In den Medien hört und sieht man nur immer wieder von Masseninfizierungen, aber kaum ein Wort der Besinnung auf unseren Gott.

Persönliches Zeugnis:
Anfang der 1990er Jahren wäre ich fast an einer beidseitigen Lungenentzündung hops gegangen. Eins weiß ich noch: Es war übelst, langsam immer weniger Luft zu bekommen!
1999 hätte mir dann beinahe ein Asthmaanfall nach einer massiven Staubattacke das Lebenslicht ausgeblasen. Gott hatte es aber anders mit mir im Sinn und am Folgetag hab ich dann das Tageslicht im Schwabinger Krankenhaus wieder erblickt.
Bis der Herr beschließt, mich endgültig von diesem Planeten zu rufen, möchte ich erklären, dass ich an Jesus Christus als wahren Herrn und Erlöser glaube. Ich glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, er hat sich als freiwilliges Opfer ans Kreuz schlagen lassen, starb für unsere Sünden und ist von den Toten auferstanden. Jesus Christus liebt uns alle, viel mehr als wir verdienen, und vergibt unsere Sünden, wenn wir an ihn glauben und unsere Schuld bereuen.
Es steht geschrieben:
“Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?” (Johannesevangelium 11,25f)
Also, ihr Lieben, nur für den Fall, dass es mich irgendwann erneut trifft und ich nicht mehr dazu käme, euch noch was zu schreiben…
Wer an Christus glaubt, ihm vertraut, kann niemals tiefer fallen als in Gottes Hand! Wolfgang Stoitzner

Herr, ich erbitte weder Gesundheit noch Krankheit

„Herr, ich erbitte weder Gesundheit noch Krankheit, weder Leben noch Tod; sondern daß du bestimmst über meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und über meinen Tod, zu deiner Ehre, zu meinem Heil und zum Nutzen der Kirche und deiner Heiligen, zu denen zu gehören ich durch deine Gnade hoffe. Du allein weißt, was gut für mich ist: du bist der alleinbestimmende Herr; tue, was du willst. Gib mir, nimm mir; aber füge meinen Willen dem deinen ein; daß ich in einer demütigen und vollkommenen Unterwerfung und in einem heiligen Vertrauen mich bereite, die Weisungen deiner ewigen Vorsehung anzunehmen und alles, was von dir kommt, in gleicher Weise anzubeten.“ (Blaise Pascal, Aus: ‚Gebet zu Gott um den rechten Gebrauch der Krankheit‘)

Glaubenssieg

Das Coronavirus und der spanische Alarmzustand bewirken neue Gründe für Dankbarkeit. Heute nach dem Aufwachen stelle ich fest: Der Wecker leuchtet – wir haben noch Strom. Sogar Wasser fließt aus dem Hahn, ich kann Kaffee kochen, obwohl wir unsere Badewanne noch nicht volllaufen lassen haben. Und vor allem, meine Glaubenserfahrung von gestern hat weitere Früchte getragen.
Als ich die leeren Regale und lange Schlangen an der Kasse im Supermarkt gesehen habe, hat mich die Panik schon erwischt. In solchen Situationen läuft mein Kopf wie verrückt: Was sollen wir machen? Uns auch ins Auto setzen, durch die Freitagnachmittag-Staus kämpfen und es bei Lidl mit Mehl und Zucker vollladen, wenn es noch welche gibt? Oder doch 1000 € für zwei Heimflugtickets morgen ausgeben, weil im April Easyjet wohl nicht mehr fliegen wird? Und dann ist mir die Predigt von vorgestern eingefallen: Glaube ist eine Entscheidung, sich auf den allmächtigen und mich liebenden Gott zu verlassen, der für mich sorgt und sorgen wird, wie Er das schon seit über 40 Jahren auf übernatürliche Weise tut. Sein Heiliger Geist wird uns selbst in den schlimmsten Zeiten zu den richtigen Entscheidungen führen und wir sollen in Seinem Frieden ruhen. Ich habe mich also mit meinem bisschen Brot in die Schlange eingereiht. Aber dann am Abend bombardierten mich die spanischen, deutschen und ungarischen Nachrichten. Wie ich mich kenne, konnte ich keine ruhige Nacht erwarten: Mein Kopf läuft in solchen Situationen auf Hochtouren, tausend Ideen kommen mir, ich erwäge die Möglichkeiten hin und her – keine Voraussetzung für einen guten Schlaf. Und was schenkt mir Gott? Nach einem wunderbar langen und schönen Traum einen leuchtenden Wecker und fließendes Wasser. Dankbarkeit und Frieden.
FB Andreas Solymosi
https://www.facebook.com/search/top/?q=andreas%20solymosi&epa=SEARCH_BOX

Jesus ist ewig

Der Titel Jesu als „Sohn Gottes“, sowie die biblischen Berichte über Zeugung und Geburt Jesu können natürlich schnell missverstanden werden; so als sei Jesus erst jetzt entstanden. „Sohn Gottes“ ist aber lediglich ein irdischer Vergleich, der die sehr enge Beziehung zwischen Gott Vater und Jesus zum Ausdruck bringen soll. So wenig in der Bibel eine himmlische Mutter erwähnt wird, so wenig wird Jesus dadurch seinen Titel als biologischer Sohn Gottes angesehen. Seine Geburt durch Maria kennzeichnet lediglich den Beginn seiner irdischen Existenz als Mensch – Gott, nicht seinen absoluten Anfang.
Jesus selbst betont unmissverständlich, dass sein Leben nicht mit der irdischen Geburt begonnen hat: „Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich.“ (Joh 8, 57f.; vgl. Joh 1, 15) Hier spricht Jesus noch nicht von seiner ewigen Präexistenz; aber immerhin lebte Abraham rund 2000 Jahre vor Christus.
An anderer Stelle stellt Jesus fest, dass er auch schon vor der Erschaffung des Universums in engem Kontakt zu Gott dem Vater stand: „Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.“ (Joh17, 5)
Paulus schreibt, dass alles, was ist, durch bzw. von Jesus geschaffen wurde: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, […] es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.“ (Kol 1, 16f.) Wäre Jesus selbst geschaffen worden, dann wäre diese kategorische Aussage falsch.
Überhaupt gehört es natürlich zur biblischen Definition Gottes ewig zu sein, keinen Anfang und kein Ende zu haben: „Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Ps 90, 2; vgl. 1Mose 21, 33; 5Mose 32, 40; Ps 93, 2). Wenn Jesus Gott ist, was die Bibel mehrfach bestätigt, dann müssten er folglich auch diese Eigenschaft Gottes haben. „[…] Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ (1.Joh 5, 20; vgl. Joh 1, 1f.; Joh 20, 28)
Insgesamt kann mit großer Sicherheit festgehalten werden, Jesus ist Gott. Und als solcher war er schon immer und wird immer sein. Die Ewigkeit Jesu wird sowohl von Gott dem Vater bestätigt, als auch von Christus selbst und von anderen wichtigen Verfassern der Heiligen Schrift. Michael Kotsch FB  

Es ist aussergewöhnlich, dass überhaupt etwas existiert.

Es ist aussergewöhnlich, dass überhaupt etwas existiert. Sicherlich wäre der natürlichste Zustand der Dinge einfach nichts: Kein Universum, kein Gott, nichts. Aber es gibt etwas. Und so viele Dinge. … Jeder Gegenstand, wie weit auch immer in Zeit und Raum von uns entfernt, hat dieselben Kräfte und dieselben Dispositionen, diese Kräfte auszuüben, wie die Elektronen und Protonen, aus denen unsere Körper bestehen. Wenn es dafür keine Ursache gäbe, müsste es ein höchst aussergewöhnlicher Zufall sein. Zu aussergewöhnlich, als dass eine vernünftige Person daran glauben könnte. Aus: Richard Swinburne. Gibt es einen Gott? Ontos-Verlag: Heusenstamm 2006.

Der fröhliche Tausch

Der Glaube ist ein fröhlicher Tausch: Unsere Selbstgerechtigkeit tauschen wir mit der geschenkten Gerechtigkeit Gottes. Gott nimmt unsere Schuld und vergibt uns diese in Jesus Christus. Er hat sie an meiner Stelle mit seinem Leben bezahlt. Als Tausch schenkt er mit Seine Gerechtigkeit als Kleid, um unsere Blösse zu bedecken. Die Gerechtigkeit Gottes bedeckt mich vor meinen eigenen und anderen kritischen Augen. Mit diesem Mantel der Gerechtigkeit bedeckt und von Gott als gerecht bezeichnet, sind wir Menschen nicht mehr „bloss gestellt”. Wir brauchen die bis jetzt benutzten Feigenblätter der Selbstrechtfertigung nicht mehr, weil wir eine bessere Bedeckung erhalten haben. So haben wir Freiraum, mehr zu lieben und weniger darauf bedacht zu sein, keine Blösse mehr zeigen zu müssen. (Beat Tanner, Ehe- und Familientherapeut)
Hier hebt nun der fröhliche Tausch und Wettstreit an: Christus ist ja Gott und Mensch, der noch nie gesündigt hat, und seine Rechtschaffenheit [Gerechtigkeit] ist unüberwindlich, ewig und allmächtig. Wenn nun er die Sünden der gläubigen Seele durch ihren Brautring (d.h. durch ihren Glauben) sich selbst zu eigen macht und geradeso tut, als hätte er sie getan, so müssen die Sünden im ihm verschlungen und ersäuft werden, denn seine unüberwindliche Gerechtigkeit ist allen Sünden zu stark.” (Martin Luther, Von der Freiheit eines Christenmenschen, 12. Abschnitt)
https://hanniel.ch/2011/07/14/der-frohliche-tausch/

Christ ist der Mensch, der sein Heil, seine Rettung, seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sucht

Christ ist der Mensch, der sein Heil, seine Rettung, seine Gerechtigkeit nicht mehr bei sich selbst sucht, sondern bei Jesus Christus allein. Er weiß, Gottes Wort in Jesus Christus spricht ihn schuldig, auch wenn er nichts von eigener Schuld spürt, und Gottes Wort in Jesus Christus spricht ihn frei und gerecht, auch wenn er nichts von eigener Gerechtigkeit fühlt. Der Christ lebt nicht mehr aus sich selbst, aus seiner eigenen Anklage und seiner eigenen Rechtfertigung, sondern aus Gottes Anklage und Gottes Rechtfertigung. Er lebt ganz aus Gottes Wort über ihn, in der gläubigen Unterwerfung unter Gottes Urteil, ob es ihn schuldig oder ob es ihn gerecht spricht. Tot und Leben des Christen liegen nicht in ihm selbst beschlossen, sondern er findet beides allein in dem Wort, das von außen auf ihn zukommt, in Gottes Wort an ihn. Die Reformatoren haben es so ausgedrückt: unsere Gerechtigkeit ist eine »fremde Gerechtigkeit«, eine Gerechtigkeit von außen her, (außerhalb von uns). Damit haben sie gesagt, daß der Christ angewiesen ist auf das Wort Gottes, das ihm gesagt wird. Er ist nach außen auf das auf ihn zukommende Wort ausgerichtet. Der Christ lebt ganz von der Wahrheit des Wortes Gottes in Jesus Christus. Dietrich Bonhoeffer
Quelle: Gemeinsames Leben/Das Gebetbuch der Bibel, DBW Band 5, Seite 18 f

Die Frage ist nicht nur, ob Gott existiert, sondern was für ein Gott existiert.

Der Gott, an den die Juden und Christen glauben, ist von allen anderen Göttern in der Welt völlig verschieden. Er ist ein persönlicher-unendlicher Gott. Die Gottheiten des Osten sind der Definition nach unendlich, indem sie alles gleichermaßen umschließen, Männliches und Weibliches, Grausamkeit und Nicht-Grausamkeit und so fort. Sie sind aber nie persönlich. Im Gegensatz dazu waren die Gottheiten des Westens, die griechischen und römischen Götter, der große Gott Thor und die Angelsächsischen Götter persönlich, aber immer begrenzt und endlich. Der Jüdische-Christliche Gott ist einzigartig. Er ist unendlich, und er ist zugleich persönlich. Das programmierte Ende. Umweltschutz aus christlicher Sicht | Francis A. Schaeffer | ISBN: 9783417004243 Seite 34

„Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn.“

Sein Name: Jesus Bereits im zweiten Satz des Glaubensbekenntnisses wird Jesus vorgestellt. Zuerst wird der Name genannt. Es ist der Name eines Menschen, der auf dieser Erde zu einer bestimmten Zeit an einem Ort für eine gewisse Zeitdauer gelebt hat. „Jesus“ ist ein hebräischer Name und bedeutet „Retter, Heiland, Helfer“. Als der Engel Gottes Maria die Geburt eines Kindes ankündigte, gab er ihr den Auftrag, dieses Kind „Jesus“ zu nennen. Sein Titel: Christus Dazu tritt ein Titel, der oft mit dem Namen verbunden wird. In dieser Verbindung missverstehen ihn viele oft als Familiennamen: „Christus.“ Doch dieser Titel ist die latinisierte griechische Übersetzung des hebräischen „Messias“ und bedeutet „Gesalbter“. Im Alten Testament wurde dieser Titel für Könige in Israel verwendet, weil diese zu ihrem Dienstantritt gesalbt wurden. Alle Könige in Israel im Alten Testament werden auch mit ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Nicht wenige wendeten sich gegen Gott und seinen Willen und erregten damit Gottes Zorn und verursachten damit Gottes Gericht. Dabei bleibt es jedoch nicht. Durch die Propheten verheißt Gott einen künftigen Messias, der seinen Willen tun wird. Diese Verheißungen erfüllen sich in dem Gesalbten Jesus. Seine Herkunft: Gottes Ewigkeit Dann folgt die Benennung von Jesus als „Sohn Gottes“. Der etwas eigenartige Begriff „eingeborener“ verweist darauf, dass Jesus in echter und einziger Weise Gottes Sohn ist. So wie ein Eingeborener zu seinem Heimatland gehört, so gehört Jesus zu Gott. Er ist von Ewigkeit Gottes Sohn und war seit Ewigkeit bei Gott. Eine unglaubliche, einmalige und spannungsreiche Aussage. Jesus, ein Mensch, geboren um das Jahr Null in Israel und gestorben um das Jahr Dreißig. Dieser Mensch Jesus ist Gottes Sohn! Sein Amt: Herr Und wie stehen Menschen zu ihm? Dieser Jesus, der der Heiland und Gottes Sohn ist, ist „unser Herr“. Mit diesem Satz wird die persönliche Beziehung zu Jesus ausgedrückt. Wer diesen Satz spricht, steht Jesus nicht distanziert und isoliert gegenüber. Jesus ist sein „Herr“. Er oder sie glaubt an ihn als Sohn Gottes. Hartmut Schmid
https://sv-web.de/fileadmin/Gemeinden/Verband/Zeitschriften/Augenblick_mal/AU_0418.pdf