Die Zehn Gebote einmal anders

1.) Ich bin die Schule, Dein Lernort – Du sollst keine anderen Lernorte neben mir haben, Nachhilfe und Hausaufgabenhilfe sind meine Beichtstühle, die Hoheit über die Lehre bleibt bei meinen Priestern.
2.) Du sollst Dir kein Bildnis machen. Ich verändere meine Form je nach Bedarf, so bin ich unangreifbar und jede Diskussion kann mit einem „Das kannst Du doch nicht verallgemeinern“ abgewürgt werden.
3.)Gründe keine Privatschule (oder sogar paganes Homeschooling!)
4.)Fülle Deine ganze Freizeit mit dem Denken über mich an.   Hausaufgaben und Tests lassen Dich immer nach meinem Stoff streben.
5.)Du sollst Vater Staat und Mutter Schule ehren. Durch sie bist Du geistig geboren und wirst auf das Leben vorbereitet.
6.)Zerreiße nie Dein Zeugnis
7.)Dein Lehrer ist Dein Lehrer, ersetze ihn nicht durch ein Buch, ein Video, Wikipedia oder sonstige Fremd. Finde die Schule nicht langweilig oder den Lehrplan Quatsch.
8.)Du sollst nicht abschreiben. Das Wissen Deines Nachbarn ist sein Wissen.
9.)Du sollst nicht die Autoritäten anlügen – auch nicht um Deinen Nächsten zu schützen – und die Strafe akzeptieren. Wenn Du später erwachsen bist, darfst Du auch nur die Aussage verweigern, sobald es Autoritäten deiner Berufsgruppe erlauben.
10.)Du sollst an dem von der Schule zugewiesenen Platz in der Gesellschaft bleiben. Ziehe nicht den Beschluss der Schule in Frage – suche die Schuld stets bei Dir selbst (zur Not nimm einen Motivationspsychologen dafür).
http://freiebildung.wordpress.com/2009/10/18/die-zehn-gebote-fur-den-modernen-wissenschaftlichen-atheisten/

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Sören Kierkegaard

Artikelreihe – Sören Kierkegaard

Ron Kubsch hat auf TheoBlog eine bemerkenswerte Artikelreihe (”Kierkegaards Sprung”) über den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard (1813-1855) veröffentlicht. Er schreibt einleitend:

“Über den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard (1813-1855) gibt es sehr viel zu sagen. Er hielt sich für ein Ausnahmetalent (und war es auch). Er führte ein furchtbar verwirrtes Leben. Er misstraute allem, was vor ihm in der Philosophie behauptet worden war. Er verlagerte das Denken vom Allgemeinen und Objektiven weg in das wirkliche Leben des Einzelnen. Und er erklärte den Menschen in den protestantischen Kirchen, was es bedeutet, an Jesus Christus ”ºentschieden”¹ zu glauben. Ich will hier über Kierkegaard nur wenig sagen. In einer kleinen fünfteiligen Reihe werde ich mich mit seinem »Sprung« auseinandersetzen.

  1. Das kurze Leben eines Genies
  2. Der Sprung als leidenschaftliche Entscheidung
  3. Wider die leidenschaftslose Theologie
  4. Die drei Ebenen des Glaubens
  5. Dürfen Christen ihren Glauben durchdenken?

Ich verzichte bei den einzelnen Blogbeiträgen auf die Angabe von Quellen, werde aber später das Skript mit den Literaturangaben zur Verfügung stellen.

Kierkegaards Sprung (Teil1)

Kierkegaards Sprung (Teil2)

Kierkegaards Sprung (Teil3)

Kierkegaards Sprung (Teil4)
Kierkegaards Sprung (Teil 5)

Hoffnung

„Hoffnung sei nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgehe, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgehe.“ Václav Havel.

Das sollten wir Männer wirklich tun

„Männer müssen sich gegen ihre sinnlose Erniedrigung wehren. Zudem bin ich zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird. Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren, und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.“
Autorin ist Doris Lessing, Schriftstellerin Feministin, Kommunistin, Individualistin Nobelpreisträgerin TheGuardian, 14. August 2001!

abgebrochen…

Liebe Besucher, aufgrund der emotionalen Belastung, die das erneute Erleben der Zelle für Carl-Wolfgang Holzapfel bedeutete, sah er sich dazu gezwungen, die Kunstaktion trotz der großen Resonanz abzubrechen. Wir bedauern das verfrühte Ende des Projekts, bitten um Verständnis und möchten uns bei allen Besuchern und Unterstützern bedanken.

http://www.stasi-live-haft.de/

Die 24/7 Haft-Aktion

Was geschah mit DDR-Bürgern, die sich offen gegen die SED-Diktatur stellten? Wohin wurde man gebracht, wenn die Staatssicherheit unschuldige Bürger festnahm?
Im Jahr 2009 – 20 Jahre nach dem Mauerfall – erinnert sich kaum jemand an die Schattenseiten der DDR-Vergangenheit. Viele Menschen traten bereits lange Zeit vor dem Mauerfall für Demokratie und Menschenrechte in der DDR ein und zahlten dafür einen hohen Preis: Gefangenschaft, stundenlange Verhöre und entwürdigende Haftbedingungen. Dafür dominieren in diesen Tagen die Bilder über die bewegenden Tage vom Herbst 1989. In zahlreichen Berichten und Reportagen werden Flüchtlinge in der Prager Botschaft oder tanzende Menschen auf der Berliner Mauer gezeigt.
Franziska Vu und Carl-Wolfgang Holzapfel wollen mit dieser Kunstperformance auf das Schicksal der unzähligen politischen Häftlinge in der DDR aufmerksam machen. Vom 29. Oktober bis 5. November 2009 ist Carl-Wolfgang Holzapfel wieder in einer Zelle der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen gefangen. Während dieser Zeit überträgt eine in der Zelle installierte Webcam seinen „Haftalltag“ rund um die Uhr ins Internet (ausgenommen Wasch- und Toilettengang). Auch die Haftbedingungen sind so realitätsgetreu wie möglich: drei Mahlzeiten pro Tag durch die Essensluke, nachts bleibt das Zellenlicht angeschaltet.
Die Fotografin Franziska Vu begleitet die Haftaktion und fertigt dazu eine fotografische Arbeit an. Diese wird später als Fotoausstellung angelegt und an verschiedenen Orten präsentiert.