem Zeitraum zwischen ca. 167.v.Chr. und ca. 164.v.Chr. zu vermuten ist in den meisten universitären Disziplinen, die sich mit dem Danielbuch und/oder dem Alten Orient beschäftigen, gängiger Konsens geworden. Die jüdisch-christliche Tradition schreibt das Buch allerdings Daniel, einem Juden im babylonischen Exil des jüdischen Volkes (585-515.v.Chr.) zu. Schon die Qumran-Essener, eine jüdische Gruppe, die ein asketisches Leben in der Wüste führten, haben Daniel als Autor des Buches anerkannt. Was daran besonders ist? Dafür sei zunächst eine kurze Vorbemerkung zur Zeit der Makkabäer gemacht, die später noch einmal sehr wichtig werden soll. Weiterlesen

2.Petrus 1, 20 Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung ist.

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In den letzten zwei Versen des Kapitels betont Petrus, dass die prophetischen Schriften von Gott kommen, und nicht von Menschen, dass sie also göttlich inspiriert sind.
Auch die Falschlehrer berufen sich auf das prophetische Wort der Heiligen Schrift (3,16). Petrus beharrt darauf, daß die Schrift nicht aus Privatmeinungen besteht, sondern daß sich Gott durch den Heiligen Geist darin den Menschen offenbart hat und daß die Schriftauslegung daher nicht von irgendwelchen Privatansichten abhängen darf, sondern stets von dem gleichen Heiligen Geist geleitet sein soll, der gelehrte Männer leitete, die Jesus Christus ergeben waren, und der noch immer in der Kirche wirksam ist.
Auch sonst ist mit der „Schrift“ das AT gemeint (Joh 2,22; Joh 5,39; Joh 13,18; 1. Petr 2,6; ) oder das AT heißt „die Schriften“ (Mt 21,42; Lk 24,27). Sowohl Lukas als auch Paulus gebrauchen Einzahl und Mehrzahl wechselweise (Apg 1,16 -17,2.11; Apg 18,24; oder Röm 4,3; Röm 1,2; Röm 9,17; Röm 15,4; Röm 16,26; oder Gal 3,8; 2. Tim 3,16; 1. Kor 15,3). Der Umfang der Schriften, die zum AT gehören, d. h. der Kanon des AT wurde im Judentum vom Synhedrium, dem Hohen Rat, erst auf der Synode von Jabne um 90 n. Chr. festgelegt.
Ohne Erleuchtung durch den Hl. Geist können wir die Hl. Schrift nicht verstehen.
Petrus geht es hier nicht um die Interpretation der Bibel, sondern vielmehr um den Ursprung der Schrift, aus welcher Quelle sie stammt. Es waren die falschen Propheten, die eigene Ideen entfalteten und von sich gaben. Doch kein Teil von Gottes Offenbarung wurde aus einer menschlichen Quelle offenbart oder verkündet oder von den Propheten aus eigenem Denken und ohne Hilfe von außen erdacht (s. V. 21).

Wie man Künstler in der Gemeinde entmutigt

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Viele christliche Künstler leben zwischen zwei seltsamen Welten. Ihr Glaube an Christus erscheint vielen ihrer befreundeten Künstler befremdlich. Fast so befremdlich, wie ihre Berufung zum Künstler einigen ihrer Freunde in der Gemeinde erscheint. Trotzdem haben Christen, die zum zeichnen, malen, bildhauern, singen, schauspielern, tanzen oder Musik machen berufen sind, außergewöhnliche Möglichkeiten, Gott durch ihre tägliche Arbeit zu ehren und die Gnade, Schönheit und Wahrheit des Evangeliums zu bezeugen. Wie können Pastoren (und Gemeinden) Christen mit künstlerischer Begabung in ihrer doppelten Berufung als christliche Künstler ermutigen? Weiterlesen