Das unsägliche Wort vom „Christenclub“ im Munde eines deutschen Politikers

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2010 prägte der türkische Ministerpräsident in seiner unnachahmlich polemischen und polternden Art das Wort vom „Christenclub“. „Wenn sie uns in der EU nicht wollen, verlieren wir nichts. Dann entscheiden sie sich eben dafür, ein Christenclub zu sein.“ (nach DIE WELT vom 6.4.2010). Weiterlesen

Die Bibel – das wahre Wort Gottes

Die Bibel bezeugt von sich selbst, dass sie das wahre Offenbarungswort Gottes ist. Jesus Christus betrachtet die Schriften des Alten Testamentes als göttliche Offenbarung. Was Mose lehrte, ist für ihn «Wort Gottes» (Mk 7, 10-13). Er bezieht sich auf alle drei Teile des hebräischen Kanons: Thora (Mt 4,4), Propheten (Mk 7,6) und Schriften (Mt 4,6). Er akzeptierte die Schrift als göttliche Autorität, und zwar bis in ihre scheinbar unbedeutenden Bestandteile hinein (Mt 5,18-19; Lk 16,17). Auch die Apostel gehen von der Überzeugung aus, dass die Schriften des Alten Testamentes von Gott eingegeben sind. Sie verwenden die Ausdrücke «die Schrift sagt» und «Gott sagt» gleichbedeutend (Röm 9,17; 10,11; Gal 3,8). Paulus fasst die Grundüberzeugung, dass Gott das Alte Testament eingegeben hat, in den umfassenden Worten zusammen: «Jede Schrift(stelle) ist von Gott gehaucht und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit» (2. Tim 3,16). Weiter finden wir innerbiblische Hinweise für die Inspiration der neutestamentlichen Schriften. Die Apostel werden als Offenbarungsträger auf eine Stufe mit den alttestamentlichen Propheten gestellt (vgl. z. B. 2. Petr 3,2.15.16). So warnt der Apostel Johannes am Schluss der Offenbarung, nichts zu den Worten der Prophetie hinzuzufügen oder wegzunehmen (Offb 22,18.19). Mit dieser Aussage stellt er die Offenbarung auf dieselbe Stufe wie die Thora (5. Mose 4,2). Paulus ist nach 1. Thess.2,13 dankbar, dass die Thessalonicher seine Verkündigung «nicht als Menschenwort, sondern als das, was sie in Wahrheit ist, als Wort Gottes» aufgenommen haben. Dabei unterscheidet er nicht zwischen seiner mündlichen Verkündigung und den Briefen (vgl. z. B. 1. Thess 5,27; 2. Thess 2,15; 3,14). Wir sehen, dass die Heilige Schrift unmissverständlich ihren göttlichen Ursprung bezeugt, ohne ihre menschliche Verfasserschaft zu leugnen (vgl. auch z. B. 2. Petr 1,20f.). Deshalb begegnen wir ihr mit Vertrauen und sind davon überzeugt, dass wir im Wort der Bibel die Stimme des lebendigen Gottes hören.
Prof. Dr. theol. Armin Mauerhofer Professor für Homiletik und Katechetik
http://www.sthbasel.ch/docs/3354060c150677bfb240665c5450c661/STHPerspektive_2013_2.pdf

Bis dass die EKD uns scheidet.

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Die Schwafelkirche steht vor dem aus: Jetzt fängt schon die katholische Kirche an, die “Konkurrenten” vor dem Thron Gottes öffentlich darauf hinzuweisen, dass ihre “Orientierungshilfe” leider nicht mehr viel mit der Bibel zu tun hat. Der Protestantismus wird in den nächsten Jahren (zumindest in Deutschland) nicht mehr viel zu melden haben. Er entwurzelt sich von den christlichen Werten und macht sich so zum Jünger eines grün-besserwisserischen Zeitgeistes. Weiterlesen

Die Kunst des Schriftstudiums

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Es gibt ein Studium der Schrift, durch das man nicht reicher wird. Man liest alte, längst bekannte Dinge und Gedanken und erfährt durch all sein Schriftstudium nichts Neues. Die Kunst des Schriftstudiums besteht darin, daß man liest, als läse man zum erstenmal. Man muß glauben, daß es hier etwas zu lernen gibt, was uns neu ist. Wir müssen unsere eigenen Gedanken beiseitesetzen und auf den Gedanken des Textes eingehen. Wer Gottes Gedanken fassen will, muß seine eigenen Gedanken preisgeben. Wer lernen will, muß verlernen können.
Wir müssen ferner mit Fragen an die Schrift herantreten. Wer nicht fragt, erhält auch keine Antwort. Fragen aber regt unser Leben täglich und reichlich in uns an. Gegen diese Fragen, die uns das Leben stellt, darf man sich nicht abstumpfen. Man muß sie hören. Hört das Fragen auf, so hört das Wachsen auf. Wenn das Fragen in uns erlischt, so ist das nicht minder schlimm, als wenn wir das Bitten verlernen und nichts mehr zu bitten haben. Der Reichtum Gottes wäre dann für uns umsonst da. So ist auch der Reichtum Gottes an Wahrheit für uns vergeblich da, wenn wir nicht mehr fragen, sondern uns einbilden, daß es für uns nichts mehr zu fragen und zu lernen gäbe.
Mit immer neuen Fragen an die Bibel heranzutreten, das ist der sicherste Schutz vor Verarmung. Daß es immer neue Fragen für uns gibt, dafür sorgt der Gang unseres Lebens reichlich. Doch gibt uns die Welt nur Fragen und nicht auch Antworten. Antworten, solche Antworten, die gewisse Erkenntnis geben, kann nur Gott geben. Mit dem Verlangen nach immer neuem Licht, immer reicherer Erkenntnis, immer mehr Wahrheit, müssen wir daher an die Schrift herantreten.
Wilhelm Lütgert 1905 Andacht für die Zeitschrift Die Studierstube
http://www.theoblog.de/die-kunst-des-schriftstudiums/20806/#comments

Warum Christen debattieren müssen

John Stott über die Frage, was Christen tun sollen, wenn sie Meinungsverschiedenheiten begegnen:
Die anzustrebende Aktivität von bekennenden Christen die untereinander Meinungsverschiedenheiten haben, ist weder diese zu ignorieren, noch diese zu verstecken, noch die Unterschiede zu minimalisieren, sondern diese zu debattieren. (S. 22)
Über die Frage, warum wir die Wahrheit in Liebe sprechen sollten, aber nicht wahrheitslos in Liebe oder lieblos in Wahrheit:
Unsere Generation scheint weit weg zu sein von dem vehementen Eifer für die Wahrheit, welchen Christus und seine Apostel hatten.
Aber wenn wir die Ehre Gottes mehr liebten und wenn wir uns um das Gute der Seelen der Menschen in Ewigkeit mehr kümmerten, dann würden wir uns nicht weigern uns in notwendige Diskussionen zu begeben, wenn die Wahrheit des Evangeliums auf dem Spiel steht.
Das apostolische Gebot ist eindeutig. Wir sollen “in der Wahrheit in Liebe bleiben”, dabei aber nicht wahrheitslos in Liebe, noch lieblos in Wahrheit, sondern die Balance beider halten. (S. 19)
Über den Unterschied zwischen “tolerantem Gemüt” und “toleranten Ansichten”:
[Ich hoffe diese Übersetzung trifft es einigermaßen; engl.: difference between a “tolerant mind” and a “tolerant spirit”:]

Wir müssen ein tolerantes Gemüt und tolerante Ansichten unterschieden.
Tolerant vom Gemüt her sollten Christen immer sein; liebevoll, verständnisvoll, anderen vergebend und sie erduldend, nachsichtig ihnen gegenüber, und  ihnen nach dem Prinzip “im Zweifel für den Angeklagten” begegnend; denn wahre Liebe “erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles” (1. Kor 13:7).
Aber wie könnten wir in unseren Ansichten bezüglich dessen, was Gott eindeutig als böse oder falsch offenbart hat, tolerant sein? (S. 8 )
Aus John Stott, Christ the Controversialist (Downers Grove, Ill.: InterVarsity Press, 1970).
http://jjh4sdg.wordpress.com/tag/john-r-w-stott/

Die Widersprüchlichkeit einer militanten Toleranz

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Wieviel Respekt darf man im 21.Jh. religiösen Überzeugungen entgegenbringen, die keiner „aufklärerischen Perspeltive“ entspringen? Der Philosoph, Schriftsteller und bekannte Religionskritiker Michal Schmidt Salomon versucht in seinem kürzlich erschienen Zeit Artikel dieser Frage nachzugehen:
„Respekt“ (von lateinisch „respectus“: Zurückschauen, Rücksicht) bezeichnet eine Form der Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person, ihren Handlungen oder Überzeugungen. Keine Frage: Für aufgeklärte Zeitgenossen ist es eine pure Selbstverständlichkeit, Menschen als Menschen wertzuschätzen. Doch gilt dies auch für alle Überzeugungen, die Menschen an den Tag legen? Ganz gewiss nicht.
Wie etwa könnten wir aus einer aufklärerischen Perspektive heraus Glaubensüberzeugungen respektieren, die noch immer – im 21. Jahrhundert! – gegen Schwule und Ehebrecherinnen agitieren?
Nein, hinter solchem Respekt verbirgt sich meist bloß Ignoranz beziehungsweise Feigheit, die sprichwörtlich geworden ist: Der Klügere gibt nach – was der Dummheit schon häufig zum Sieg verholfen hat.
(Der ganze Artikel findet sich hier:
Zeit.de  http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/religion-ideologie-respekt )
Schmidt-Salomos Artikel birgt einen unverkennbaren Widerspruch: Seine Forderung der Respektlosigkeit gegenüber der religiösen Meinung derjenigen, die nicht sein aufklärerisches Weltbild teilen, legitimiert Schmidt-Salomo durch die (angebliche) Respektlosigkeit religiöser Menschen gegen Andersdenkende. Die Inkonsequenz ist offensichtlich: Schmidt-Salomo verurteilt die Meinung religiöser Menschen, da diese nicht seinem Weltbild entspricht und begeht damit genau den Fehler, den er den Gläubigen vorwirft. Gleichzeitig verfehlt er es zu erkennen, wie sehr seine persönliche Hoffnung in die „aufklärerische Perspektive“ zutiefst von dogmatischen Überzeugungen geprägt ist.
Nicht zuletzt zeugt seine Verallgemeinerung der Religionen, welche das Christentum auf eine Ebene mit den Überzeugungen islamistischer Gruppen stellt, von entweder seiner eigenen Unkenntnis oder seiner geschickten Verwendung der gesellschaftlichen Unkenntnis zur Polemisierung gegenüber den Gruppen, die andere Vorstellungen als er selbst haben.
Schmidt-Salomon predigt Wasser und trinkt Wein. Er fordert Toleranz, schafft es aber nicht selbst tolerant zu sein. Und genau in seiner Kritik der Werte religiöser Gruppen verbirgt sich seine als Toleranz getarnte Intoleranz. Warum auch nicht? Im blinden Glauben an eine Weltsicht, die vor allem von dem Dogma lebt alles Dogmatische zu dämonisieren, kann Schmidt-Salomon auch zu keinem anderen Schluss kommen als „Toleranz für alle, die genauso denken wie ich“ zu fordern.
Natürlich müssen auch religiöse Menschen Kritik vertragen können. Aber ebenso muss es Herr Schmidt-Salomo, genauso wie Homosexuelle und Ehebrecher, deren Unantastbarkeit das Dogma einer anti-dogmatischen Gesellschaft geworden ist.
Kritikfähigkeit ja! Dann aber Bitte für alle gleich!
http://gesellschaftsfaehig.blogspot.de/2012/09/die-widerspruchlichkeit-einer.html

Deutschland einig Prangerland – von Hoeneß bis Wulff

Deutschland ist ein schönes Land – ein Paradies der Ordnung und Beflissenheit. Alles läuft seine Bahnen, der kleine Mann verdient sein Geld und zahlt die Steuern, damit das Gemeinwohl daran teil hat. Doch wehe, jemand fällt aus diesem Raster heraus: Wir machen ihn fertig, wir wollen ihn am Pranger und den ganzen Tag bespucken. Guttenberg, Wulff, vorher Zumwinkel und neulich De Maiziere. Auf ihre Vergehen folgt meist der Exzess in der Öffentlichkeit. Weiterlesen

2.Petrus 1,18. Und diese Stimme haben wir gehört vom Himmel kommen, als wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.

Indem der Apostel das entsprechende Geschehen weiter beschreibt, wird unmissverständlich klar, dass die Verklärung gemeint ist, denn diese Stimme hörten sie vom Himmel her ergehen, als sie mit ihm auf dem heiligen Berg waren.
Petrus betont, als er von Jakobus, Johannes und sich selbst spricht, dass sie ausdrücklich die „Stimme“ Gottes „hörten“, als sie „mit“ dem Herrn „auf dem heiligen Berg waren“. Hier haben wir das Zeugnis dreier Augenzeugen, welches nach Matthäus 18,16 gültig und aussagekräftig ist. Schließlich fügt Petrus noch das Zeugnis der leiblichen Gegenwart hinzu: „Wir waren mit ihm auf dem heiligen Berg.“ Es war eine reale Situation, und es gab keinerlei Zweifel darüber. Wir wissen nicht, auf welchem Berg genau die Verklärung stattfand. Wenn wir es wüssten, wäre er sicherlich schon mit lauter Kapellen übersät.
Es fällt auf, daß Petrus von dem, was er auf dem heiligen Berge … gehört hat, noch tiefer beeindruckt war als von dem, was er sah. Es kam eine Stimme … vom Himmel, die Stimme Gottes des Vaters, der großen Herrlichkeit (ein ungewöhnlicher Name für Gott), die dem Sohn … Ehre und Preis zusprach.
Im Gegensatz zu Petrus waren diese Irrlehrer nicht auf dem Berg der Verklärung gewesen und hatten die Majestät des Zweiten Kommens Christi nicht mit eigenen Augen gesehen. Petrus, Jakobus und Johannes erlebten, wie Mose und Elia Christi Auftrag bestätigten (Lk 9,30-32), und vor allem hörten die Apostel Gott selbst, wie er seinen Sohn ehrte.

Birgit Kelle: „Was kommt, wenn die Familie geht?“

Früher lernte man es anhand von Geschwistern. Nebenbei. Heute werden Babys in Schulen gebracht, um Kindern Empathie, Rücksichtnahme und emotionale Intelligenz beizubringen. So weit ist es schon gekommen.
An einer Bremer Oberschule werden in einem neuen Projekt seit vergangenem November Babys als Empathie-Trainer eingesetzt. Einmal im Monat kommt ein Säugling mit seiner Mutter in die Schulklasse auf Besuch. Es sind Schulen in sozialen Brennpunkten. Die Kinder haben es oft nicht einfach. Sie spielen mit dem Baby, beobachten, wie es von Monat zu Monat wächst, wie es sich entwickelt, was es Neues dazugelernt hat. Weiterlesen

2.Petrus 1,17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm kam von der großen Herrlichkeit: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

Als Beweis für die Zuverlässigkeit dieser apostolischen Überlieferung führt der Petrus seine Augenzeugenschaft und die seiner Gefährten bei der Verklärung Christi an (vgl. Mark 9,2 – 13; Matth 17,1 – 9; Luk 9,28 -36).
Die erhabene Sprache, die Petrus in diesem Zusammenhang gebraucht, soll seinen Lesern die wahre Majestät des Heilands, vor Augen führen. Hier wird deutlich, dass Petrus sich und seine Mitapostel vor allem als bevorrechtete Zuschauer sah, die die höchste und wahrhaftigste Ebene geistlicher Erfahrung in der Gemeinschaft mit Christus erreicht hatten.
Dieses Ereignis ist uns aus den Evangelien bekannt, aber Petrus legt seinen Sinn noch klarer aus. Er benützt das Wort „Herrlichkeit“, das im biblischen Sprachgebrauch immer nur von Gott ausgesagt wird. Diese hörbare Bekanntmachung war von größter Wichtigkeit. Die Stimme des Vaters sagte: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“, was sich auf zwei unterschiedliche Begebenheiten beziehen könnte – auf die Taufe des Herrn oder auf seine Verklärung (Mt 3,17; 17,5).
Der umschreibende Titel „überwältigende Herrlichkeit“ entspricht der jüdischen Sitte, den Gottesnamen „Jahwe“ nicht auszusprechen und statt dessen andere Gottesbezeichnungen zu gebrauchen.
Ganz besonders auffällig ist, dass die Verklärung Jesu in allen drei Evangelien, bei Matthäus, Markus und Lukas, unmittelbar im Anschluss an die Prophezeiung Jesu geschildert wird, bei der er davon spricht, dass etliche hier stünden, die den Tod nicht schmecken würden, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen würden in seinem Reich (Matth. 16, 29; Mark. 9,1; Luk. 9, 27).