Echte Problemlösung

„Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht besiegen; nur Licht kann das. Hass kann Hass nicht besiegen; nur Liebe kann das.“ Martin Luther King (1929-1968)
Die meisten Konflikte im öffentlichen wie auch im privaten Leben beruhen auf Gegenseitigkeit. Spricht man allerdings nur mit einer der beiden Parteien, dann kann schnell der Eindruck entstehen, die Rolle von Täter und Opfer seien klar verteilt. Wer allerdings genauer hinschaut merkt schon bald, dass vom Informationsgeber hier und da etwas weggelassen oder deutlich geschönt wurde. Ein böses Wort gibt das andere, eine Unterstellung wird mit einer anderen beantwortet. „Wie du mir, so ich dir“, wird das gemeinhin genannt. Auch im Alten Testament scheint dieses Prinzip zu gelten, wenn Gott dort anordnet: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ (2.Moese 21, 24) Historisch korrekt sollte diese Anweisung allerdings eher den rachsüchtigen Zeitgenossen bremsen, der für ein ausgeschlagenes Auge, den Täter gerne langsam bis zum Tode gefoltert hätte. Eine Aufforderung, einen Täter unbedingt körperlich schädigen zu müssen, ist hier von Gott freilich nicht gemeint.
Im Konflikt der Staaten scheint es manchmal nicht anders zu gehen. Diktatoren und Aggressoren lassen sich eben selten allein durch gute Worte besänftigen oder zu politischen Lämmern umerziehen. Insofern kann es zeitweilig durchaus sinnvoll sein, Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten. Die meisten islamistischen Terroristen beispielsweise scheinen nichts Anderes als Gewalt zu verstehen, wie Israel und zahlreiche andere Staaten des Nahen Osten in den vergangenen Jahrzehnten schmerzlich erfahren mussten. Tatenlosigkeit oder nette Ansprachen wurden von den Fanatikern zumeist als Schwäche ausgelegt, die dann zu weiteren Anschlägen motiviert, weil man irrtümlich den nahen Sieg vor Augen hat. Und doch war Gewalt immer nur das zweitbeste Mittel, immer nur eine kurzzeitige Lösung. Der Gegner hielt sich an die erzwungene Ruhe immer nur solange, bis er sich stark genug fühlte wieder zuschlagen zu können. Jede gewalttätige Antwort von Polizei oder Militär produzierte gewöhnlich neue Gründe eines Hasses, der das Denken einer weiteren Generationen vergiftete. Und tatsächlich läuft es auch bei internationalen Konflikten nach dem Muster: „Vor soundso viel Jahren habt ihr an uns dieses Unrecht begangen. Das müssen wir jetzt wieder korrigieren.“ Wer lange genug sucht findet in der Geschichte immer irgendeinen Grund, seinen Nachbarn zu hassen und zu bekämpfen. Immer hat leider irgendein Vorfahre irgendetwas Böses getan; auf beiden Seiten allerdings.
Vor diesem, scheinbar so ausweglosen Kreislauf von Aggression und Gegenaggression, wirkt Martin Luther Kings Kampf gegen die Rassentrennung wie ein Wunder. Vielleicht war sie das im Kern auch wirklich. Im krassen Unterschied vom Gesetz der Gewalt und Gegengewalt, setzten diese Männer auf Gnade, Vergebung und Friedfertigkeit. Nach biblischen Prinzipien wollten sie „lieber Unrecht leiden als Unrecht tun“ (1.Petrus 2, 19f.; 3, 8f.). Andernorts ruft schon Jesus dazu auf, den Feind zu lieben, statt ihn zu hassen, selbst wenn man eine gute Begründung dafür hätte (Matthäus 5, 44).
Das Böse kann letztendlich nur durch Gutes aus dem Weg geräumt werden. Damit machte Gott auch gleich den Anfang. Die schweren Vergehen und Verachtungen ihm gegenüber wollte er nicht mehr allein mit Strafe beantworten, sondern mit Liebe. Liebend machte er sich auf die Suche nach orientierungslosen, wenig liebenswerten Menschen, als diese „noch seine Feinde waren“ (Römer 5, 10). Das ist der erste, entscheidende Schritt. Noch lange nicht ist damit einfach alles gut in dieser Welt. Aber es ist ein Anfang. Martin Luther King, der weltbekannte Kämpfer für die Rechte der Afroamerikaner, war überzeugt von Gottes Strategie und setzte deshalb darauf, dass nur die Liebe den Hass langfristig besiegen kann; im öffentlichen wie auch im privaten Leben. Michael Kotsch FB

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Heinrich Heine: Meine Erleuchtung

In der Vorrede zur 2. Auflage der Geschichte der Religion und Philosophie gibt der deutsche Dichter Heinrich Heine Auskunft, wie er zu Gott zurückfand. Er wies neugierige Fragen zu seiner Bekehrung ab, gibt jedoch eine Antwort, die es in sich hat. Er schrieb 1852 in Paris (zitiert aus: W.R. Brauer, Heinrich Heines Heimkehr zur Gott, 1981, S. 32, das Zitat ist auch hier zu finden):
In der Tat, weder eine Vision, noch eine seraphitische Verzückung, noch eine Stimme vom Himmel, auch kein merkwürdiger Traum oder sonst ein Wunderspuk brachte mich auf den Weg des Heils. Ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches. — Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das werkeltägig und anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die segnend und gütig uns anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen, und mit der Brille auf der Nase — und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug und Recht nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.
https://theoblog.de/heinrich-heine-meine-erleuchtung/34048/

Das Evangelium

Da scheiden sich die Geister

Vorsicht: Hier geht es um die meistgehasste Nachricht der Welt! Die Nachricht von Jesus Christus – auch Evangelium genannt – ist nicht Friede-Freude-Eierkuchen. Seit es sie gibt, scheiden sich an ihr die Geister. Für die einen ist das alles Humbug oder einfach eine schöne Geschichte. Andere behaupten, die Nachricht von Jesus habe ihr Leben umgekrempelt. Ja, sie schwärmen regelrecht von diesem Jesus. Noch steiler: Es gibt Menschen, die meinen, man müsse diese Nachricht aus der Welt schaffen, weil sie angeblich manipuliert. Aber es gibt auch Menschen, die bereit sind, diese Nachricht mit ihrem eigenen Leben zu verteidigen. Was macht das Evangelium so besonders? Laut dem christlichen Apostel Paulus ist das Evangelium Gottes Kraft und rettet jeden, der ihm glaubt.[1]

Was ist das für eine Nachricht?

Die verdrängte Wirklichkeit: Gott

Gott lässt sich weder beweisen noch wegdiskutieren. Er stellt sich einfach vor. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und sein göttliches Wesen sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen.[2] [clickToTweet tweet=“#Gott lässt sich weder beweisen noch wegdiskutieren. Er stellt sich einfach vor. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige #Macht und sein göttliches Wesen sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. #darumostern“ quote=“Gott lässt sich weder beweisen noch wegdiskutieren. Er stellt sich einfach vor. Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und sein göttliches Wesen sind seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen“]

Niemand kann sich entschuldigen, Gott habe sich ihm nicht gezeigt. Ich muss nicht erst in den Dschungel, um die Natur zu sehen. Der Sternenhimmel spricht deutlich von Gottes Größe.
Gott ist ohne Anfang und ohne Ende.[3] Stell dir vor, du bist ein Superhirn, das genialste der Welt. Selbst wenn du dich komplett verausgabst und an die Belastungsgrenze gehst – Gott wirst du mit dem Verstand nie ganz begreifen. Aber es gibt einen Weg, auf dem du Gott näher kommen kannst: Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt.[4]

Auf Gottes Befehl hin wurde die Bibel verfasst. Sie beschreibt Gott als Geist. Er ist nicht an Ort und Zeit gebunden, sondern ewig, unveränderlich. Er ist von nichts und niemandem abhängig, sondern allmächtig. Durch ein einziges Wort von ihm sind ganze Galaxien entstanden. Er ist absolut gut und gerecht. Gott ist Liebe in Person. Er ist heilig, d.h., Gott ist unvereinbar mit dem Bösen. [5]

Der Gedanke an Gott kann unbequem sein. Wenn die Welt sich nach Gottes Plan dreht, kann ich nicht einfach tun und lassen, was ich will. Deshalb könnte ich auf die Idee kommen, Gott zu ignorieren. Einfach so zu tun, als gäbe es ihn nicht. Was ich dabei nicht vergessen darf: die Realität ändert sich dadurch nicht. In Wirklichkeit ist Gott nicht nur der Bestimmer. Nein, er hat das Leben selbst erfunden! Er hat den Plan. Er weiß, wo es langgeht, wie alles läuft.

Weil er es gut meint, gibt Gott den Menschen Anweisungen und Prinzipien, die das Leben erst lebenswert machen. Ob sie eingehalten werden, steht auf einem anderen Blatt …

Faktor Mensch

Gottes Lebensregeln sind den Menschen bekannt. Das zeigt sich auch an der Stimme des Gewissens und an widersprüchlichen Gedanken, die einerseits anklagen und andererseits entschuldigen.[6]

Wenn es ein Mittel gegen Gewissensbisse gäbe, wäre der Hersteller der reichste Mensch der Welt. Jeder kennt diese „seelischen Zahnschmerzen“. Auslöser ist das Böse in uns: sexuelle Unmoral, Mord, Diebstahl, Gier, Bosheit, Betrügerei, Maßlosigkeit, Neid, Tratsch, Eingebildet-Sein, Egoismus, Gedankenlosigkeit. Was in Gedanken beginnt, wird zur Haltung und schließlich zur Tat.[7] Das lässt Gott nicht kalt. Diese Dinge ziehen seinen Zorn nach sich.[8] Obwohl die Menschen wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes gerechtem Urteil den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen.[9]

Woher kommt der Zwang, Böses zu tun? – Mein Ego kämpft gegen Gott! [clickToTweet tweet=“Woher kommt der Zwang, Böses zu tun? – Mein #Ego kämpft gegen #Gott! – #darumostern“ quote=“Woher kommt der Zwang, Böses zu tun? – Mein Ego kämpft gegen Gott!“]

Das war nicht zu allen Zeiten so. Der Mensch wurde von Gott perfekt geschaffen. Aber dieser Mensch hat entschieden, Gott nicht zu gehorchen. Das Ergebnis: eine Weltbevölkerung, die von Gott nichts wissen will, ihn beleidigt und gegen ihn kämpft.

Moment mal: Vielleicht trifft das für den Rest der Welt zu, aber ich, ich …

Ich bin doch anständig

Ich bin zwar kein Engel, aber … ich habe mit Stehlen, Fremdgehen oder Mord nichts am Hut. Ich habe eine weiße Weste.

Na ja, vielleicht habe ich als Kind ’ne Kleinigkeit mitgehen lassen. Aber das ist doch kein Bankraub!
Böse Taten – auch Sünden genannt – stufen wir gerne in schlimme und eher harmlose ein. Gott macht uns klar, dass Sünde tödlich ist. Der kleinste Keim trägt in sich den Tod. Mit bloßem Auge kann ich die fiesen Bakterien nicht sehen. Durch ein Mikroskop schon. Durch Gottes Mikroskop kann ich erkennen, wie lebensfeindlich die „kleinen Sünden“ sind:

Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder.[10] Und wer die Frau eines anderen begehrlich ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.[11] Nach Gottes Maßstab ist sogar ein egoistischer Gedanke eine Sünde.

Es steht fest: Es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt.[12]

Sünde bringt um. Jeder muss wortwörtlich sterben. Aber schlimmer noch: Sünde trennt von Gott. Jeder, der in Sünde lebt, reagiert auf Gott wie ein Toter auf einen Lebendigen – also gar nicht. Eigentlich will er nichts davon wissen, was Gott von ihm fordert. Die Bibel nennt ihn mit einem Wort: Sünder.

Aber Gott lässt das nicht so stehen.

Er hat den Termin der Gerichtsverhandlung schon festgelegt. Jesus Christus wird alle peinlichen Geheimnisse der Menschen enthüllen und sein gerechtes Gerichtsurteil fällen.[13] Gott wird jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat. Wer sich von seinem Ego bestimmen lässt und Gott einfach ignoriert, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen. Dagegen ist ein Horrorfilm nichts …[14] [clickToTweet tweet=“Wer sich von seinem #Ego bestimmen lässt und #Gott einfach ignoriert, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen. Dagegen ist ein #Horrorfilm nichts … #darumostern“ quote=“Wer sich von seinem Ego bestimmen lässt und Gott einfach ignoriert, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen. Dagegen ist ein Horrorfilm nichts …“]

Jesus Christus

Was soll der gerechte, heilige und liebevolle Gott mit mir anfangen – bösartig und gottesfeindlich, wie ich bin?!
So wie er ist, handelt er auch. Um seiner Ehre willen und aus Liebe zur Menschheit sorgt Gott für Gerechtigkeit. Dazu wird er Mensch: Jesus Christus. [clickToTweet tweet=“Was soll der gerechte, heilige & liebevolle #Gott mit mir anfangen – gottesfeindlich, wie ich bin?! So wie er ist, handelt er auch. Um seiner Ehre willen & aus #Liebe zur Menschheit sorgt Gott für #Gerechtigkeit. Er wird Mensch: #JesusChristus. #darumostern“ quote=“Was soll der gerechte, heilige und liebevolle Gott mit mir anfangen – bösartig und gottesfeindlich, wie ich bin?! So wie er ist, handelt er auch. Um seiner Ehre willen und aus Liebe zur Menschheit sorgt Gott für Gerechtigkeit. Dazu wird er Mensch: Jesus Christus.“]

Was wissen wir über Jesus?
Unvorstellbar – Jesus gab es schon immer! In der Bibel steht, dass Jesus am Anfang alles Sichtbare und Unsichtbare schuf.[15] Nach Gottes Plan sollte Jesus als Mensch geboren werden. Lange vor seiner Geburt kündigten Gottes Boten ihn an. Schließlich war es soweit: Gott sandte seinen Sohn.[16] Das geschah vor 2.000 Jahren im heutigen Israel.

Mit ungefähr 30 Jahren trat Jesus an die Öffentlichkeit. Jesus sprach überzeugend und kraftvoll. Das erregte Aufsehen. Aber er redete nicht nur. Alles was er tat, entsprach Gottes Forderungen. Jesus zeigte in vielen Situationen, dass er über den Naturgesetzen steht. Es war offensichtlich: so etwas kann nur Gott.

Aber die religiösen Führer der Juden konnten ihn nicht ausstehen. Sollten sie ihre Machtposition wegen Jesus verlieren? Sollten sie seinetwegen uralte Traditionen aufgeben? Da war jedes Mittel recht, ihn aus dem Weg zu schaffen: Intrigen, Bestechung und falsche Zeugenaussagen. Endlich waren die gehassten Römer für etwas gut. Nur sie konnten die Todesstrafe verhängen. Der Richter wurde genötigt, ein Todesurteil zu fällen. Jesus wurde als aufständischer Nationalist an ein Kreuz geschlagen.

Nach stundenlangem Leiden starb er. Kurz davor stieß er den seltsamen Schrei aus: „Es ist vollbracht!“[17]

Die beglichene Rechnung

Was ist da passiert? Warum musste Jesus so sterben?

Nein, das war kein Missverständnis. Jesus ist freiwillig gestorben.[18] Gott hat die Sünden der Menschen auf seinen Sohn gelegt. Jesus wurde zur Sünde gemacht.[19] Gottes Zorn und Strafe, die jeden Sünder treffen müssten, hat Jesus ertragen.

Wer bezahlt schon die Rechnungen von seinem tief verschuldeten Nachbar? Mal so eben ‘ne Million abdrücken …
Jesus hat bezahlt. Für jede Sünde. Für Menschen, die Gott den Rücken gekehrt haben! Ja, für mich und dich!

Niemand kann seine Schuld vor Gott selber begleichen. Das konnte nur Jesus Christus. Gott hat die Bezahlung von Jesus angenommen.[20] [clickToTweet tweet=“Niemand kann seine #Schuld vor #Gott selber begleichen. Das konnte nur #Jesus Christus. Gott hat die Bezahlung von Jesus angenommen. #darumostern“ quote=“Niemand kann seine Schuld vor Gott selber begleichen. Das konnte nur Jesus Christus. Gott hat die Bezahlung von Jesus angenommen.“]

Jesus ist gestorben. Aber jetzt ging es erst richtig los – Jesus ist aus den Toten auferstanden! Ganz wie er es seinen Freunden angekündigt hatte: am dritten Tag nach seiner Hinrichtung. Aber diese dachten vor Trauer nicht mehr daran. Was war das für ein unglaublicher Moment, als er vor ihnen stand! Jesus musste mit ihnen essen, damit sie sich davon überzeugen konnten, einen echten Menschen vor sich zu haben. Viele Menschen haben Jesus nach der Auferstehung gesehen.

Aber Gott setzte noch einen drauf: Jesus ist 40 Tage nach der Auferstehung in den Himmel zurückgekehrt. Damit ist er jedoch nicht für immer verschwunden. Er regiert vom Himmel aus und wird am Ende der Weltzeit wiederkommen und die Welt gerecht richten.

Was war aus den Freunden von Jesus geworden? Er hat sie nicht sich selbst überlassen. Gott schickte ihnen seinen Geist. Der erinnerte sie an alles, was Jesus ihnen gesagt hatte.

Glauben: Gott Recht geben

Gott fordert absolute Perfektion. Er selber ist der Maßstab. Jesus war als einziger Mensch perfekt. Nur die Gerechtigkeit von Jesus stellt Gott zufrieden. Gott hat in Jesus Christus die Welt mit sich versöhnt. Er hat sozusagen die Akte des Sünders mit der Akte von Jesus absichtlich ausgetauscht. [21] Ich als Sünder kann vor Gott mit dem perfekten Führungszeugnis von Jesus stehen. [clickToTweet tweet=“#Gott fordert absolute #Perfektion. Er selber ist der Maßstab. #Jesus war als einziger Mensch perfekt. #darumostern“ quote=“Gott fordert absolute Perfektion. Er selber ist der Maßstab. Jesus war als einziger Mensch perfekt.“]

Das passiert nicht automatisch. Es gibt nur einen Weg zu dieser Gerechtigkeit: Gott Recht geben, seine Versöhnungserklärung annehmen – mit einem Wort: glauben.

Wer an Jesus Christus glaubt, bekommt Gottes Gerechtigkeit geschenkt.[22] Und zwar wirklich geschenkt, absolut unverdient.
Wie kann ich ausdrücken, dass ich Gott Recht gebe und reinen Tisch machen will?

Laut der Bibel werde ich für gerecht erklärt, wenn ich mit dem Herzen glaube. Diesen Glauben drücke ich in einem Gespräch mit Gott aus.[23]

Ich muss meine Einstellung ändern, zu Gott umkehren und ein Leben führen, das mein Umdenken beweist.[24] Jesus ließ seine Nachfolger folgende Nachricht verbreiten: „Ändert eure Einstellung und lasst euch auf die Vergebung eurer Sünden hin im Namen von Jesus, dem Messias, taufen!“[25] Gott beantwortet echten Glauben: Er gibt mir den Heiligen Geist.[26]

Durch den Heiligen Geist werde ich ein neuer Mensch. Gott macht mich für sich lebendig. Jetzt kann ich auf ihn reagieren. Das neue Leben hat eine andere Dimension und eine neue Qualität.

Wer an Jesus Christus glaubt, wer ihm vertraut, hat ewiges Leben. Wer dem Sohn Gottes aber nicht glauben will, wird das ewige Leben nie zu sehen bekommen, denn Gottes Zorn wird auf ihm bleiben.[27] [clickToTweet tweet=“Wer an #Jesus Christus glaubt, wer ihm vertraut, hat ewiges #Leben. Wer dem Sohn Gottes aber nicht glauben will, wird das ewige Leben nie zu sehen bekommen, denn Gottes Zorn wird auf ihm bleiben. #darumostern“ quote=“Wer an Jesus Christus glaubt, wer ihm vertraut, hat ewiges Leben. Wer dem Sohn Gottes aber nicht glauben will, wird das ewige Leben nie zu sehen bekommen, denn Gottes Zorn wird auf ihm bleiben.“]

Leben im Sinne des Erfinders

Was meint die Bibel, wenn sie vom ewigen Leben spricht? Jesus formuliert das so: „Das ewige Leben bedeutet ja, dich zu erkennen, den einzigen wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus.“ [28] Das ewige Leben ist eine Beziehung zu Gott, die hier und jetzt beginnen kann und über den Tod hinausgeht: Wer an Jesus glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.[29]
Die Beziehung zu Gott wirkt sich auf meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus.

  • Die Vergangenheit kann ich nicht rückgängig machen. Ich trage die Folgen meiner Entscheidungen. Aber die Schuld meines ganzen Lebens (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) ist mit dem Leben von Jesus bezahlt, das Gewissen ist frei.[30]
  • In der Gegenwart macht Gott mich fähig, nach seinem Plan zu leben. Er hat mich ja geschaffen, damit ich ihn verherrliche. Ich bewundere ihn, bete ihn an und mache ihn zum Mittelpunkt meines Lebens.

Gegen Sünde bin ich nicht immun. Aber wenn ich meine Sünden zugebe, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt die Sünden und reinigt mich von jedem begangenen Unrecht.[31]

Dieselbe Kraft, die bei der Auferstehung von Jesus aus den Toten wirkte, gestaltet mein Leben um.[32] Auf diese Weise kann ich ein Leben führen, das nicht von meinen negativen Neigungen, sondern von Gottes Geist bestimmt wird.
Der Heilige Geist entwickelt in mir gute Eigenschaften: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.[33]

  • Ich weiß, dass in der Zukunft mein Körper aus den Toten auferweckt und für ein ewiges Leben in nächster Nähe zu Gott verwandelt wird.[34] Das lässt mich hoffnungsfroh in die Zukunft sehen und gibt mir Energie und Kraft, unangenehme Situationen und Leid zu ertragen.

#darumostern – Kehrt um!

Wie am Anfang angekündigt: Das Evangelium polarisiert. Man kann der Nachricht von Jesus nicht neutral gegenüberstehen. Gott hat allen bewiesen, dass er gerecht und liebevoll ist. Jesus hat für Sünder mit seinem Blut und Leben alle offenen Rechnungen bezahlt. Ist das nicht überwältigend!? Jetzt bist du dran: Glaube an den Herrn Jesus Christus! Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; es gibt im ganzen Universum niemanden außer Jesus, der uns retten kann.[35] [clickToTweet tweet=“#Gott hat allen bewiesen, dass er #gerecht und #liebevoll ist. #Jesus hat für Sünder mit seinem Blut und #Leben alle offenen Rechnungen bezahlt. Jetzt bist du dran: #Glaube an den Herrn Jesus Christus! “ quote=“Gott hat allen bewiesen, dass er gerecht und liebevoll ist. Jesus hat für Sünder mit seinem Blut und Leben alle offenen Rechnungen bezahlt. Ist das nicht überwältigend!? Jetzt bist du dran: Glaube an den Herrn Jesus Christus! Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; es gibt im ganzen Universum niemanden außer Jesus, der uns retten kann.“]

Bibelstellen:


[1] vgl. Römer 1,16: Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt. Das gilt zunächst für die Juden, es gilt aber auch für jeden anderen Menschen.

[2] Römer 1,20a: Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.

[3]  vgl. Psalm 90,2: Ehe die Berge geboren wurden, ehe du die Erde mit ihren Lebensräumen hervorbrachtest – da warst du, Gott, schon da von Ewigkeit zu Ewigkeit.

[4] aus: Hebräer 11,6: Und ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.

[5] vgl. Johannes 4,24: Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.«

Jeremia 23,23-24: Bin ich denn nur Gott in der Nähe, spricht der HERR, und nicht auch Gott in der Ferne? Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde?, spricht der HERR.

2. Petrus 3,8: Eines freilich dürft ihr nicht vergessen, liebe Freunde: Für den Herrn ist ein Tag wie tausend Jahre, und tausend Jahre sind für ihn wie ein Tag.

Jesaja 40,28: Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der HERR, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich!

Jakobus 1,17: Von oben kommen nur gute Gaben und nur vollkommene Geschenke; sie kommen vom Schöpfer der Gestirne, der sich nicht ändert und bei dem es keinen Wechsel von Licht zu Finsternis gibt.

Apostelgeschichte 17,24-25: ´Meine Botschaft handelt von` dem Gott, der die ganze Welt mit allem, was darin ist, geschaffen hat. Er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschen erbaut wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, dass wir Menschen ihm dienen. Nicht er ist von uns abhängig, ´sondern wir von ihm`. Er ist es, der uns allen das Leben und die Luft zum Atmen gibt und uns mit allem versorgt, ´was wir zum Leben brauchen`.

Jesaja 46,10: Ich verkündige von Anfang an das Ende, und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen.

Matthäus 19,26: Jesus sah sie an und sagte: »Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.«

Lukas 18,19: »Warum nennst du mich gut?«, entgegnete Jesus. »Gut ist nur Gott, sonst niemand.

5. Mose 32,4: Er ist der Fels; vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht.Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und aufrichtig ist er.

1. Johannes 4,16: Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein:` Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt. Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm.

1. Samuel 2,2: Niemand ist heilig wie der HERR, ja, es ist keiner außer dir; und es ist kein Fels wie unser Gott!

[6]vgl. Römer 2,15: Ihr Verhalten beweist, dass das, was das Gesetz fordert, ihnen ins Herz geschrieben ist. Das zeigt sich auch im Urteil ihres Gewissens und am Widerstreit von Anklagen und Rechtfertigungen in ihren Gedanken.

[7] vgl. Markus 7,21-23: »Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen Gedanken, die böse sind – Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Zügellosigkeit, Missgunst, Verleumdung, Überheblichkeit und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und macht den Menschen ´in Gottes Augen` unrein.«

[8] Kolosser 3,6a: Wegen dieser Dinge bricht Gottes Zorn über die herein, die nicht bereit sind, ihm zu gehorchen.

[9] vgl. Römer 1,32: Und obwohl sie genau wissen, dass die, die so handeln, nach Gottes gerechtem Urteil den Tod verdienen, lassen sie sich nicht von ihrem Tun abbringen, im Gegenteil, sie finden es sogar noch gut, wenn andere genauso verkehrt handeln wie sie.

[10] 1. Johannes 3,15a: Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, (…).

[11] Matthäus 5,28: Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau mit begehrlichem Blick ansieht, hat damit in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

[12] aus: 1. Könige 8,46: Wenn sie gegen dich sündigen — denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt (…).

vgl. Römer 3,12: Alle sind vom richtigen Weg abgewichen, keinen Einzigen kann ´Gott` noch gebrauchen. Keiner handelt so, wie es gut wäre, nicht ein Einziger.

[13] vgl. Römer 2,16: Der Tag des Gerichts wird das alles bestätigen, der Tag, an dem Gott durch Jesus Christus auch über die verborgensten Dinge im Leben der Menschen sein Urteil sprechen wird. So lehrt es das Evangelium, das mir anvertraut ist.

[14] vgl. Römer 2,6-9: Gott wird jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat. Denen, die unbeirrbar tun, was gut ist, und alles daran setzen, an ´Gottes` Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, wird er das ewige Leben geben. Diejenigen dagegen, die sich in selbstsüchtiger Gesinnung weigern, der Wahrheit zu gehorchen, und sich stattdessen zu gehorsamen Werkzeugen des Unrechts machen lassen, wird Gottes Zorn in seiner ganzen Härte treffen. Ja, Not und qualvolle Angst wird das Los jedes Menschen sein, der tut, was böse ist. Das gilt zunächst für die Juden, es gilt aber auch für jeden anderen Menschen.

[15] vgl. Kolosser 1,15-17: Der Sohn ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über der gesamten Schöpfung steht. Denn durch ihn wurde alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, Könige und Herrscher, Mächte und Gewalten. Das ganze Universum wurde durch ihn geschaffen und hat in ihm sein Ziel. Er war vor allem anderen da, und alles besteht durch ihn.

[16] vgl. Galater 4,4: Doch als die Zeit dafür gekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde ´als Mensch` von einer Frau geboren und war dem Gesetz unterstellt.

[17] aus: Johannes 19,30: Nachdem er ein wenig von dem Essig genommen hatte, sagte er: »Es ist vollbracht.« Dann neigte er den Kopf und starb.

[18] vgl. Johannes 6,51: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, wird er ewig leben. Dieses Brot, das ich ihm geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es hin für das Leben der Welt.«

[19] vgl. 2. Korinther 5,21: Den, der ohne jede Sünde war, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

[20] vgl. Kolosser 2,14: Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.

[21] vgl. 2. Korinther 5,19: Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden.

[22] vgl. Römer 3,22: Es ist eine Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube an Jesus Christus ist und die allen zugute kommt, die glauben. Dabei macht es keinen Unterschied, ´ob jemand Jude oder Nichtjude ist,`

[23] vgl. Römer 10,10: Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt; man wird gerettet, wenn man ´den Glauben` mit dem Mund bekennt.

[24] vgl. Apostelgeschichte 26,20: (…) und verkündete ´die Botschaft von Jesus` zunächst in Damaskus und Jerusalem, dann in ganz Judäa und schließlich unter den nichtjüdischen Völkern. Überall forderte ich die Menschen auf, ihre verkehrten Wege zu verlassen, zu Gott umzukehren und ein Leben zu führen, das dieser Umkehr angemessen ist.«

[25] Apostelgeschichte 2,38a: »Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen!

[26] vgl. Epheser 1,13: Auch ihr gehört jetzt zu Christus. Ihr habt die Botschaft der Wahrheit gehört, das Evangelium, das euch Rettung bringt. Und weil ihr diese Botschaft im Glauben angenommen habt, hat Gott euch – wie er es versprochen hat – durch Christus den Heiligen Geist gegeben. Damit hat er euch sein Siegel aufgedrückt, ´die Bestätigung dafür, dass auch ihr jetzt sein Eigentum seid`.

[27] vgl. Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen; der Zorn Gottes bleibt auf ihm.«

[28] Johannes 17,3: Und das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.

[29] vgl. Johannes 11,25: Da sagte Jesus zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

[30] vgl. Hebräer 10,22: Deshalb wollen wir mit ungeteilter Hingabe und voller Vertrauen und Zuversicht vor Gott treten. Wir sind ja in unserem Innersten ´mit dem Blut Jesu` besprengt und dadurch von unserem schuldbeladenen Gewissen befreit; wir sind – ´bildlich gesprochen` – am ganzen Körper mit reinem Wasser gewaschen.

[31] vgl. 1. Johannes 1,9: Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treu und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, ´das wir begangen haben`.

[32] vgl. Epheser 1,19-20: und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist. Es ist dieselbe gewaltige Stärke, mit der er am Werk war, als er Christus von den Toten auferweckte und ihm in der himmlischen Welt den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab.

[33] aus: Galater 5,22-23: Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Gegen solches ´Verhalten` hat kein Gesetz etwas einzuwenden.

[34] vgl. 1. Thessalonicher 4,16-17:  Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben, dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.

[35] vgl. Apostelgeschichte 4,12: Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können.« https://darumostern.de/das-evangelium-2/

Erziehung ist Charaktererziehung

Erziehung, die diesen Namen verdient, ist wesentlich Charaktererziehung. Denn der echte Erzieher hat nicht bloss einzelne Funktionen seines Zöglings im Auge, wie der, der ihm lediglich bestimmte Kenntnisse oder Fertigkeiten beizubringen beabsichtigt, sondern es ist ihm jedes Mal um den ganzen Menschen zu tun, und zwar um den ganzen Menschen sowohl seiner gegenwärtigen Tätigkeit nach, in der er vor dir lebt, als auch seiner Möglichkeit nach, als was aus ihm werden kann.
Martin Buber. Über Charaktererziehung. In: Martin Buber. Dialogisches Leben. Gregor Müller Verlag: Zürich 1947. S. 293.

Wunder sind wichtig

Wunder bringen Menschen zum Staunen.
Wunder fordern heraus, weil sie die Grenzen der eigenen Erkenntnisfähigkeit vor Augen führen.
Wunder sind Antworten Gottes auf scheinbar aussichtslose Situationen.
Wunder fördern das Vertrauen in die Fürsorge und Nähe Gottes.
Wunder sind Spuren der Gegenwart Gottes.
Wunder faszinieren, weil sie aus dem berechenbaren Alltag herausragen.
Wunder offenbaren die Grenzen menschlicher Möglichkeiten.
Wunder sind mehr als glückliche Zufälle oder noch nicht bekannte Phänomene der Natur.
Wunder machen es dem Menschen unmöglich Gott zu verdrängen.
Wunder müssen interpretiert werden, um aussagekräftig zu sein.
Wunder sind keine Grundlage des Glaubens; aber sie sind bestätigende Ermutigungen.
Wunder sind nicht berechenbar, planbar oder erzwingbar.
Wunder gehen allein auf Gottes Initiative und Aktivität zurück.
Wunder rücken die Verhältnisse zwischen Gott und Mensch zurecht.
Wunder ermöglichen einen Blick in die Ewigkeit Gottes.
Wunder sind erlebbare Mitteilungen Gottes.
Wunder geben Hoffnung in schweren Zeiten.
Wunder sind ein Ärgernis für Feinde Gottes oder für Gleichgültige.
Wunder sind überraschend, unberechenbar und einschüchternd.
Wunder wecken auf aus alltäglichen Sorgen und nie endenden Aufgaben.
Wunder beglaubigen die Realität Gottes. Michael Kotsch

Ehe

„Ich bin es leid, sentimentale Reden über Ehe hören zu müssen.“
Schon der erste Satz im Buch „Ehe“ (engl. „The Meaning of Marriage”) von Timothy & Kathy Keller ist Programm. Was ist das größte Problem der Ehe in unserer westlichen Kultur? Dieser und einigen anderen Fragen wird in dem Buch nachgegangen. Tim Keller gibt dabei sowohl theologische als auch sehr praktische Hinweise zum Verständnis der Ehe.
In typischer Timothy-Keller-Manier wird hier die Wahrheit Gottes der Kultur gegenübergestellt, in der wir leben. Ausgangspunkt des gesamten Buches ist dabei der berühmte Abschnitt aus Epheser 5,18-33 über die Ehe. Keller stellt sich gegen eine romantisierende Sicht der Ehe und der Liebe generell. Er will sich nicht dem unterwerfen, was die Kultur und die Medien in uns bewirken wollen: Die große Selbsterfüllung auf Kosten des Anderen. Während Hollywood und mittlerweile auch der ZDF-Wochenfilm ein Bild von Liebe und Ehe vermitteln, in dem man selbst und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, sieht Keller den Sinn der Ehe woanders: Ehe ist zutiefst mit Selbstaufopferung verbunden.
Ausgehend von Epheser 5,24-25 („Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. Ihr Männer liebt eure Frauen wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahin gegeben.“) zeigt er, dass das Opfer, das Christus für uns erbracht hat, uns zur eigenen Opferbereitschaft motivieren sollte. Dabei gibt er viele praktische Tipps über gegenseitige Missverständnisse, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder die Tatsache, dass Menschen sich auch ändern können, nachdem man sie geheiratet hat.
In gewisser Weise „entzaubert“ Keller in seinem Buch die gängigen Vorstellungen darüber, was Ehe ist. Er stellt provokante Fragen: Was ist denn, wenn der geheiratete Traummann mit der Zeit einen Bierbauch entwickelt? Was ist denn, wenn die Ehe abkühlt? Was ist denn, wenn Frauen anfangen ihre Kinder mehr zu lieben, als ihren Ehemann? Was kann dann die Ehe tragen und was ist dann das größte Gut der Ehe? Die Entzauberung gelingt und hinterlässt eine bittersüße Note. In seinem Buch rüttelt Keller den Leser wach und macht ihm das eigentliche Problem deutlich: Selbstzentriertheit. Er macht klar: Viele Beziehungen und Ehen werden heute mit dem Ziel der größtmöglichen Selbstverwirklichung (Was kann ich daraus für mich gewinnen?) und der kleinstmöglichen Selbstaufopferung (Was muss ich dafür tun?) eingegangen. Die Suche nach dem „perfekten“ Partner wird in unserer Kultur zunehmend zur Obsession, die ewiges Glück verspricht und die Menschen doch zerstört zurücklässt, weil sie ein vollkommen unrealistisches Bild von Ehe präsentiert. Dieses Bild will Keller zerstören.
In gewisser Weise „verzaubert“ Keller die Ehe aber auch wieder. In Epheser 5,31-32 heißt es: „Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Groß ist das Geheimnis; ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde.“ Obwohl Keller uns in seinem Buch unsere westlich geprägte Vorstellung von Liebe und Ehe nimmt, gibt er uns etwas Besseres zurück: Das Geheimnis der Ehe. Dieses Geheimnis deutete Paulus selbst auf Christus und die Gemeinde. Was bedeutet das? Keller will, dass wir etwas verstehen: In unserer Selbstaufopferung innerhalb der Ehe (das, was die Gesellschaft ja eigentlich nicht will) sind wir das größte und beste Beispiel dafür wie Gott sein Volk liebt.
Viele Filme stellen Liebe als ein Geheimnis dar, das durch möglichst viel Romantik, Emotion und schneller körperlicher Hingabe erkannt werden kann. Keller will in seinem Buch das wahre Geheimnis der Ehe aufzeigen: das Evangelium von der Selbstaufopferung Christi, die uns in der Ehe zum Vorbild dienen soll; vor allem dann, wenn es schwierig ist.

Keller, Timothy & Kathy. Ehe. Gießen: Brunnen-Verlag, 2014. 288 Seiten. von Elsebeth & Mario Tafferner
https://www.josia.org/2014/11/buchrezension-ehe-timothy-kathy-keller-2/