Wie empfange ich den Heiligen Geist?

1. Die Relevanz dieser Frage
„Wer Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein“, sagt Paulus in Römer 8,9. Wer Christus angehört, hat den Heiligen Geist, und nur derjenige, der den Geist Christi hat, hat wirklich teil an Christus. Es ist daher einsichtig, daß der Heilige Geist im Blick auf die Teilhabe am Heil eine wesentliche Rolle spielt. Es herrscht jedoch eine nicht geringe Unklarheit über die Art und Weise, in der der Heilige Geist zum Menschen kommt, und vielfach sind diesbezüglich falsche Vorstellungen erkennbar. In dieser Schriftstudie soll daher untersucht werden, auf welche Weise der Heilige Geist zum Menschen kommt. Wir beschränken uns dabei auf das Kommen des Heiligen Geistes im Zusammenhang der Zueignung des Heils. Andere Wirkweisen des Heiligen Geistes, die sich nicht auf die Zueignung und Anwendung des Heils beim Menschen beziehen, werden nur am Rande erwähnt. Wir werden dabei die ganze Schrift befragen, nicht nur das Neue Testament, denn erst auf dem Hintergrund des Alten Testaments wird erkennbar, was das neutestamentliche Kommen des Heiligen Geistes beinhaltet. Wir werden dabei sehen, daß der Heilige Geist im Alten wie im Neuen Testament durch das Wort zum Menschen kommt. Weiterlesen

Der Heilige Geist macht lebendig

Diese Macht tritt oft bis zum Fürchten nahe. Dabei ist der Heilige Geist die „dienende“ Person der Gottheit: Er will nur Jesus verherrlichen, seine Worte dem einzelnen persönlich zuwenden, ihm die Vergebung übermitteln und Gottes Liebe groß und verpflichtend ins Leben stellen. Selten wird Jesus so herrlich und die Liebe des Vaters so groß wie bei einer Erweckung; das Kreuz als Versöhnungsstätte und das offene Grab als Zeuge des Lebendigen werden leuchtende Wirklichkeiten. So ist Erweckung in hervorragendem Maße Wirksamkeit des Heiligen Geistes. So wie Christus durch den Geist Gottes lebendig gemacht wurde, so werden auch die vielen geistlich Toten durch diesen Geist lebendig gemacht. Er kommt von oben als unmittelbare Gabe Seiner Hand. Wie sich die Taube auf Jesus herablässt, so lässt sich der Heilige Geist auf die Menschen herab. Er ist alles andere als eine psychologisch herangezüchtete Erscheinung. Man wird des Geistes nicht teilhaftig ohne Buße und ohne den Sohn Gottes. Dr. O. Riecker

Zwischenmenschliche Beziehungen aus biblischer Sicht

Männlicher Chauvinismus
Feminismus
Wenig überzeugende christliche Alternativen
Die Rückkehr zur streng Rollenverteilung
Die evangelikale Frauenbewegung
Voreheliche Beziehungen
Die biblische Alternative
Der Selbstwert des einzelnen
Allgemeines Priestertum aller Gläubigen
Die biblische Ordnung
Einander dienen als Angelpunkt aller Beziehungen
Unverheiratete und Sexualität

Wie sollen sich unsere zwischenmenschlichen Beziehungen als Ehepartner oder Unverheiratete in einer von Chauvinismus und Feminismus geprägten Kultur nach biblischem Muster gestalten?

Männlicher Chauvinismus
In der Vergangenheit, zum Teil noch in der Gegenwart, ging man allgemein von einem starren Rollenverhalten der beiden Geschlechter aus. Vom Mann wurde erwartet, der außer Haus tätige Ernährer zu sein, während die Arbeit der Frau auf das Haus beschränkt blieb, so daß ihre einzige Aufgabe Kindererziehung und Haushaltsführung war. Zweifellos sind dies an sich wichtige Aufgaben, aber unsere stark chauvinistisch geprägte Gesellschaft betrachtete sie eher geringschätzig und eines Mannes nicht würdig. Auch hinsichtlich lediger Frauen setzte erst langsam ein Umdenkungsprozess ein, da sie oftmals als unausgefüllt und offen für sexuelle Abenteuer betrachtet wurden. Eheliche Untreue wog bei Frauen schwerer als bei Männern, ohne daß dies als doppelte Moral galt. In der Vergangenheit fehlten gleiche berufliche Chancen und gleicher Lohn völlig. Selbst in einigen westlichen Ländern scheut man noch davor zurück, Frauen politische Verantwortung zu übertragen. Einige Kulturen (z.B. im Islam) gingen zum absoluten Extrem, in dem sie ihre Frauen versteckten. Geprägt vom männlichen Chauvinismus erwartet unsere Gesellschaft vielfach auch, daß die Frau neben ihrer Berufstätigkeit die Doppelbelastung von Familie und Haushalt bewältigt. Es ist keine Seltenheit, daß beide nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen, der Mann ohne lang zu überlegen, auf sein Recht, Feierabend zu haben, pocht, den aber die Frau dazu nutzen muß, mit Hochdruck Liegengebliebenes im Haushalt aufzuarbeiten. Weiterlesen

Spielverderber oder Lebensretter

Ob ich die 10 Gebote als Spielverderber oder als Lebensretter empfinde, tut zuerst einmal nichts zur Sache. Wichtiger ist die Absicht des Schreibers. Wozu wurden die 10 Gebote aufgeschrieben? Zum spielverderben oder lebenretten? Die Antwort auf diese Frage findet sich ganz offensichtlich im Bibeltext. Wenn wir nämlich das Kapitel mit den 10 Geboten von Beginn weg lesen, steht da: „Ich bin der Herr dein Gott, der ich dich aus Aegyptenland aus der Knechtschaft, geführt habe.“ Die 10 Gebote wurden einem Volk anvertraut, das soeben aus dem Sklavendienst befreit wurde. Ihr Ziel ist es, die Freiheit zu bewahren und nicht in eine neue Knechtschaft zu führen.

http://gotteskuss.blueblog.ch/10-gebote/spielverderber-oder-lebensretter.html

Was ist Wahrheit?

Inhalt
Vorwort
Der Ernst der Situation
Erklärung der Situation
Biblische Wahrheit
Östlicher Mystizismus
Warum zum Osten
Das unterschiedliche Gottesbild
Das unterschiedliche Menschenbild
Die unterschiedlichen Wege zur Erlangung des Heils

Vorwort
Das Thema, das wir behandeln, ist eigentlich sehr alt. Es geht zurück auf eines der ältesten Gespräche, die unsere Kultur kennt, nämlich das Gespräch zwischen Pilatus und Jesus, wo Jesus sagt: «Ich bin dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen.» Darauf antwortete Pilatus: «Was ist Wahrheit?» Und mit dieser Hauptfrage wollen wir uns hier befassen. Schon die Tatsache, daß ich diese Frage stelle, hat für uns im 20. Jahrhundert bereits etwas Anstößiges. Pilatus hat ja diese Frage nicht mit all zu großem interesse gestellt, sondern mit innerer Ablehnung, manche sagen sogar, mit gewisser Müdigkeit und Zynismus, und damit das Gespräch mit Jesus beendet. Nach seiner Frage «Was ist Wahrheit?» ist er sofort weg gegangen. Wir im 20. Jahrhundert sind so weit wie Pilatus damals. Vielleicht sind wir sogar einen Schrift weiter, denn es gilt in der Welt der Wissenschaft und an unseren Universitäten fast als unanständig, offen über die Frage «Was ist Wahrheit?» zu reden. Es ist aus praktischen, aber auch aus wissenschaftlichen. Gründen unanständig. Aus praktischen Gründen, weil man Angst hat vor Wahrheitsfanatikern. Sobald man heute an der Universität oder wo immer über Wahrheit spricht, wird man für einen neuen Ayatollah Khomeiny gehalten. Und man weiß, wie Khomeiny auch über die Wahrheit redete und Tausende von Mitmenschen ins Gefängnis warf und in den Tod trieb. Man wird dann so gleich daran erinnert, daß wir im Christentum auch solche Khomeinys gehabt haben. Denken wir nur an die Kreuzfahrer, an die Inquisition und an die vielen Kriege, die im Namen des Christentums geführt wurden. Es sind vor allem die Feinde des Christentums, die uns daran erinnern. Es gibt also Gründe genug, um beispielsweise das Reden über das Christentum als Wahrheit zu vermeiden. Es sind aber nicht nur praktische und historische Gründe, die es schwierig machen, über die Wahrheit zu sprechen. Es gibt auch wissenschaftliche Ein wände. Wir leben doch nach Kant. Und hat Kant uns nicht unwiderlegbar dargestellt, daß der Mensch nur über seine eigene Subjektivität etwas mit Sicherheit sagen kann? Das Ding an sich ist doch unkennbar; und das heißt: Die Wirklichkeit an sich ist unkennbar. Das hat dazu geführt, daß heute jede Betonung objektiver Wahrheit verdächtig geworden ist. «Was ist objektiv?» wurde man heute mit einer Variante auf Pilatus‘ Frage antworten.
Ich möchte nun in drei Punkten diese Dinge der Skepsis des modernen Menschen und seinen Zweifel an der Wahrheit besprechen:
1. Den Ernst der Situation.
2. Eine nähern Erklärung der Situation, wobei der Unterschied zwischen dem christlichen und dem modernen Wahrheitsbegriff gezeigt wird.
3. Den aktuellen östlichen Mystizismus näher untersuchen. Weiterlesen

Bei Gott sind wir so und so in bester Gesellschaft.

Kain erschlug seinen Bruder Abel, und Gott nahm ihn in Schutz.

Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten und lag betrunken in seinem Zelt.

Abraham log, und Gott segnete ihn.

Sarah lachte über Gottes Verheißung, und Gott erhörte ihr Gebet.

Jakob war ein listiger Betrüger, und Gott versprach ihm Bewahrung auf allen seinen Wegen.

Mose war ein Mörder, und Gott machte ihn zum Führer seines Volkes.

Simson war ein Geweihter Gottes, erschlug aus Wut dreißig Männer, gab seine Frau einem anderen und nahm sich eine Geliebte.

Rahab war eine Prostituierte, und Gott bewahrte sie und ihre Familie.

David war ein Ehebrecher, Mörder und Lügner, und Gott ließ ihn sein Haus, den Tempel bauen.

Elia war lebensmüde, und Gott stärkte ihn.

Jeremia verfluchte den Tag seiner Geburt, und Gott gebrauchte ihn.

Jona lief davon, und Gott ließ ihn in Ninive sein Bote sein.

Zachäus war ein kleiner Mann und großer Gauner, und Jesus kehrte in seinem Haus ein.

Judas verriet seinen Herrn, und Jesus gab ihm das Abendmahl.

Paulus verfolgte die Christen, und Jesus ließ ihn das Evangelium nach Europa bringen.

Sie sind alle Sünder wie sie im Buche stehen, und zugleich von Gott geliebt, wie es im Buche steht, in der Bibel.

Effektives Zeitmanagement

Steine, Kiesel, Sand

Ein Professor lehrte über Effektives Zeitmanagement. „Wir werden“, kündigte er an, „ein Experiment durchführen.“ Er stellte ein großes Glasgefäß auf den Tisch und füllte es sorgfältig mit Steinen, die er aus einem Karton entnahm. Schließlich war das Glas bis oben mit Steinen gefüllt. Er fragte seine Studenten: „Ist das Glas voll?“ Die einhellige Antwort war natürlich: „Ja.“ Er machte eine Pause und fragte: „Wirklich voll?“ Er holte einen Beutel mit Kies unter dem Tisch hervor und goss den Inhalt in das Glas, wobei er es leicht schüttelte. Die Kiesel bewegten sich zwischen den größeren Steinen hindurch nach unten und füllten nach und nach die Zwischenräume. Schließlich fragte der Professor: „Ist das Gefäß voll?“ Wiederum antworteten die Studenten: „Ja.“ Nun brachte der Professor einen Beutel Sand aus seiner Aktentasche zum Vorschein und ließ die feinen Körner in das Gefäß rieseln. Der Sand füllte die verbliebenen Lücken zwischen Kieseln und Steinen. Wieder seine Frage: „Ist das Glas voll?“ Nun war wirklich kein Platz mehr in dem Gefäß. Also war die Antwort: „Ja.“ Der Professor fragte, welche Lektion man aus dem Experiment lernen könne. Einer der Studenten meinte: „Egal, wie viel wir zu tun haben, es gibt immer noch Zeit für weitere Dinge. „Der Professor lächelte. „Nein, das ist nicht richtig. Stellen Sie sich vor, die Steine wären die wichtigsten Dinge in Ihrem Leben: Liebe, Gesundheit, Familie, Freunde… – und die Kiesel wären ebenfalls wichtig, aber nicht so bedeutend wie die Steine. Der Sand, das sind die unwichtigen, nebensächlichen Dinge.“ Er machte eine Pause und fuhr fort: „Wenn Sie nun zuerst den Sand in das Gefäß füllen, bleibt nie und nimmer Platz für die wichtigen Dinge. Also stellen Sie fest, was in Ihrem Leben die Steine und die Kiesel sind und füllen Sie die zuerst in den Krug. Der Rest ist nur Sand.“ Deshalb vergesst nicht, euch die Frage zu stellen: ” Was sind die grossen Steine in meinem Leben?”