„Wenn du Christus ansiehst“

Martin Luther in seinem Kommentar zu Galater 3,13:
Wenn du diese Person Christus ansiehst, siehst du Sünde, Tod, Zorn Gottes, Hölle, Teufel und alle übel besiegt und zu Tode gebracht. Sofern also Christus durch seine Gnade in den Herzen der Gläubigen regiert, ist da keine Sünde, kein Tod, kein Fluch. Wo aber Christus nicht erkannt wird, bleiben diese furchtbaren Mächte. Darum wissen die, die nicht glauben, nichts von jener Wohltat und von dem Sieg. Johannes sagt: ,,Unser Glaube ist der Sieg“ (1.Joh. 5,4).

Ein Christ ist gesegnet mit jeder geistlichen Segnung.

– Du bist mit Christus den Sünden, dem Gesetz, der Welt und der Philosophie gestorben (vgl. Röm. 6,2; 1.Petr. 2,24; Gal. 2,19; Kol. 2,20; Gal. 6,14).

– Du bist errettet (vgl. Kol. 1,13; Eph. 2,5.8; 2.Tim. 1,9; Tit. 3,5).

– Du bist am Herz beschnitten worden (vgl. Kol. 2,11).

– Du bist versiegelt worden mit dem Heiligen Geist (vgl. Eph. 1,13).

– Du hast mind. eine Gnadengabe des Geistes empfangen (vgl. Röm. 12,6-8; 1.Kor. 12,8-11).

– Du bist ein Geheiligter und Heiliger (vgl. Röm. 1,8; 8,27; 1.Kor. 1,2).

– Du bist vor Gott gerechtfertigt (vgl. Röm. 5,1).

– Du bist durch Christus mit Gott versöhnt (vgl. 2.Kor. 5,19).

– Du hast ewiges Leben (vgl. Röm. 6,23; 1.Joh. 5,11).

– Du bist lebendig gemacht (vgl. Röm. 6,13; Eph. 2,5).

– Du bist mit Christus auferweckt worden (vgl. Eph. 2,6; Kol. 2,12).

– Du hast jede geistliche Segnung erhalten (vgl. Eph. 1,3).

– Du bist ein Sohn/eine Tochter Gottes (vgl. 2.Kor. 6,18; Gal. 3,29).

– Du hast die Sohnschaft empfangen (vgl. Röm. 8,15; Gal. 4,5; Eph. 1,5).

– Du bist von Gott vor Grundlegung der Welt auserwählt, um heilig und tadellos vor ihm zu sein (vgl. Eph. 1,4).

– Du bist in Christus vollendet (vgl. Kol. 2,9).

– Du bist Licht in dem Herrn (vgl. Eph. 5,8; Phil. 2,15).

– Du hast die Welt bereits überwunden (vgl. 1.Joh. 5,4f.).

– Du bist mitversetzt worden in den himmlischen Regionen in Christus (vgl. Eph. 2,6).

– Du bist versetzt in das Reich Jesu Christi (vgl. Kol. 1,13).

– Du bist eine neue Schöpfung (vgl. 2.Kor. 5,17).

– Du bist gereinigt durch das Wasserbad im Wort (vgl. Eph. 5,26).

– Du bist durch das Wort Gottes von neuem geboren (vgl. 1.Petr. 1,3.23) bzw. gezeugt durch das Wort der Wahrheit (vgl. Jak. 1,18).

– Du bist frei vom Gesetz der Sünde und des Todes (vgl. Röm. 8,2).

– Du hast Zutritt zu Gott, dem Vater (vgl. Eph. 2,18).

– Du hast Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn (vgl. 1.Kor. 1,9; 1.Joh. 1,3).

– Du gehörst nun zu Gottes Volk, zu seinem Eigentumsvolk und gehörst du Gott (vgl. Tit. 2,14; 1.Petr. 2,9).

– Du hast ein Bürgerrecht Himmel (vgl. Phil. 3,20).

– Du bist Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenosse (vgl. Eph. 2,19).

– Du gehörst zum Leib Christi (vgl. 1.Kor. 12,13).

Du bist ein Priester und König Gottes (vgl. 1.Petr. 2,5.9; Offb. 1,6; 5,10).

– Du bist Gottes Erbe (vgl. Eph. 1,18).

– Du hast ein Erbe im Himmel (vgl. 1.Petr. 1,4; 3,7).

– Du hast eine Wohnung im Himmel (vgl. Joh. 14,2).

– Du bist mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist verbunden (vgl. Joh. 14,20.23; 17,23)

– Du bist sicher in Gottes Händen und nichts und niemand kann dich von der Liebe Gottes trennen (vgl. Joh. 10,28f.; Röm. 8,38f.).

– Du kannst wissen, dass du ewiges Leben hast (vgl. 1.Joh. 5,13).

Das Fundament des Christseins

Grundlage unseres Christseins ist nicht etwas, was wir für unseren Herrn getan haben, noch nicht einmal unsere Entscheidung für ihn, sondern das, was unser Herr für uns getan hat: Er hat sich für uns entschieden! Er tut nicht etwas für uns, weil wir etwas für ihn tun, sondern wir können nur etwas für ihn tun, weil er alles für uns getan hat! Wenn diese Reihenfolge verkehrt wird, wird alles verkehrt!
In Christus bin ich:
– das Salz der Erde (Matthäus 5, 13)
– das Licht der Welt (Matthäus 5, 14)
– ein Kind Gottes (Johannes 1, 12)
– eine Rebe am Weinstock, ein Kanal des Lebens Christi (Johannes 15, 1-5)
– Christi Freund (Johannes 15, 15)
– ein Diener der Gerechtigkeit (Römer 6, 18)
– Gottes Knecht / Gottes Magd (Römer 6, 22)
– ein Miterbe Christi (Römer 8, 17)
– ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 3, 16; 1. Korinther 6, 19)
– ein Glied am Leib Christi (Epheser 5, 30)
– eine neue Kreatur (2. Korinther 5, 17)
– ein Heiliger (Philipper 1, 1)
– ein Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenosse (Epheser 2, 19)
– ein Gefangener Christi (Epheser 3, 1; Epheser 4, 1)
– ein Bürger des Himmels (Philipper 3, 20; Epheser 2,6)
– ein Auserwählter Gottes (Kolosser 3, 12; 1. Thessalonicher 1, 4)
– ein Kind des Lichts und nicht der Finsternis (1. Thessalonicher 5, 5)
– ein Teilhaber der himmlischen Berufung (Hebräer 3, 1)
– ein Feind des Teufels (1. Petrus 5, 8)
– ein Fremdling und Pilger in der Welt, in der ich jetzt lebe (1. Petrus 2, 11)

„VERSTEHST DU AUCH, WAS DU LIEST?“

„Verstehst du auch, was du liest?“ Philippus hat dem Kämmerer aus Äthiopien beim Lesen von Jesaja 53 ohne Umschweife diese Frage gestellt. Die Antwort war ganz ehrlich: „Wie kann ich…?“ (Apostelgeschichte 8,30-31) – Geht es mir beim Lesen der Bibel nicht gelegentlich ähnlich? Verstehe ich immer, was ich lese? Die Überschrift ist bewusst persönlich formuliert. Ich möchte aus meiner Erfahrung antworten.
MÖGLICHE OFFENE FRAGEN
Die thematischen Bereiche der offenen Fragen können individuell ganz unterschiedlich sein. Was dem einen ein Problem ist, da ist für den anderen alles klar. Ich möchte ein paar Fragenfelder zusammenstellen ohne Anspruch auf Vollkommenheit und jeweils einige Beispiele nennen:
Historische Fragen: Ist denn die Bibel in historischen Fragen zuverlässig, etwa was Zahlen anbetrifft. Hat es den Auszug aus Ägypten tatsächlich gegeben?
Naturwissenschaftliche Fragen: Wurde die Erde in sechs Tagen geschaffen, oder wie muss man diesen Text verstehen? Ist der Hase tatsächlich ein Wiederkäuer?
Gibt es nicht Widersprüche in der Bibel, und wie gehe ich damit um?
Wie ich mit schwierigen Bibelstellen umgehe
Schwierige biblische Bücher: Wie oft habe ich erlebt, dass ein Bibel- oder Hauskreis mit großer Begeisterung die Besprechung der Offenbarung aufnahm und wenige Wochen später ernüchtert resigniert hat.
Ethische Fragen: Welche Gebote sind heute noch gültig? Insbesondere richtet sich diese Frage an das Alte Testament. Aber ebenso an die Praxis des Glaubens: Mit welchem Recht werden die einen Gebote gehalten und andere Gebote ohne große Diskussion nicht mehr?
Theologische und geistliche Fragen: Hier könnte ich eine Fülle aufzählen. Ist denn die Dreieinigkeit wirklich biblisch begründet? Kann Gott tatsächlich eifersüchtig und zornig sein? Musste sein Sohn wirklich sterben, oder hätte es nicht eine andere Lösung zur Rettung gegeben?
WIE GEHE ICH MIT SCHWIERIGEN BIBELSTELLEN UM?
Die oben beispielhaft angesprochenen möglichen Fragen kann ich auf diesem knappen Raum nicht beantworten. Ich möchte ein paar grundsätzliche Linien nennen, wie man mit schwierigen und zunächst unverständlichen Bibelstellen umgehen kann.
Ich verzichte auf Sachkritik an der Bibel. Das ist ein Grundanliegen des Bengelhauses. Ich stelle mich nicht über die Schrift. Ich bestimme nicht über die Gültigkeit von Texten. Auch wenn ich Stellen nicht verstehe, auch wenn mir manche Aussagen Not machen und es schwer fällt, sie zu akzeptieren, dann gilt doch: Die ganze Bibel ist Gottes Wort. Ich arbeite gründlich an Bibeltexten. Manche Fragen klären sich, wenn ich an den Texten gründlich arbeite. Wenn zwei Bibelstellen zunächst widersprüchlich erscheinen, löst sich dies eventuell, wenn ich den näheren Zusammenhang und die jeweilige Situation berücksichtige.
Ich lerne offene Fragen auszuhalten. Ich kann dies, indem ich mir einige Dinge klar mache. Die Bibel ist ein Buch, das einen großen Zeitraum mit einer wechselhaften Geschichte umfasst. Außerdem ist sie in ferner Zeit und in einem anderen Kulturraum entstanden. Schon aus diesem Grund müssen mir Dinge fremd sein. Auf Grund dieser äußeren Ferne ist historisches Forschen notwendig. Allerdings lassen sich nicht alle Fragen eindeutig klären, weil das Hintergrundwissen (noch) fehlt.
Ich achte die Bibel als Gottes Wort. Gott kann ich aber nicht fassen. Das gilt auch für sein Wort. Gottes Wort ist für mich Menschen zumal als Sünder immer auch ein fremdes Wort. Und dann ist die Bibel Gottes Volk und der Gemeinde gegeben. Sie ist kein Buch nur für mich. Was ich nicht verstehe, versteht ein anderer. Was an meinem Ort und in meiner Situation gar nicht so wichtig ist, ist an einem anderen Ort und in einer anderen Situation vielleicht äußerst wichtig.
Ich will durch die Bibel geistlich reifen. Die Bibel ist nicht nur ein Lehrbuch, sondern vor allem ein Lebensbuch. Bibel verstehen ist nicht nur ein Verstehen mit dem Verstand. Bibel verstehen hat mit Kopf und Herz zu tun. Dies gilt vor allem für die geistlichen Fragen. Biblisches Verstehen heißt erkennen. Es ist ein personales Erkennen, weil es mit Gott zu tun hat. Geistliche Fragen sind nie nur Wissensfragen. Geistlich verstehen heißt wachsen und reifen und das verstehen, wofür ich reif bin.
Ich möchte mehr verstehen. Obwohl ich weiß, dass ich nie alles verstehen werde, möchte ich doch in der Erkenntnis wachsen und zunehmen. Je länger je mehr sind mir solche Texte eine besondere Hilfe, die zunächst sperrig sind, fremd und unverständlich. Texte, um die ich mich mühen muss, an denen ich mich reibe, sind mir inzwischen besonders lieb. Sie fordern mich heraus und bringen mich (in der Regel) weiter. Für solche Texte brauche ich jedoch Zeit. Sie müssen mich begleiten. Sie müssen in mir Raum haben. An solchen Texten muss ich auch immer wieder vorbeikommen und innehalten.
Ich höre auf andere Bibelleser. Der Kämmerer antwortet auf die Frage des Philippus: „Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Ich kann viele Fragen nicht selbst beantworten. Aber andere sind mir eine Hilfe auf dem Weg des Verstehens.
Ich möchte das Erkannte bewahren und tun. Die nicht verstandenen Stellen und Sachverhalte sollen das Erkannte nicht überdecken. Die wichtigsten Dinge sind in der Bibel ganz klar. Kann das Problematisieren auch der Versuch sein, den klaren Stellen aus dem Weg zu gehen? Was ich verstanden habe, möchte ich bewahren und tun.
Beispiel Eine historische Frage: Von nicht wenigen Forschern wird der Auszug Israels aus Ägypten grundsätzlich in Frage gestellt. Ein Hauptargument lautet, dass er außerbiblisch nicht bezeugt sei. Dagegen steht das eindeutige Zeugnis der Schrift. Es wird an so vielen Stellen auf den Auszug Bezug genommen, dass mir eine Infragestellung dieses Geschehens nicht möglich ist.
Eine biologische Frage: Im dritten Buch Mose gibt es viele Speisevorschriften, welche Tiere man essen und welche man nicht essen darf. Der Bibeltext gibt dafür kaum Begründungen. Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einer Bäuerin. Sie kennt die Schrift und sie hat Tiere beobachtet. Aus ihren Beobachtungen konnte sie mir einleuchtende Erklärungen für das biblische Gebot geben. Ein konkretes Beispiel: Oft wird gesagt, der Hase sei entgegen 3. Mose 11,6 kein Wiederkäuer. Er ist es zwar anders als die Kuh, er ist es aber doch, denn er frisst seinen ersten Kot nochmals.
Eine ethische Frage: Welche Gebote (vor allem aus dem Alten Testament) sind (noch) gültig? Dies kann man nicht aus dem einzelnen Text erheben. Hier bedarf es einer gesamtbiblischen Auslegung. Legt man die ganze Schrift zugrunde erkennt man, dass es Gebote gibt, die nur für einen bestimmte Zeit verpflichtende Gültigkeit hatten. Eine Vielzahl von Geboten ist durch Jesus Christus erfüllt, andere sind neu hinzugekommen. Und dann gibt es Gebote, die ungebrochen in der ganzen Schrift Gültigkeit haben.
Schwierige Bücher: Für mich zählten dazu lange Zeit das Buch Hiob und die Offenbarung. Den Zugang fand ich, indem ich diese Bücher mehrmals ganz durchgelesen habe und nicht an Einzelfragen hängen blieb. Es waren dann nicht alle Fragen gelöst, aber ich hatte einen Eindruck von der Gesamtaussage. Und von dieser her lassen sich die Einzelfragen besser einordnen und auch beantworten.
Eine theologische Frage: Mit einem Bibelkreis bespreche ich den 1. Johannesbrief. Zwei Aussagen stehen unmittelbar beieinander. Die eine: Wir sind Sünder. Die andere: Wir halten seine Gebote. Logisch haben wir dies nicht zusammenbringen können. Logisch kann nur eine Aussage richtig sein. Geistlich möchte ich diese Spannung aushalten und die Aussagen gelten lassen. Beide gelten gleichzeitig. Dies ist eine geistliche Wirklichkeit.
WAS Klar SEIN MUSS Gewiss gibt es viele offene Fragen. Gewiss werden nicht alle Fragen beantwortet. Was klar sein muss, ist das wichtigste Ziel, das Gott mit seinem Wort hat. Bengel hat es so formuliert: Die Bibel zeigt den Weg zum Heil. Wenn ich diesen Weg erkannt habe, wenn ich im Glauben mit Jesus Christus verbunden und durch ihn erlöst bin, dann habe ich das Wichtigste erkannt. Alle anderen Fragen sind dann nicht unwichtig, aber zweitrangig. Hartmut Schmid

Christus in Jesaja

Jesaja hat viel von Christus prophezeit. Die nachfolgende Aufstellung vermittelt einen gewissen Überblick. In Klammern werden Bezugsstellen im Neuen Testament genannt, die jedoch auch keinen Anspruch auf Vollständkeit haben.
– Jesaja 6,3.10 (Johannes 12,40–41) – Er ist Gott
– Jesaja 7,14 (Matthäus 1,23) – Er ist Immanuel
– Jesaja 8,12.13 (1. Petrus 3,14.15) – Er ist ein Heiligtum
– Jesaja 8,14-.(Römer 9,33; 1. Petrus 2,8) – Er ist ein Fels des Strauchelns
– Jesaja 8,16–18 (Hebräer 2,13) – Er ist der Vertrauende und verbindet sich mit dem Überrest
– Jesaja 8,23 – 9,6 (Matthäus 4,15.16) – Er ist ein großes Licht und eine wunderbare Person
– Jesaja 11,1–5 (Offenbarung 19,11–16) – Er ist ein gerechter Richter
– Jesaja 11,10 (Römer 15,12) – Er ist der Retter der Völker
– Jesaja 28,16 (Römer 9,33; 10,11; 1. Petrus 2,6) – Er ist der Eckstein an Gottes Haus
– Jesaja 32,1 (Offenbarung 20,4–6) – Er ist König im Reich
– Jesaja 40,3–5 (Markus 1,1–3) – Er ist der HERR, der einen Vorläufer hat
– Jesaja 42,1–4 (Matthäus 12,15–21) – Er ist der Auserwählte des Herrn
— Jesaja 49,1–13 (Apostelgeschichte 13,47) – Er ist das Licht der Nationen
– Jesaja 50,4–9 (Matthäus 27,26 ff.) – Er ist der abhängige Knecht des Herrn
– Jesaja 52,13 – 53,12 (1. Petrus 2,22 ff.) – Er ist der Stellvertreter für Sünder
– Jesaja 59,20 (Römer 11,26.27) – Er ist der Erlöser für Jerusalem
– Jesaja 61,1.2a (Lukas 4,18.19) – Er ist der Verkündiger froher Botschaft
Gerrid Setzer
https://www.bibelstudium.de/articles/2766/christus-in-jesaja.html

Was es heißt, für die eine Perle alles zu investieren:

….wenn wir Jesus finden, kostet uns das alles. Er hat Freude, Frieden, Heilung, Sicherheit, Ewigkeit, alles. Also sagen wir: „Ich möchte diese Perle. Was kostet sie?“
„Naja,“ sagt der Verkäufer, „die ist ziemlich teuer.“
„Aber wieviel denn?“ fragen wir.
„Nun, sehr viel eben.“
„Denken Sie, ich könnte sie kaufen?“
„Oh, natürlich. Jeder kann sie kaufen.“
„Sagten Sie nicht, sie sei sehr teuer?“
„Ja.“
„Ja und wieviel kostet sie?“
„Alles was Sie haben,“ sagt der Verkäufer.
Wir denken darüber nach. „Alles klar, ich kaufe sie,“ sagen wir.
„Gut, was haben Sie?“ möchte er wissen. „Schreiben wir es auf.“
„Okay, ich habe zehntausend Dollar auf meinem Konto.“
„Gut, zehntausend Dollar. Was noch?“
„Das ist alles. Das ist alles was ich habe.“
„Nicht mehr?“
„Naja, ich habe noch ein paar Dollar in meiner Tasche.“
„Wieviel?“
Wir fangen an zu fummeln. „Okay, schauen wir mal – dreißig, vierzig, sechzig, achtzig, einhundert, einhundertzwanzig Dollar.“
„Schön. Und was haben Sie noch?“
„Ähm, nichts. Das ist alles.“
„Wo wohnen Sie?“ Er fragt weiter.
„In meinem Haus. Ja, ich habe ein Haus.“
„Dann auch das Haus.“ Er notiert das Haus.
„Sie meinen ich muss in meinem Campingwagen wohnen?“
„Sie haben einen Campingwagen? Den auch. Was noch?“
„Ich werde ich meinem Auto schlafen müssen!“
„Sie haben ein Auto?“
„Zwei sogar.“
„Beide gehen an mich, beide. Was noch?“
„Naja, Sie haben schon mein Geld, mein Haus, meinen Campingwagen, meine Autos. Was möchten Sie denn noch?“
„Sind Sie alleinstehend?“
„Nein, ich habe eine Frau und zwei Kinder…“
„Oh, ja, Ihre Frau und Kinder ebenfalls. Was noch?“
„Ich habe nichts mehr! Jetzt bin ich ganz verlassen.“
Plötzlich ruft der Verkäufer, „oh, das hätte ich fast vergessen! Sie selbst auch! Alles geht an mich – Frau, Kinder, Haus, Geld, Autos – und Sie selbst auch.“
Dann fährt er fort. „Nun hören Sie genau zu – ich erlaube Ihnen, dies alles fürs Erste zu nutzen. Aber vergessen Sie nicht, dass alles mir gehört, genauso wie Sie selbst. Und wann immer ich etwas davon brauche, müssen Sie es abgeben, denn nun bin ich der Eigentümer.“

Juan Carlos Ortiz, zitiert in Steve Gregg, Empire of the Risen Son, Part Two, und übersetzt von J. Felser
https://www.frogwords.de/predigten/themen-suche/nachfolge

EINFACH ZUM NACHDENKEN…

„Weil Gott uns getröstet und ermutigt hat, können wir andere trösten und ermutigen.“ (2. Korinther 1,4)
„WENN KEIN WUNDER PASSIERT, SEI SELBST EINS!“
»Mein fehlerhafter Körper ist zu einem richtig guten Werkzeug geworden. Ich habe das Talent, andere aufzubauen, ihnen Mut zu machen, Gott sei Dank!« Das schreibt ein Mann mit 28 Jahren, dem von Geburt an Arme und Beine fehlen. Als ich die 280 Seiten seines Buches »Mein Leben ohne Limits« gelesen habe, war ich tief beeindruckt. Als Kind wurde er von anderen Kindern als »Monster« bezeichnet. In dieser Zeit wurde Nick Vujicic von Selbstmitleid und Depressionen überrollt. Und die Frage, welchen Sinn das Leben für ihn überhaupt hat, bedrängte ihn so sehr, dass er sich in einer Badewanne ertränken wollte.
JEDER MENSCH IST EIN GEDANKEN GOTTES
Was brachte die Wende in seinem Leben? »Es ging mit mir bergauf, als mir klar wurde: Obwohl ich alles andere als perfekt bin, bin ich trotzdem der perfekte Nick Vujicic. Ich bin ein Gedanke Gottes!« Er begriff, dass er genauso war, wie Gott es wollte. Dann musste er auch alles können, was Gott von ihm getan haben wollte.
Ich halte das für eine großartige Einsicht, weil sie ihn nicht nur vor Verzweiflung bewahrte, sondern ihn sogar befähigte, anderen Menschen Mut zu machen, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen und ihm zuzutrauen, dass er keine Fehler macht und dass ihm auch nichts unmöglich ist.
DURCH ABHÄNGIGKEIT ZU GOTT ZUM MUTMACHER
Alle Schwächen unserer Seele und unseres Körpers hat Gott doch nur zugelassen, damit wir unsere Abhängigkeit von unserem Schöpfer sehen lernen. Sie ist immer da; aber leider übersehen wir sie, solange wir scheinbar ohne Gott fertig werden. Welche Kraft liegt doch in dem Bewusstsein, den großen Gott zum Freund zu haben! Und das will er gern sein, wenn wir an Christus als an unseren Erlöser glauben. Dann können auch wir Mutmacher für andere werden.
Autor: Detlef Kranzmann
Quelle: talk-about.org

DENKEN + DANKEN

Seit meinem 60. Lebensjahr beobachte ich häufiger richtig alte Menschen, also diejenigen, die 20 Jahre älter sind. Dabei entdecke ich alte Leute, die erzählen immerzu von den Dingen, die nicht mehr funktionieren. „Es geht immer mehr bergab“, sagte neulich einer bei der Verabschiedung. Ich treffe aber auch andere. Eine alte Dame sagte: „Ich freue mich, dass ich das alles noch kann“. Und dann zählt sie auf. Diese Sorte Senioren sind auf das fixiert, was immer noch funktioniert. Wie kam es zu diesen unterschiedlichen Lebenseinstellungen? Vermutlich stimmt eine Weisheit, der ich begegnet bin.
Die geht so:
Du säst einen Gedanken und erntest eine Tat.
Du säst einen Tat und erntest eine Gewohnheit.
Du säst einen Gewohnheit und erntest einen Lebensstil.
Der Lebensstil beginnt also zuerst im Kopf. Ein Mensch der sich das Leben nimmt, war in der Regel auf die negativen Dinge fixiert und erntete Verzweiflung. Ein schlimmes Ereignis war dann der Auslöser und führte zum Suizid. Wir können aber auch Freude und Dankbarkeit als Lebensstil wählen. Zuerst treffen wir eine Entscheidung, dann prägt die Entscheidung unser Leben. Wir werden so leben, wie wir denken. Und wie kann sich unser Denken ändern? Diesen Zusammenhang von Denken und Danken finde ich auch in der Bibel: „Trotz allem, was Menschen von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster“ Römer 1,21 (NeÜ).
Ohne Dank wird es finster. Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich. Denken ändert sich, indem wir anfangen dem Schöpfer zu danken. Wer sich also gute Vorsätze vornimmt, sollte unbedingt mit einem Dankgebet beginnen.
Lu†z Scheufler

„Im Gefängnis habe ich meine wahre FREIHEIT durch JESUS CHRISTUS gefunden“.. (Josef Müller)

Mit geistlich gebundenen Händen bin ich hinein – Heraus bin ich innerlich frei in ein Neues Leben gegangen.
Eine komplette Verwandlung hat in den 5 Jahren stattgefunden. Auch wenn es krass klingt:
Ich bereue keinen Tag in München- Stadelheim, denn seitdem L E B E ich !
und wie……..🙂
Ich habe eine INNERE Freiheit gefunden, die ich NIE wieder hergeben möchte!
DU musst nicht ins Gefängnis- um frei zu sein!
Du musst AUS dem Gefängnis des Mainstream raus und in die Welt GOTTES eintauchen. Lass Dich von nichts und niemanden abhalten von der tgl. Bibellese.
Sprich bzw unterhalte Dich den Tag über mit JESUS d.h. danke und und bete zu IHM.
Der satan versucht Dich permanent davon abzuhalten.
Prüfe das mal nur einen Tag. Wenn Du eine GEFAHR für den satan bist, wird er Dich mit allem beschäftigen und versuchen, Dich von allem Kontakt zur Bibel und Gebet abzuhalten. Aber..JESUS CHRISTUS hat dafür den Preis am Kreuz für DICH bereits bezahlt. Du musst diese Erlösung aus dem ALTEN Leben nur annehmen, umkehren und IHN in Dein Leben aufnehmen, falls Du es noch nicht getan hast.
Danke JESUS CHRISTUS – Du bist die Hoffnung für die Welt!! Josef Müller

Tritt frisch auf! Tu’s Maul auf! Hör bald auf!

Ein Prediger soll Zähne im Maul haben, beißen und salzen und jedermann die Wahrheit sagen. Denn so tut Gottes Wort, dass es die ganze Welt antastet, Herrn und Fürsten, und jedermann ins Maul greift, donnert und blitzt und stürmt gegen große, mächtige Berge; schlägt drein, dass es raucht, und zerschmettert alles, was groß, stolz und ungehorsam ist. (Martin Luther)