Was wird uns das Jahr 2014 bringen?

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Das wüßten die meisten unserer Zeitgenossen gerne, und deshalb lesen sie Horoskope, gehen zum Wahrsager oder gießen heute abend Blei, um Antworten auf diese Frage zu bekommen.
Abgesehen davon, daß ich an solchen Mummenschanz nicht glaube, möchte ich gar nicht genau wissen, was mir im neuen Jahr alles begegnen wird. Im Rückblick auf mein bisheriges Leben ist mir ganz klar, daß ich dieses Vorherwissen in so manchem Jahr absolut nicht verkraftet hätte. Die Angelsachsen haben schon Recht mit ihrer Redensart „Let’s cross the bridge when we come to it“ (etwa: „Laß uns die Brücke überqueren, wenn wir sie erreichen“). weiterlesen:
Was mich bewegt fleischhammel.blogspot.com

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Buchbesprechung: Das Kennzeichen eines wahren Christen

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Francis A. Schaeffer. Das Kennzeichen des Christen. Enthalten als Anhang in: Francis A. Schaeffer. Die grosse Anpassung. CLV: Bielefeld, 2008 (3. Auflage). S. 179-210.
Original: The Mark of the Christian. In: The Complete Works of Francis A. Schaeffer. Vol. 4: A Christian View of the Church. Crossway: Westchester, 1982. S. 183-205.
Unsere scharfen Zungen, der Mangel an Liebe unter uns, verwirren die Welt zu Recht – weit eher als die notwendigen Hinweise auf Unterschiede, die es zwischen echten Christen geben mag.
Dieser kurze Aufsatz beschreibt das singuläre Kennzeichen des Christen nach Johannes 13,35-35. Es ist „das Merkmal, mit dem Jesus den Christen auszeichnet, … zu allen Zeiten und an allen Orten, bis Jesus wiederkommt“ (181): Die Liebe untereinander. Die Formulierung von Jesus macht zweierlei deutlich:
Da es ein Gebot ist, kann es gebrochen werden.
Es ist möglich, Christ zu sein ohne dieses Merkmal zu tragen.
„Wenn Jesus uns schon so eindringlich gebietet, alle Menschen als unsere Nächsten zu lieben, wie wichtig ist es dann erst, unsere Mitchristen besonders zu lieben.“ (183) Diesen Auftrag einzuhalten ist jedoch sehr störungsanfällig.
Schaeffer legt Johannes 13 näher aus:
Wir sollen alle wahren Christen besonders lieben.
Die Qualität der Liebe, die unsere Norm sein soll, ist die Liebe Christi. „Inmitten der Welt, inmitten unserer sterbenden Kultur verleiht Jesus der Welt ein Recht. Kraft seiner Vollmacht erteilt er der Welt das Recht, aufgrund unserer sichtbaren Liebe zu allen Christen zu beurteilen, ob wir Sie und ich, wiedergeborene Christen sind.“ (186)
Der Mangel an Liebe beweist jedoch nicht, dass jemand kein Christ ist. Die Welt hat jedoch das Recht, das Christsein abzustreiten.
Schaeffer zieht Johannes 17,21 hinzu und geht noch einen Schritt weiter: Die Welt wird „nicht glauben, dass der Vater den Sohn gesandt hat, …. wenn sie in der Realität nichts von der Einheit der wahren Christen sieht.“ (189)
Wir sollten uns einer intellektuellen Auseinandersetzung mit anderen Menschen stellen. Wir sollen „erlernen, die Fragen der Menschen um uns herum zu beantworten.“ (191) Die höchste Überzeugungskraft bleibt jedoch die wahre Liebe, die wahre Christen anderen wahren Christen entgegen bringen.
Es gilt jedoch mit falschen Vorstellungen von Einheit aufzuräumen. Einmütigkeit ist nicht nur organisatorische Einheit (192). Eben so wenig ist es legitim, von der „mystischen Gemeinschaft der unsichtbaren Kirche“ zu sprechen (193). Die Welt kann nur aufgrund eines Sachverhaltes beurteilen, „der ihrer Beobachtung zugänglich“ ist (194).
Wie zeigt sich aber sichtbare Liebe? Zuerst bedeutet es, nach einem Fehltritt zum Bruder hinzugehen und zu sagen: „Es tut mir leid“. (195) Dies geschieht jedoch so selten, dass Bitterkeit entsteht. Diese hinterlässt Narben, einen „Fluch für Generationen“ (197). Reue genügt jedoch nicht. Der nächste Schritt besteht darin dem anderen zu vergeben – und zwar ohne vom anderen den ersten Schritt zu erwarten.
Wenn Zurechtweisung nötig ist, wie soll sie geschehen? Zunächst soll diese Konfrontation „nie ohne Bedauern und ohne Tränen“ geschehen (200). Die Liebe soll uns umso deutlicher vor Augen stehen, „je tiefer die Meinungsverschiedenheiten unter den wahren Christen sind“ (201). Zudem sollen wir einen greifbaren Liebesbeweis erbringen, auch wenn dieser uns etwas kostet. Das kann so weit gehen, uns lieber übervorteilen zu lassen (1. Korinther 6,7). Nicht zuletzt sollen wir so vorgehen, dass die Lösung im Vordergrund steht. Es geht nicht darum, die Oberhand zu behalten. Dadurch können wir bei Meinungsverschiedenheiten besser zeigen, was Jesus mit der Liebe untereinander gemeint hat. Von Hanniel http://www.hanniel.ch/?p=9499

Alice Schwarzers Kreuzzug gegen die Prostitution ist nichts Neues

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Bei meiner Arbeit an einem antiquarischen Buch über die Stadt Münster (Elsass) bin ich auf folgende Textstelle gestoßen, die eine protestantische Kirchenordnung aus der Mitte des 16. Jahrhunderts wiedergibt. Sie zeigt, dass der besserwisserische und moralinsaure  Kreuzzug Alice Schwarzers gegen Prostitution eine sehr lange Tradition in Deutschland hat.
Die der Hurerey überführten Männer sollen mit Geld und Gefängnis gestraft werden, den Lasterstein tragen, und aus ehrlichen Gesellschaften und Wirtshäusern ausgeschlossen werden. Huren, die sich in ehrlichen Gesellschaften und auf Tänze begeben, und Kränze wie die ehrlichen Jungfrauen, um es auch zu scheinen, tragen, sollen die Kränze vom Kopf genommen werden und sie selber männiglich zum Spott unter die Steg (Steg = öffentlich einsichtiges Gefängnis, wo man dem allgemeinen Spott ausgesetzt wurde) gesetzt werden.
(Aus: Münster im Gregorienthal – Ein Beitrag zur politischen, kirchlichen und kulturhistorischen Geschichte des elsässischen Münsterthales, von Julius Rathgeber)
Von Peter Steil
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Was bedeutet glauben?

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Die alten Theologen sahen drei Aspekte die für den rettenden Glauben essentiell sind.
Noticia – Wissen
Assensus – Zustimmen
Fiducia – herzliches Vertrauen
Das Wissen ist wichtig denn es gibt keinen blinden Glauben (Aberglaube) oder einen Glauben ohne Inhalt. Wir müssen wissen an was wir glauben. Und der Inhalt des christlichen Glaubens ist das Werk von Jesus dem Retter. Seine Geburt, sein Leben, seine Kreuzigung, seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und sein sitzen auf dem Herrscherthron des Weltalls.
Wissen allein reicht aber noch nicht den, man muss das bekannte auch für wahr halten. Dies ist wie wir das Wort Glaube im Alltag verwenden. Wir stimmen zu das etwas war ist.
Bis hierher unterscheidet sich unser Glaube noch nicht von dem Glauben der Teufel (Jakobus 2,19) auch diese haben ein sehr detailliertes Wissen über Gott und halten es für wahr aber das entscheidende Element fehlt ihnen.
Das herzliche Vertrauen in das Werk das Jesus getan hat anstatt in meine eigenen Werke zu vertrauen um vor Gott gerecht zu sein. Das persönliche hinwenden zu Jesus in Buße mit der Bitte um Vergebung, das ist Fiducia, das dritte Element rettenden Glaubens.

Man kämpft um die letzten Dinge und hat die ersten noch nicht gelernt!

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Besonders missbraucht man das Wort Gottes als Schwert des Geistes zum bösen Bruderkrieg, wenn es sich um strittige Formen des Gemeinde- und des Gemeinschaftslebens und um die Auslegung des prophetischen Wortes handelt. Es ist eine Tatsache, dass die meisten der Richtungen, die widereinander stehen, entweder um äußerliche Formen oder um die Deutung zukünftiger Geschehnisse miteinander streiten. Anstatt einzusehen, wie nebensächlich alle äußeren Formen sind, wenn wir nicht Christi Gesinnung in ihnen haben, und wie sehr alle Deutungen des prophetischen Wortes Stückwerk bleiben und nur den Wert von Wahrscheinlichkeitsrechnungen haben, verwirft man um solcher schalenhaften Schriftdeutung willen den süßen Kern der Bruderliebe, in dem doch allein die wesentliche Schrifterfüllung liegt. Mit welcher fleischlichen Leidenschaft wird da geworben, verdächtigt, gebrandmarkt, abgestempelt, verworfen! Was ist‘s? Mangel an zentraler selbstverneinender Kreuzesgesinnung! Ichgeschäftige Missachtung des wesentlichen Gotteswortes! Man kämpft um die letzten Dinge und hat die ersten noch nicht gelernt! Fritz Binde  Quelle: Unterwegs notiert, März/April 2013, S.5-6.

Veröffentlicht unter Zitate

Bettina Röhl: Gesellschaft verliert Konsensfähigkeit

 

Bettina Röhl kommt bei ihrer Analyse der gesellschaftspolitischen Lage in Deutschland zu dem Ergebnis, dass wir uns vor allem um den persönlichen Frieden und Wohlstand sorgen und die Fragmentarisierung weiter fortschreitet. Das IST unserer Welt programmiert das Bewusstsein auf Beliebigkeit. „Beliebigkeit wirkt allerdings besonders destruktiv, wenn gleichzeitig tradierte Werte gezielt zerstört werden und zwar nach wie vor von einem ganz unsichtbar gewordenen, ehedem kommunistischen, antikapitalistischen Ideologismus.“
Sehr viele Menschen in den großen Volksparteien haben Sorge vor dem Terrorismus, sei es linker, rechter oder islamistischer Provenienz. Tatsächlich aber sind es diese Menschen selbst, die mit ihrer Trägheit und Ignoranz ein großes Wertevakuum in der Gesellschaft entstehen lassen, das Extremisten für sich nutzen. Und manchmal werden sie sogar aus dem System heraus eingeladen, in Deutschland ihre Extremismen zu verankern.
Die vertikale, teils sogar territoriale Zerlegung des Gemeinwesens in Parallelgesellschaften zeitigt irreversible Zerstörungen des Staates, den es zunehmend nicht mehr gibt. Und diese Feststellung ist leider weder Alarmismus noch düstere Ahnung einer fernen Zukunft, sondern die Beschreibung einer Realität, die man noch allzu locker und leicht verkennen kann, wenn man es gern möchte.
Die Zerlegung der Gesellschaft in gendernde Frauen und gegenderte Männer zerstört nicht nur die Familien und Familienverbände, fördert und perpetuiert das ohnehin schon gigantische Singletum in der Gesellschaft, sondern verstört viele Menschen auch in ihrem eigenen Inneren. Die Gender-Politik spaltet auch die deutsche von den migrantischen Gesellschaften innerhalb Deutschlands, wirkt also desintegrativ. Und Genderpolitik schafft auch Konflikte zwischen den Generationen in allen Gesellschaften, in dem die genierenden Kinder von den eigenen Kindern entfernt werden.
Hier die düstere aber lesenswerte Kolumne: www.wiwo.de.

Bettina Röhl: Gesellschaft verliert Konsensfähigkeit

Und er beugte sich nieder und sprach: Was ist dein Knecht, dass du dich zu einem toten Hunde gewandt hast, wie ich einer bin? 2. Samuel 9,8

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Martin Luther schrieb: »Mir ist’s bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen. Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist’s aus mit mir, und ich muss verzweifeln. Aber das lass ich bleiben. Wie Judas mich an den Baum hängen, das tu ich nicht, – ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi, wie die Sünderin, ob ich auch noch schlechter bin als diese. Ich halte meinen Herrn fest. Dann spricht Jesus zum Vater: Dies Anhängsel muss auch durch. Er hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten; aber er hängt sich an mich. Vater, was willst, ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlüpfen. Das soll mein Glaube sein.«